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Russlands Raumfahrtbehörde fordert Aufhebung von Sanktionen
International 12.03.2022
ISS

Russlands Raumfahrtbehörde fordert Aufhebung von Sanktionen

Die ISS auf einer Screenshot-Aufnahme, die von einer Sojus-Kapsel aufgenommen wurde.
ISS

Russlands Raumfahrtbehörde fordert Aufhebung von Sanktionen

Die ISS auf einer Screenshot-Aufnahme, die von einer Sojus-Kapsel aufgenommen wurde.
Foto: AFP
International 12.03.2022
ISS

Russlands Raumfahrtbehörde fordert Aufhebung von Sanktionen

Roskosmos warnt vor einem möglichen Absturz der 500 Tonnen schweren Raumstation.

(dpa) - Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat für eine Gewährleistung des weiteren Betriebs der Internationalen Raumstation ISS ein Ende der Sanktionen gefordert. In entsprechenden Schreiben seien die Partner der ISS aufgefordert worden, die „unrechtmäßigen“ Strafmaßnahmen gegen russische Betriebe zurückzunehmen, teilte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin am Samstag in einem Kanal bei Telegram mit. Demnach erhielten die US-Raumfahrtagentur Nasa, die kanadische CSA sowie die europäische Esa diesen Brief aus Russland.

Am 30. März soll eine Sojus-Raumkapsel vom Außenposten der Menschheit zur Erde zurückkehren - mit dem US-Astronauten Mark Vande Hei sowie den Kosmonauten Anton Schkaplerow und Pjotr Dubrow. Der Deutsche Matthias Maurer bleibt an Bord der ISS.

Mehrere Unternehmen betroffen


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In Russland sind mehrere für die Raumfahrt wichtige Unternehmen von den im Zuge des Einmarschs in der Ukraine verschärften Sanktionen betroffen. Roskosmos-Chef Rogosin hatte zuletzt die technischen Voraussetzungen für den Weiterbetrieb der ISS erklärt.

In seinem Telegram-Kanal veröffentlichte er nun eine Weltkarte mit der Frage dazu, „auf wen“ die 500 Tonnen schwere ISS im Ernstfall krachen könnte.

Bislang gibt es keine Pläne, wann die ISS außer Betrieb gehen soll.


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Russland hatte Anfang März auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für beendet erklärt und damit auf die Aufkündigung der Kooperation von deutscher Seite reagiert. Das DLR hatte mit seinem Schritt auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert und Moskau dafür scharf kritisiert.    

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