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Schwere Schäden und mehrere Verletzte: Taifun bringt erneut heftige Sturmböen in Japan
Taifun "Malaka" sorgte für Verkehrsbehinderungen.

Schwere Schäden und mehrere Verletzte: Taifun bringt erneut heftige Sturmböen in Japan

Foto: AFP
Taifun "Malaka" sorgte für Verkehrsbehinderungen.
International 20.09.2016

Schwere Schäden und mehrere Verletzte: Taifun bringt erneut heftige Sturmböen in Japan

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Immer wieder kommen heftige Taifune nach Japan. In diesem Jahr sind bereits sechs Wirbelstürme mit starken Regenfällen direkt aufs Land getroffen. Wieder gab es Schäden.

(dpa) - Erneut hat ein heftiger Taifun in Japan Überschwemmungen und Schäden verursacht. Die Behörden des Landes empfahlen Hunderttausenden Menschen mehrerer Provinzen, sich vor den heftigen Regenfällen und Sturmböen in Sicherheit zu bringen. Stellenweise gingen Erdrutsche nieder, Straßen und Häuser standen unter Wasser. Der Wirbelsturm "Malaka" war in der Nacht zum Dienstag auf der südlichsten Hauptinsel Kyushu auf Land getroffen und bewegte sich mit 40 Kilometern pro Stunde und Windgeschwindigkeiten nahe des Zentrums von bis zu 180 Kilometern in der Stunde über Ostjapan hinweg.

Mindestens fünf Menschen verletzt

Auf Kyushu wurden mehrere Häuser durch Erdrutsche schwer beschädigt. Nach Angaben der Einsatzkräfte erlitten mindestens fünf Menschen leichte Verletzungen. Das japanische Fernsehen zeigte Bilder von überschwemmten Straßen und niedergegangenen Erdrutschen. In rund 240 000 Haushalten auf Kyushu fiel vorrübergehend die Stromversorgung aus. Auch der Flug- und Bahnverkehr wurde durch die starken Winde und Regenfälle behindert, Dutzende Flüge mussten gestrichen werden.

Nach Angaben der nationalen Wetterbehörde dürfte sich "Malaka" am Mittwoch über dem Meer zur Tiefdruckzone abschwächen. Sie warnte vor weiteren Erdrutschen und hohem Wellengang. Stellenweise fiel innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie sonst in einem Monat.

Es ist bereits das sechste Mal in diesem Jahr, dass ein Taifun auf den ostasiatischen Inselstaat trifft. Das ist die zweithöchste Zahl seit Beginn der Erfassung vergleichbarer Daten im Jahr 1951.


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