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Havariertes „Shisha-Schiff“ auf der Saar gehoben
International 2 29.07.2021
Saarbrücken

Havariertes „Shisha-Schiff“ auf der Saar gehoben

Bis in die Nacht waren Experten einer Bergungsfirma in Saarbrücken im Einsatz, um den Ponton leer zu pumpen und ein Umkippen zu verhindern.
Saarbrücken

Havariertes „Shisha-Schiff“ auf der Saar gehoben

Bis in die Nacht waren Experten einer Bergungsfirma in Saarbrücken im Einsatz, um den Ponton leer zu pumpen und ein Umkippen zu verhindern.
Foto: Katja Sponholz/dpa
International 2 29.07.2021
Saarbrücken

Havariertes „Shisha-Schiff“ auf der Saar gehoben

Seit Februar lag die "Vaterland" in der Saar auf Grund, jetzt gelang es, das Schiff zu bergen. Aus dem Fluss gehoben ist es noch nicht.

(dpa/lrs) - Ein in Saarbrücken havariertes Gastroschiff ist erfolgreich gehoben worden. Bis in die Nacht waren Experten einer Bergungsfirma aus Baden-Württemberg im Einsatz, um den Ponton leer zu pumpen und ein Umkippen zu verhindern. Dazu hatten Taucher das Schiff zuvor ringsum mit Holztafeln abgedichtet und Luftsäcke befestigt.

„Es hat alles gut geklappt. Jetzt ist das Schiff schwimmfähig und wir können mit den Aufräumarbeiten beginnen“, sagte Geschäftsführer Karlheinz Vitt am Donnerstag. Es habe am Vorabend bis 22 Uhr gedauert, bis das Schiff wieder schwimmen konnte. „Dann haben wir noch bis 24 Uhr ein bisschen Fehlersuche gemacht, um zu schauen, wo könnte Wasser eindringen, und dann war Feierabend.“


29.05.2018, Saarland, Saarbrücken: Ein früheres Restaurantschiff liegt gesunken am Saarufer nahe des Staatstheaters. Rund um das Schiff sind Ölsperren ausgelegt worden, um mögliche Umweltverschmutzungen zu vermeiden. «Bei Tageslicht muss entschieden werden, wie das Schiff geborgen wird», sagte der Sprecher. Foto: ---/BeckerBredel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Früheres Restaurantschiff auf der Saar gesunken
Das Restaurantschiff "Piraterie", das am Saarufer in der Nähe des Saarbrücker Staatstheaters lag, ist in der Nacht zum Dienstag aus bislang ungeklärten Gründen gesunken.

Weil die „Vaterland“ aufgrund des Gewichtes des nassen Aufbaus und der vollgesogenen Möbel noch schräg liege und so unter keine Brücke passe, sollen die Hebesäcke im Laufe des Tages auf der anderen Seite angebracht werden. Zudem müsse das Geländer entfernt werden, damit ein anderes Schiff, das das Gastroboot abschleppen soll, direkt anlegen könne. Dies werde voraussichtlich am nächsten Mittwoch oder Donnerstag erfolgen.

Vier Kilometer flussabwärts werde das Wrack danach mit zwei 500-Tonnen-Autokränen aus dem Wasser gehoben. Dies sei vor Ort an der Uferpromenade in der Saarbrücker Innenstadt nicht möglich. 

Bei dem Schiff handelt es sich um eine schwimmende, nicht motorbetriebene Shisha-Bar, die dauerhaft an den Saar-Terrassen festgemacht und im Februar havariert war. Sie hätte schon Anfang Juli von der Spezialfirma geborgen werden sollen. Wegen der Hochwassergefahr und heftiger Niederschläge mussten die Arbeiten aber abgebrochen werden. Warum das Schiff gesunken ist, ist noch nicht bekannt. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, könne die Unfallursache erst nach der Bergung geklärt werden.


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