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Schütze von Heidelberg hatte Verbindungen nach Rechtsaußen
International 26.01.2022
Motivsuche nach Amoklauf

Schütze von Heidelberg hatte Verbindungen nach Rechtsaußen

Das Gebäude, in dem sich der Tatort befindet.
Motivsuche nach Amoklauf

Schütze von Heidelberg hatte Verbindungen nach Rechtsaußen

Das Gebäude, in dem sich der Tatort befindet.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
International 26.01.2022
Motivsuche nach Amoklauf

Schütze von Heidelberg hatte Verbindungen nach Rechtsaußen

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Ermittler suchen weiter nach einem konkreten Motiv, finden aber Verbindungen des 18-Jährigen zu einer Neonazipartei.

Nach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg vom Montag, bei dem ein 18-jähriger Student eine Kommilitonin und sich selbst erschoss sowie drei weitere Studenten verletzte, sucht die Polizei immer noch nach Motiven. Der genaue Hintergrund und der Anlass für die schreckliche Tat liegen immer noch im Dunkeln. Am Mittwoch ergab sich aber offensichtlich eine Spur ins rechtsextreme Milieu. Das berichtet die „Zeit“ auf ihrer Website und bezieht sich damit auf Informationen aus Ermittlerkreisen. Demnach habe sich der mutmaßliche Täter vor einigen Jahren, als Teenager, für die deutsche Neonazi-Partei „Der III. Weg“ interessiert. Auf einer älteren internen Liste der Partei soll sein Name auftauchen, so die „Zeit“. 


dpatopbilder - 24.01.2022, Baden-Württemberg, Heidelberg: Polizeibeamte untersuchen eine Waffe am Gelände der Heidelberger Universität. Auf dem Campus der Heidelberger Universität hat es einen Amoklauf gegeben. Ein Einzeltäter habe am Montagmittag mit einer Langwaffe mehrere Menschen in einem Hörsaal verletzt, eine junge Frau ist wenige Stunden nach der Tat ihren schweren Verletzungen erlegen. Der Täter sei inzwischen tot. Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
18-jähriger Student erschießt eine Frau, danach sich selbst
An der Uni Heidelberg hat ein Mann um sich geschossen. Es gibt drei Verletzte und zwei Tote, darunter der Schütze. Seine Motive sind unklar.

Der junge Mann, der in Heidelberg Biologie studiert, hatte am Montag nach Polizeiangaben gegen 12.20 Uhr einen Hörsaal betreten und dort mit einer Schrotflinte um sich geschossen. Eine 23-jährige Studentin wurde in den Kopf getroffen und starb wenig später im Krankenhaus, drei weitere Menschen wurden leicht verletzt. Anschließend erschoss sich der Schütze vor dem Gebäude. 

Der Mann hat laut ersten Erkenntnissen keinen Waffenschein, die Waffen, die er bei sich trug, soll er im Ausland illegal erworben haben. In einem Rucksack fanden die Ermittler 100 Schuss Munition. Kurz vor der Tat soll der 18-Jährige eine WhatsApp-Nachricht an seinen Vater versandt haben, in der er ankündigte, dass jetzt „Leute bestraft werden müssen“. 


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