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 (dpa) - Das schottische Regionalparlament in Edinburgh hat sich am Mittwoch für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum für den britischen Landesteil ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten mit 64 zu 54 Stimmen für eine entsprechende Beschlussvorlage der Regierung.

„Wir sind nur zwei Tage davon entfernt, unsere EU-Mitgliedschaft und alle Rechte zu verlieren, die damit verbunden sind“, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon im Hinblick auf den britischen EU-Austritt am Freitag. Die Unabhängigkeit sei für Schottland nun der einzige Weg, um ein Teil Europas zu bleiben, so die Politikerin von der Schottischen Nationalpartei SNP.

Erzwingen kann Sturgeon ein Referendum allerdings nicht, sie ist auf die Zustimmung der Zentralregierung in London angewiesen. Der britische Premierminister Boris Johnson hat jedoch bereits klar gemacht, dass er keine zweite Volksabstimmung zulassen wird. Die Frage sei beim ersten Referendum 2014 für eine ganze Generation geklärt worden, begründete Johnson seine Haltung. Damals hatten 55 Prozent der Schotten gegen eine Abspaltung gestimmt.

Sturgeon stellt sich auf den Standpunkt, dass ich die Bedingungen seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 verändert haben. Die Schotten votierten damals mit großer Mehrheit gegen den EU-Austritt, wurden aber von den Wählern in England und Wales überstimmt. Ihr Land werde daher gegen seinen Willen aus der EU gerissen, so Sturgeon.    

Gestern

 (dpa) - Österreichs Justiz und die Sicherheitsbehörden sollen als Reaktion auf den Tod einer bedrohten Ärztin stärker für den Kampf gegen Hass im Netz gerüstet werden. Justizministerin Alma Zadic kündigte am Samstag an, dass sie gemeinsam mit Innenminister Gerhard Karner daran arbeiten werde, jeder Polizeidienstelle und Staatsanwaltschaft die nötigen Ressourcen und Werkzeuge zu geben, um alle Opfer ernst zu nehmen und Täter zeitnah zur Rechenschaft zu ziehen. „Diese Ausforschung dauert oft zu lange, was für Betroffene natürlich extrem belastend ist“, sagte die Grünen-Politikerin.

Die im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagierte Ärztin Lisa-Maria Kellermayr war monatelang massiven Morddrohungen aus der Szene der Maßnahmengegner ausgesetzt und hatte sich deshalb an die Polizei gewandt. Seit dem Suizid der 36-jährigen Medizinerin vor rund einer Woche sind Österreichs Behörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sich zu wenig um den Fall gekümmert zu haben.

Ermittlungen laufen inzwischen auch in Deutschland. Am Freitag wurde in Oberbayern die Wohnung eines 59-jährigen Mannes durchsucht, dem die Bedrohung und Nachstellung Kellermayrs vorgeworfen wird.     

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2022

(TJ) - Gegen 9.15 Uhr wurde in Küntzig ein Radfahrer von einem Auto angefahren und zu Boden geworfen. Dabei verletzte der Unglückliche sich, so dass die Zentrale der Rettungsdienste einen Krankenwagen aus Petingen an den Unfallort abbestellte. Der Mann wurde nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Währenddessen sicherte die Feuerwehr aus Kaerjeng den Unfallort ab.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 06.08.2022

(dpa) - Wegen Schlammlawinen und Überflutungen im Salzburger Land haben rund 230 Menschen vorübergehend in Berghütten und Gasthäusern festgesessen. Bei Räumungsarbeiten wurden am Samstag die Verbindungswege zu fast allen dieser Gebäude in der Region Oberpinzgau provisorisch wieder hergestellt, hieß es von der Landesverwaltung in Salzburg.

Aus einer Hütte im Hollersbachtal würden neun Personen mit einem Hubschrauber ausgeflogen. Bei den Unwettern am Freitagnachmittag wurden keine Menschen verletzt, sagte ein Sprecher. Die Eingeschlossenen seien nicht in Gefahr gewesen.

Auch in den Bundesländern Tirol und Kärnten traten Bäche über die Ufer, es wurden Straßen überschwemmt und Gebäude beschädigt. Für Samstagabend kündigten Meteorologen erneut Regen und Gewitter in den schon am Freitag betroffenen Gebieten an.    

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Kurzmeldungen Lokales 06.08.2022

(TJ) - Kurz vor 6 Uhr kam es am Samstag zwischen Moutfort und Dalheim zu einem Unfall nachdem der Fahrer - laut eigenen Aussagen - einem Reh ausweichen wollte. Das Auto überschlug sich mehrmals in einem angrenzenden Feld und fing Feuer. Es brannte völlig aus.

Beim Fahrer verlief ein Alkohol- sowie ein Drogenschnelltest positiv. Sein Führerschein wurde eingezogen und der Unfall zu Protokoll genommen. Die Strecke musste für die Dauer des Rettungseinsatzes gesperrt werden. Beide Insassen wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus verbracht. 

Die Feuerwehren aus Dalheim, Remich und Luxemburg waren im Einsatz.

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