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(dpa) - Bei einem Erdbeben auf den indonesischen Molukken-Inseln sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte die Inselgruppe am Donnerstag gegen 8.45 Uhr Ortszeit (1.45 MESZ), wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilte. Besonders betroffen war die Stadt Ambon, wo mehrere Menschen von herunterfallenden Gebäudeteilen erschlagen wurden.

Nach Angaben der Behörden wurden mindestens fünf weitere Menschen verletzt. Dutzende Gebäude wurden beschädigt. Ein Sprecher der Provinzregierung, Alberth Simaela, sagte: „Viele Leute gehen nicht mehr in ihre Häuser zurück, weil es Gerüchte über ein weiteres Beben gibt.“ Dafür gebe es allerdings „keine Grundlage“. Größere Erschütterungen gab es in den folgenden Stunden keine.

Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. In dem Staat aus mehr als 17 000 Inseln kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Gestern

(dpa) - Die US-Regierung stellt der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weitere milliardenschwere Militärhilfen zur Verfügung. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Pat Ryder, kündigte am Freitag ein neues Paket im Umfang von knapp 2,2 Milliarden US-Dollar (rund 2 Milliarden Euro) für Kiew an. Darin enthalten seien vor allem weiteres Gerät zur Luft- und Panzerabwehr, Artilleriemunition und Raketen verschiedener Reichweite für die von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfer des Typs Himars. Das Paket umfasse außerdem weitere gepanzerte Infanteriefahrzeuge.

Ausrüstung im Wert von 425 Millionen Dollar komme direkt aus Beständen des US-Militärs, weitere Waffen im Wert von 1,75 Milliarden Dollar bestelle man bei der Rüstungsindustrie, teilte das Pentagon mit. Damit haben die USA nach Angaben des Pentagons seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar der Ukraine militärische Hilfe im Umfang von rund 29,3 Milliarden US-Dollar bereitgestellt oder zugesagt.

Die USA gelten als wichtigster Verbündeter der Ukraine und haben in rasanter Abfolge diverse große Pakete mit Waffen und Munition auf den Weg gebracht. Die Amerikaner haben Kiew dabei verschiedene schwere Waffensysteme zur Verfügung gestellt oder zugesagt, darunter die Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars. Ende Januar hatte die US-Regierung nach langem Hin und Her und parallel zur deutschen Zusage von Leopard-Panzern für Kiew auch angekündigt, der Ukraine 31 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams zu liefern. Diese werden nach Angaben der Regierung aber erst in mehreren Monaten in der Ukraine erwartet.

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Am Donnerstag wurden 31 Dosen Impfstoff verspritzt.
Kurzmeldungen Lokales 03.02.2023

(TJ) - Von 687 Tests, die am Donnerstag in Luxemburg durchgeführt wurden, waren 9,81 Prozent oder 67 Einheiten positiv. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Gesundheitsministerium am späten Freitagnachmittag veröffentlicht hat.

Es gibt keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell liegen fünf Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus, in einem Fall muss der Patient in der Intensivstation betreut und versorgt werden. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,14.

In Cloche d'Or ist eine Baustelle in Brand geraten.
Kurzmeldungen Lokales 03.02.2023

In der Rue Leonardo da Vinci in Cloche d'Or ist am Freitagnachmittag auf einer Baustelle ein Feuer entfacht. Ein Gebäude ist hier in Brand geraten. Weitere Informationen gab es auf Nachfrage zunächst keine.

Aktuell ist die Straße für den Verkehr gesperrt.

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Leopard-1 Panzer aus dänischen Beständen stehen in Flensburg in einer Produktionshalle.

(dpa) - Die deutsche Regierung hat eine Exportgenehmigung für Kampfpanzer des Typs Leopard 1 in die Ukraine erteilt. Das bestätigte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Bisher hatte die Bundesregierung nur die Lieferung der moderneren Leopard-2-Panzer aus Bundeswehrbeständen in die Ukraine angekündigt.

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(dpa) - Kurz vor der Ankunft von Papst Franziskus an diesem Freitag hält die Gewalt im Krisenstaat Südsudan weiter an. Mindestens 20 Menschen kamen bei Zusammenstößen im Bundesstaat Zentral-Äquatoria südlich der Hauptstadt Juba ums Leben, wie der Informationsminister des Bundesstaats erklärte. Hintergrund für die Gewalt am Donnerstag soll eine Racheaktion von Viehhirten gewesen sein, die zuvor von unbekannten bewaffneten Gruppen überfallen worden waren.

Papst Franziskus soll am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) in Juba landen. Obwohl gleich mehrere politische Lager im Vorfeld erklärt hatten, der Besuch werde Frieden und Wandel für den Südsudan bringen, bleibt die Lage im Land sehr angespannt.

Anfang der Woche warnten die Botschaften der USA, Großbritanniens und Norwegens vor der Möglichkeit eines erneuten regionalen Konflikts im Bundesstaat Upper Nile. „Die südsudanesische Übergangsregierung und die politischen Akteure in Juba haben die Verantwortung, dies zu verhindern und friedliche und nachhaltige Lösungen zu finden“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

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Die Corona-Lage im Land bleibt weiter ruhig.
Kurzmeldungen Lokales 03.02.2023

(dme) - In der Woche zwischen dem 23. und 29. Januar ist die Zahl der Corona-Fälle im Land von 550 auf 630 Fälle gestiegen, was einem Anstieg von 14,5 Prozent entspricht. 52,5 Prozent davon waren Reinfektionen (Vorwoche: 48,6 Prozent).

Die Zahl der Todesfälle war mit drei Verstorbenen rückläufig (Vorwoche: fünf). Vier Corona-Patienten wurden in den Krankenhäusern des Landes behandelt, gegenüber zwölf in der Vorwoche. Das Durchschnittsalter der hospitalisierten Patienten betrug 66 Jahre.

289 Impfdosen wurden in dem Zeitraum verabreicht. 474.943 Menschen gelten damit als vollständig geimpft, was einer Impfrate von 79 Prozent entspricht.

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Bisher keine neuen Virus-Varianten in China entdeckt  

Kurzmeldungen Lokales 03.02.2023

(MS) - Der erste Unfall passierte am Freitagabend um 19.30 Uhr in Oetringen in der Montée d'Oetrange. Hier kollidierten zwei Autos miteinander. Es wurde eine Person verletzt. Die Feuerwehr aus Moutfort und ein Krankenwagen aus Luxemburg-Stadt waren hier im Einsatz.

Gegen 21.30 ist ein Autofahrer auf der RN24 bei Oberpallen-Beckerich in eine Gruppe Wildschweine gefahren. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Einheiten aus Beckerich und Redingen haben sich um die Erstversorgung des Verunfallten gekümmert.

Ein dritter Unfall ereignete sich gegen 22.40 Uhr in Petingen in der Rue d'Athus. Hier überschlug sich ein Autofahrer und wurde dabei verletzt. Die Rettungskräfte aus Petingen und Esch waren bei dem Unfall im Einsatz.

Gegen 0.30 in der Nacht wurden die Einsatzkräfte aus Sadiff zu einem Unfall in Ehleringen gerufen, bei dem ein Auto gegen einen Pfosten gefahren ist. Der Fahrer wurde dabei verletzt.

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Vorgestern

(dpa) - Im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba sind mehr als zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen vom 11. September noch 34 Häftlinge untergebracht. Das teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in Washington mit, nachdem ein Inhaftierter aus Pakistan in das mittelamerikanische Land Belize transferiert wurde. Die US-Regierung bemühe sich weiter darum, zusammen mit anderen Ländern die Zahl der Gefangenen auf verantwortungsvolle Weise zu reduzieren und das Lager schließlich zu schließen, hieß es.

Das Lager befindet sich auf Kuba im US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay. Zeitweise waren dort fast 800 Menschen inhaftiert. Das Camp wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet, um mutmaßliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten. Menschenrechtsorganisationen fordern seit langem die Schließung.

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Zehn Jahre US-Gefangenenlager Guantánamo Bay

(dpa) - Bei der Ansprache von US-Präsident Joe Biden zur Lage der Nation soll die frühere Sprecherin von Amtsvorgänger Donald Trump die Gegenrede halten. Die Replik der Republikaner wird von Sarah Huckabee Sanders kommen, die inzwischen Gouverneurin des Bundesstaates Arkansas ist, wie der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, und der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, am Donnerstag in Washington ankündigten. Biden will seine nächste offizielle Rede zur Lage der Nation vor beiden Kammern des US-Kongresses in der kommenden Woche halten. Traditionell gibt es bei der Ansprache des Präsidenten eine Gegenrede der jeweils anderen Partei.

Die frühere Trump-Sprecherin war bei den Kongresswahlen im vergangenen November zur Gouverneurin des südlichen US-Bundesstaates Arkansas gewählt worden. Die 40-Jährige trat damit in die Fußstapfen ihres Vaters Mike Huckabee, der Arkansas von 1996 bis 2007 regiert hatte. Von 2017 bis 2019 war Sanders Sprecherin des Weißen Hauses unter Trump. Während dieser Zeit wurde ihr immer wieder vorgeworfen, unwahre oder irreführende Stellungnahmen zu verbreiten.

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Trump bringt sich für Wahlkampf in Stellung

(dpa) – Der niederländische König Willem-Alexander muss trotz eines Votums des Parlaments auch weiterhin keine Steuern bezahlen. Es hätten zu wenige Abgeordnete einem entsprechenden Antrag zugestimmt, teilte Ministerpräsident Mark Rutte am Donnerstag in Den Haag mit. Nach der Verfassung müssen der König, seine Frau Máxima, Kronprinzessin Amalia sowie die Königs-Mutter, Prinzessin Beatrix, keine Steuern bezahlen. Für eine Änderung der Verfassung fehle die notwendige Basis, erklärte der Premier.

Im Oktober hatte das Parlament mehrheitlich gefordert, die Steuerbefreiung der königlichen Familie abzuschaffen. Doch für eine Änderung der Verfassung sei eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig, teilte der Premier nun mit, also 100 der 150 Abgeordneten. Dem Antrag hatten aber nur 90 Abgeordnete zugestimmt.

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Schnelltests behalten auch in Zeiten niedriger Infektionszahlen ihre Wichtigkeit.
Kurzmeldungen Lokales 02.02.2023

Die Santé hat am Mittwoch 84 neue Corona-Infektionen verzeichnet. Insgesamt wurden landesweit 894 Tests durchgeführt, woraus sich eine Positivitätsrate von 9,41 Prozent ergibt. 

Es gibt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. Sieben Menschen liegen wegen eines schweren Covid-19-Verlaufs im Krankenhaus, in einem Fall musste der Patient auf eine Intensivstation gelegt werden. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,05.

Kurzmeldungen Lokales 02.02.2023

(dme) - Auf einem Autobahn-Parkplatz an der deutschen A60 ist am Grenzübergang zu Belgien am Donnerstagmittag eine männliche Leiche entdeckt worden. Das berichtet der Trierische Volksfreund. Der Fundort befindet sich knapp zehn Kilometer von der luxemburgischen Grenze.

Ein anderer Autofahrer hatte den Toten gefunden. Die Einsatzkräfte sind aktuell immer noch vor Ort, der Mann sei in „einem schlechten gesundheitlichen Zustand“ gewesen, wird der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier im Artikel zitiert. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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Wie eine belgische Rentnerin alles an einen Betrüger verlor  

Kurzmeldungen Lokales 02.02.2023

(MS) - Am Royal Hamilius in der Rue Aldringen in Luxemburg-Stadt wurde der Polizei am Mittwochnachmittag gegen 16.20 Uhr ein Mann gemeldet, der aufgrund seines alkoholisierten Zustandes Passanten belästigte und auch handgreiflich wurde.

Mehrere auf den Mann aufmerksam gewordene Sozialarbeiter wurden von diesem körperlich angegriffen, sodass diese die Polizei verständigten. Diese wurden beim Eintreffen von dem Mann beleidigt. Da der stark Alkoholisierte eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam. Hier setzte er sich allerdings ebenfalls heftig zur Wehr.

Nach der anschließenden medizinischen Untersuchung kam der Mann in die Ausnüchterungszelle. Der Angriff auf die Sozialarbeiter wurde zur Anzeige gebracht und eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft erstellt.

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Kurzmeldungen Lokales 02.02.2023

(MS) – Aufgrund eines Zwischenfalls in Burden, bei dem auch Rettungskräfte im Einsatz sind, ist der Zugverkehr auf der Linie 10 zwischen Ettelbrück und Kautenbach in beiden Richtungen unterbrochen. 

Um Reisende an ihr Ziel führen zu können, haben die CFL einen Ersatzbusdienst eingerichtet. Diese Busse fahren ab Ettelbrück nach Kautenbach und zurück. Derzeit liegen noch keine Angaben über die Dauer der Störung vor.

Kurzmeldungen Lokales 02.02.2023

(MS) – Zu gleich drei Verkehrsunfällen kam es am Mittwochabend im Großherzogtum. Der erste Unfall ereignete sich gegen 19.12 Uhr auf der Autobahn A1 in Höhe des Tunnel Howald. Hier sind insgesamt drei Fahrzeuge miteinander kollidiert, zwei Menschen wurden dabei verletzt. Bei dem Einsatz waren Rettungskräfte aus Luxemburg-Stadt beteiligt.

Der zweite Unfall ereignete sich gegen 20.17 Uhr auf der Autobahn A6 in Höhe Steinfort. Dort stießen zwei Autos zusammen, zwei Personen wurden leicht verletzt. Einem der Verunglückten wurde aufgrund eines positiven Alkoholtestes der Führerschein entzogen. Bei dem Einsatz waren Rettungswagen aus Mamer und Luxemburg beteiligt, sowie die freiwilligen Feuerwehren aus Steinfort und Kahler.

Kurz vor Mitternacht hat sich ein Fahrzeug in Schouweiler mehrmals überschlagen, der Fahrer wurde verletzt. Da der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm ebenfalls der Führerschein entzogen. Die Einsatzkräfte aus Mamer, Esch und Dippach waren vor Ort.

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