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Russland zur Lieferung von Kampfjets an Türkei bereit

(dpa) -„Aber warum denn nicht? Einen Präzedenzfall gibt es ja schon“, sagte der russische Vize-Regierungschef Juri Borissow der Agentur Interfax am Mittwoch. Er lobte, dass die Türkei trotz aller Drohungen der USA beim S-400-Kauf standhaft geblieben sei.

Russland hatte diesen „Präzedenzfall“, mit seinen Rüstungsgeschäften auf Nato-Gebiet vorzudringen, als großen Erfolg gefeiert. Borissow reagierte damit auch auf Berichte, nach denen die Türkei wegen der Anschaffung der russischen Raketenabwehr nun von den USA nicht die Kampfjets des Typs F-35 erhalten wird.

Zugleich warf Borissow den USA vor, auch Indien vom Kauf des S-400-Systems abbringen zu wollen. Russland bietet seine Rüstungsgüter international als Alternative zu den US-Waffen an. Das S-400 konkurriert mit dem amerikanischen Patriot-System.

Nach Darstellung des russischen Politikers laufen die am Freitag gestarteten Lieferungen der S-400-Anlagen an die Türkei nach Plan. Russische Experten schulen demnach ihre türkischen Kollegen im Umgang mit dem Luftabwehrsystem.

Der Kauf des russischen Systems sorgt seit Monaten für Streit zwischen den USA und der Türkei. Washington befürchtet, dass Moskau über das Radar des Waffensystems an Daten über die Fähigkeiten der neuen US-Kampfjets F-35 gelangt. Die Türkei ist Partner beim Bau der F-35. US-Präsident Donald Trump hatte bei einer Kabinettssitzung gesagt, es sei der Türkei nun verwehrt, über 100 Kampfjets zu kaufen.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 27 Minuten

Mehrere Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagnachmittag kam es zu mehreren Unfällen auf den Straßen des Landes.

Gegen 12 Uhr kam ein Motorradfahrer in Luxemburg-Stadt zu Fall. Der Unfall ereignete sich in der Avenue John F. Kennedy. Der Biker wurde verletzt und  mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Etwa eine Stunde später, gegen 13 Uhr, wurde in der Nähe von Berchem ein Fahrradfahrer von einem Wagen erfasst. Der Unfall ereignete sich auf dem CR159 zwischen Livingen und Berchem. Der Fahrradfahrer musste aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 16 Uhr kam es in der Haupstadt zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Bei dem Unfall auf der Avenue Guillaume wurde eine Person verletzt. 


Kurzmeldungen Lokales Vor 34 Minuten

A3 nach Unfall blockiert - Stau ab Gasperich

Gegen 17 Uhr kam es auf der A3 in Höhe der Aire de Berchem zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Zwei Fahrspuren in Richtung Frankreich sind blockiert, der Verkehr quält sich über den Pannenstreifen. Der Rückstau reicht bis zum Gaspericher Kreuz.

Kurzmeldungen Lokales Vor 51 Minuten

Drogenkontrollen durch die Polizei

(P.S.) Die Polizei konnte in den vergangenen Tagen gleich zwei Erfolge im Kampf gegen den illegalen Rauschgifthandel verbuchen.

Wie die Polizei in einem Schreiben mitteilt, habe man bereits am Dienstag eine großangelegte Drogenkontrolle in Esch/Alzette durchgeführt. Im Einsatz waren neben der Polizei aus Esch auch Drogenspürhunde sowie die Zollverwaltung. Besonders im Fokus der Kontrolle standen einige Buslinien sowie Plätze in Esch/Alzette an denen bereits in der Vergangenheit Drogendelikte geahndet wurden.

Anlässlich der Kontrolle kam es zu zwei von der Staatsanwaltschaft angeordneten Festnahmen. Außerdem wurden drei Strafanzeigen gestellt sowie 28 Kugeln Heroin sowie kleinere Mengen Marihuana sichergestellt.

Im hauptstädtischen Bahnhofsviertel stießen Polizeibeamte am Mittwochabend bei einer Fußpatrouille auf eine Gruppe verdächtiger Männer. Als die Männer die Polizisten bemerkten, versuchten sie zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung, konnte einer der Männer gestellt werden. Bei ihm konnten zehn Tüten Marihuana sichergestellt werden. Anlässlich einer anschliessenden  Körperdurchsuchung auf dem Polizeipräsidium konnten zudem fünf Gramm Kokain sichergestellt werden. 

Die Drogen wurden beschlagnahmt und gegen den Mann wurde Protokoll erstellt.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:43

Düdelingen: Kind von Auto angefahren

(P.S.) In Düdelingen ist am Donnerstagnachmittag ein Kind von einem Auto angefahren worden. Laut Zeugenaussagen ereignete sich der Unfall in unmittelbarer Nähe der Grundschule in der Rue de la Libération

Das Kind wurde bei dem Unfall verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Im Einsatz waren ein Rettungswagen aus Sanem-Differdingen sowie das lokale Einsatzzentrum aus Düdelingen.


Kurzmeldungen International Heute um 16:12

Saar-Uni wird zur "Europäischen Hochschule"

(dpa/lrs) - Als Teil einer Allianz von Hochschulen aus mehreren Ländern wird die Universität des Saarlandes künftig auch den Titel "Europäische Hochschule" führen. Sie habe mit Partnern aus sechs europäischen Ländern am Donnerstag grünes Licht für das Projekt "Transform4Europe" bekommen, teilte die Universität in Saarbrücken mit. Dieses sieht vor, im Hochschulverbund das Thema Transformation schwerpunktmäßig bei Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Zur Allianz gehören zudem die Universität Alicante (Spanien), die Estnische Kunstakademie in Tallinn (Estland), die Schlesische Universität in Kattowitz (Polen), die Universität St. Kliment Ohridski in Sofia (Bulgarien), die Universität Triest (Italien) und die Vytautas Magnus Universität in Kaunas (Litauen). Insgesamt rund 116.000 Studierende würden im Verbund nun von einer "europäischen Ausbildung" profitieren und gemeinsame Studienangebote und Plattformen nutzen können, hieß es.

Die Europäische Kommission hatte laut Mitteilung der Saar-Uni am Donnerstag 24 Hochschulkonsortien als "Europäische Hochschulen" ausgezeichnet: In den kommenden drei Jahren sollen diese jeweils mit fünf Millionen Euro gefördert werden. In 2019 waren 17 solcher Allianzen bedacht worden.

Kurzmeldungen International Heute um 14:51

Bulgarien nimmt Corona-Lockerungen zurück

(dpa) – Bulgariens Regierung hat wegen kontinuierlich stark steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Donnerstag an, dass vom 10. Juli an die Menschen Diskotheken, Bars und Nachtclubs in geschlossenen Räumen nicht mehr besuchen dürfen. Diese Lokale sollen nur noch im Freien bei 50 Prozent ihrer Kapazität geöffnet bleiben. Regierungschef Boiko Borissow versicherte, dass die staatlichen Corona-Hilfen für die betroffenen Lokalen weiter bestehen blieben.

Im Sportbereich müssen Fußballspiele und andere Turniere ohne Publikum stattfinden. Zuletzt hatten Fans im Fußballstadion in Sofia beim Bulgarien-Pokalspiel gegen Corona-Schutzregeln grob verstoßen.  Auch bei Abiturfeiern waren die Regeln nicht beachtet worden. An Festen wie etwa Hochzeiten dürfen jetzt nur noch höchstens 30 Menschen bei Einhaltung von Abstandsregeln teilnehmen.

Gesundheitsminister Ananiew begründete die Wiedereinführung bereits abgeschaffter Einschränkungen mit den steigenden Neuinfektionen und der schlechten Corona-Disziplin der Bevölkerung. Die Corona-Zahlen hätten mit einem Tagesrekord von 240 neuen Fällen, die am Donnerstag verzeichnet wurden, die von ihm als kritisch bezeichnete Marke von 200 Fällen pro Tag übertroffen. "Selbstdisziplin ist nicht unsere stärkste Eigenschaft", klagte Regierungschef Boiko Borissow.

Die Zahl der registrierten Coronavirus-Infektionen in dem ärmsten EU-Land mit einer Bevölkerung von knapp sieben Millionen Menschen stieg am Donnerstag auf mehr als 6.300. Vor einem Monat lag sie noch bei rund 2.700. Bisher starben 259 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. In Bulgarien war am 22. Juni das obligatorische Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen, gemeinschaftlich genutzten Räumen wieder eingeführt worden.

Greenpeace activists hang, on a crane, a giant banner reading "Climate: time for action" during a protest against the French government's politics on environment, on the work site of Notre-Dame Cathedral, in Paris, on July 9, 2020. (Photo by GEOFFROY VAN DER HASSELT / AFP)
Kurzmeldungen International Heute um 12:18

Aktivisten klettern auf Kran an Notre-Dame-Baustelle

(dpa) - Mit einer Aktion auf der Baustelle der Kathedrale Notre-Dame hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Paris für Aufsehen gesorgt. Aus Kritik an der Klimapolitik von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron haben Aktivisten am frühen Donnerstagmorgen auf einem 80 Meter hohen Kran ein Transparent angebracht. Mit der Aufschrift "Climat: Aux Actes!" forderten sie, dass zum Schutz des Klimas endlich gehandelt werden müsse.

Die neue Kulturministerin Roselyne Bachelot kritisierte die Aktion. "Es gibt extrem empfindliche Baustellen", sagte sie dem Sender France Inter. Jedes Eindringen in die Baustelle von Notre-Dame könne sehr schlimme Folgen haben. Teile der Kathedrale sind noch immer einsturzgefährdet.

Anfang Juni hatte der Abbau eines bei dem verheerenden Brand verformten Gerüsts begonnen. Vor dem Feuer im April 2019 war die Turmspitze des weltberühmten Bauwerks restauriert worden. Das dafür auf dem Dach installierte Gerüst hielt dem Einsturz der Turmspitze zwar stand, wurde jedoch durch die Hitze des Feuers massiv verformt. Mithilfe des riesigen Krans soll das Gerüst nun entfernt werden - das gehört zu den Sicherungsarbeiten, die noch nicht abgeschlossen sind.

Greenpeace verteidigte die Aktion. Man sei auf den Kran geklettert und habe die Kathedrale gar nicht berührt. "Es besteht eine Kluft zwischen den Versprechen und der Realität der Taten", sagte der Geschäftsführer von Greenpeace Frankreich, Jean-François Julliard, dem Sender Franceinfo. Es gebe viele Ankündigungen und Versprechungen von Macron, aber diese würden nicht in die Realität umgesetzt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:16

Zwei Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagmorgen kam es zu zwei Unfällen auf den Straßen des Landes, in die Autofahrer verwickelt waren.

Gegen 7 Uhr wurden die Rettungskräfte nach Niederkerschen gerufen. In der Rue Nicolas Meyer waren zwei Autofahrer kollidiert. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Im Einsatz waren Krankenwagen aus Sanem-Differdingen und Mamer sowie Rettungskräfte aus Käerjeng.

Zu einer weiteren Kollision zwischen zwei Autos kam es gegen 9 Uhr in Windhof. Bei dem Unfall in der Rue des Trois Cantons wurde eine Person verletzt. Ein Krankenwagen aus Luxemburg-Stadt wurde zur Unfallstelle gerufen. Außerdem an der Notfallversorgung beteiligt waren Rettungskräfte aus Steinfort-Koerich.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:59

Fahrradfahrer von Traktor angefahren

(P.S.) Gegen 10.30 Uhr kam es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall in der Nähe von Contern. Beim "Kroentgeshaff" hatte ein Traktorfahrer offenbar einen Radfahrer erfasst. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Sie wurden mit zwei Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Am Einsatzort waren auch Mitglieder der Rettungsdienste aus Luxemburg-Stadt und Moutfort.


Kurzmeldungen International Heute um 09:54

Koblenz: Studentenwohnheime unter Quarantäne

(dpa/lrs) - Bei den unter Corona-Quarantäne stehenden Studentenwohnheimen in Koblenz (D) erwarten die Behörden am (heutigen) Donnerstag die ersten Ergebnisse eines groß angelegten Tests von Bewohnern. Damit sei im Laufe des Vormittags zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. 

Die drei Wohnheime im Stadtteil Karthause waren am Mittwoch nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am Dienstagabend war positiv. Daraufhin wurden auch Kontaktpersonen getestet, die ebenfalls Symptome gezeigt hatten.

Polizisten hatten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der Studentenwohnheime kontrolliert. Zwei Betroffene leben den Angaben zufolge in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren. Das dritte Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Nach Angaben der Stadt waren am Mittwoch 188 Bewohner getestet worden. Dazu waren 95 Mitarbeiter von Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Katastrophenschutz, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Die Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. Laut Kreisverwaltung befinden sich derzeit aber nicht alle Bewohner in Koblenz.

Weiterlesen: Chillen am Stausee in Zeiten von Corona


Kurzmeldungen International Heute um 08:44

St. Ingbert: Unbekannte klauen 85 Einkaufswagen

(dpa/lrs) - Unbekannte haben in St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) 85 Einkaufswagen entwendet und eine Straße hinunterrollen lassen. Die Wagen kamen nach etwa 80 Metern zum Stehen und blockierten die Fahrbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zu einem Unfall, einer konkreten Gefährdung oder zu Sachschaden kam es demnach in der Nacht zum Donnerstag nicht. Die Einkaufswagen stammten laut den Beamten aus einem nahen Lebensmittelgeschäft. Nun werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Kurzmeldungen International Heute um 08:22

Tokio: höchste Fallzahl seit Ausbruch der Pandemie

(dpa) – Japans Hauptstadt Tokio hat den höchsten Wert an Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die Stadtregierung bestätigte am Donnerstag 224 neue Infektionsfälle, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Die Zahl der Infizierten war seit der Aufhebung des landesweiten Corona-Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hieß es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Japan bisher mehr als 21.100 bestätigte Infektionsfälle, 995 Menschen starben, wie der staatliche Sender NHK weiter berichtete.

Gestern

EU-Kommission bereit für Behörde zur Kontrolle von Geldwäsche

(dpa) -  Die EU-Kommission hat ihre Bereitschaft signalisiert, ein neues Organ zur Kontrolle von Geldwäsche und Terrorfinanzierung einzurichten. Dieses Organ brauche direkte Aufsichtsbefugnisse im Finanzsektor und außerhalb, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis am Mittwoch im Europaparlament. Die Befugnisse könnten einer neuen EU-Behörde oder der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA gegeben werden. Dies müsste jedoch von weiteren Maßnahmen in den Mitgliedsstaaten unterstützt werden, um stärker gegen Geldwäsche vorgehen zu können, erklärte Dombroskis.

Die EU-Kommission hatte Anfang Mai einen Plan vorgelegt, um Geldwäsche und Terrorfinanzierung verschärft zu bekämpfen. Schlupflöcher sollen gestopft und Schwachstellen beseitigt werden. Das Maßnahmenpaket soll innerhalb der kommenden zwölf Monate angegangen werden. Die Kommission setzt dabei auf mehr Kooperation der EU-Staaten und will ein einheitliches Regelwerk vorschlagen.

Das Vorgehen gegen Geldwäsche sei auch ein zentrales Anliegen der deutschen Ratspräsidentschaft, betonte Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Der deutsche Vorsitz begrüße das Maßnahmenpaket der EU-Kommission, insbesondere die Gesetzgebungsvorschläge. In der Debatte betonten die EU-Parlamentarier, dass auch bereits bestehende Gesetze in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssten. Das Europaparlament soll am Freitag über einen entsprechenden Entschließungsantrag abstimmen. 

Grünes Licht für Nominierung von EBA-Direktor

(dpa) - Das Europaparlament hat mit einer knappen Mehrheit die Nominierung von François-Louis Michaud für den Posten des Exekutivdirektors der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA durchgewunken. 343 Abgeordnete sprachen sich am Mittwoch in Brüssel in einer geheimen Abstimmung für die Nominierung des Franzosen aus, 296 stimmten dagegen. Das EU-Parlament hatte zuvor wiederholt eine Frau für die Position an der Spitze der Behörde für Finanzmarktaufsicht gefordert.

Der zuständige Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europaparlaments hatte die Nominierung Michauds in der vergangenen Woche mit knapper Mehrheit abgelehnt. Im Januar dieses Jahres war bereits der Ire Gerry Cross im Ausschuss und im Plenum durchgefallen.    

USA: Aufhebung der EU-Einreisesperre rückt näher

(dpa) - In Gesprächen mit Europa sind nach Angaben von US-Außenminister Mike Pompeo Fortschritte erzielt worden, um eine gegenseitige Aufhebung der Corona-Einreisesperren zu erzielen. Es sei politisch und wirtschaftlich „eine wichtige Sache“, wieder Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA zu ermöglichen, sagte Pompeo am Mittwoch vor Journalisten. Beide Seiten wollten eine Lösung erzielen, betonte er. Es werde ein regelmäßig kontrolliertes System aus Regeln und Abläufen geben, um Reisen zu ermöglichen, sagte Pompeo. Der Minister nannte allerdings keine Einzelheiten dazu.

Die USA haben die Länder des europäischen Schengen-Raums sowie Irland und Großbritannien seit März mit einer weitgehenden Einreisesperre belegt. Die EU hatte ihre Bestimmungen zuletzt gelockert, die Beschränkungen für Reisende aus den USA blieben jedoch bestehen. Die Pandemie ist in den USA noch in vollem Gange: Allein seit Beginn des Monats wurden dort rund 350.000 Neuinfektionen gemeldet, vor allem aus Bundesstaaten im Süden und Westen des Landes.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Koblenz: Drei Studentenwohnheime unter Quarantäne

(dpa/lrs) - Wegen dreier Corona-Fälle sind drei Koblenzer Studentenwohnheime unter Quarantäne gestellt worden. Drei Bewohner hätten Symptome gespürt und sich ins Krankenhaus begeben, woraufhin ein am Dienstagabend erfolgter Schnelltest positiv ausgefallen sei, teilte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Mittwoch mit. Zwei Betroffene leben in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren Studentenwohnheim. Das dritte derartige Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Auch Kontaktpersonen zeigten nach den Angaben Symptome und wurden getestet. Die Ergebnisse lagen vorerst noch nicht vor. Die drei Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. „Es sind nicht alle da“, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Das Gesundheitsamt versuche, die Zahl der Kontaktpersonen der bestätigten drei Fälle zu ermitteln und sie zu informieren. „Da davon ausgegangen werden muss, dass weitere Personen in den Wohnheimen infiziert sein könnten, wurden alle Bewohner als Vorsichtsmaßnahme unter Quarantäne gestellt“, hieß es weiter. Alle Bewohner in den Heimen würden auf das hochansteckende Virus getestet. Die Universität Koblenz sei wegen der Verlegung der Lehre ins Internet vorerst nicht von den Maßnahmen betroffen.

Zahlreiche Polizisten kontrollierten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der drei Studentenwohnheime im Koblenzer Stadtteil Karthause. Rot-weißes Flatterband versperrte die Zugänge. Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und auch von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) kamen in weißer Schutzkleidung und mit Masken, um Abstriche von den Bewohnern zu nehmen.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Zwei Unfälle am Mittwochnachmittag fordern zwei Verletzte

Wie der CGDIS meldet, kam es am Mittwochnachmittag in Frisingen und auf der Autobahn A4 jeweils zu Unfällen, bei denen insgesamt zwei Personen verletzt wurden. 

Kurz vor 16 Uhr stießen auf der Autobahn A4 in Richtung Esch/Alzette, zwischen den Ausfahrten Leudelingen-Süd und Steinbrücken, zwei Fahrzeuge aufeinander. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. Im Einsatz war ein Krankenwagen aus Esch sowie die Einsatzkräfte aus Esch und Leudelingen. Auch vor Ort waren noch die Polizei und Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung. 

Rund eine halbe Stunde später kam es in der Route de Mondorf in Frisingen zu einer weiteren Kollision zwischen zwei Wagen. Hierbei wurde ebenfalls eine Person verletzt. Die Polizei, ein Krankenwagen aus Bettemburg und die Rettungskräfte aus Aspelt-Frisingen waren im Einsatz. 

Mehr als eine halbe Million Corona-Fälle in Afrika

(dpa) - In Afrika sind inzwischen eine halbe Million Corona-Fälle verzeichnet worden. Zudem seien fast 12.000 Menschen gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. Man sei besorgt, dass immer mehr Länder einen scharfen Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen verzeichnen. In 22 Ländern auf dem Kontinent hätten sich die Fälle im vergangenen Monat mehr als verdoppelt. „Die Gefahr, dass Covid-19 die schwachen Gesundheitssysteme auf dem Kontinent überwältigt, eskaliert“, warnte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti.

Rund 43 Prozent aller Fälle sind laut WHO in Südafrika registriert worden. Auch Algerien, Ägypten, Ghana und Nigeria hätten eine sehr hohe Zahl. Allerdings gibt es auch positivere Entwicklungen: In einigen Staaten - darunter Eritrea, Gambia, Mali, den Seychellen und Togo - breite sich das Coronavirus nur langsam aus, hieß es.

Die Pandemie erreichte Afrika relativ spät und verbreitete sich dort zunächst recht langsam. Das lag unter anderem an den strengen Maßnahmen, die die meisten Länder sehr schnell verhängten. Nun beschleunigt sich allerdings die Ausbreitung der Fälle. Das liegt auch daran, dass viele Länder die Maßnahmen wieder gelockert haben - meist wegen ihrer verheerenden wirtschaftlichen Folgen.    

Ein weiterer Corona-Todesfall in Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - Die Zahl der Corona-Todesfälle in Rheinland-Pfalz ist um ein Opfer auf 236 gestiegen. Bestätigte Infektionen wurden im Land bis Mittwoch (Stand: 10.00 Uhr) insgesamt 7.100 gezählt und damit neun mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert sind 196 Menschen, das sind vier Personen mehr als am Dienstag. Die Zahl der Genesenen kletterte um vier Fälle auf 6.668.

Regional entfallen die meisten Fälle anteilig nach wie vor auf den Kreis Germersheim mit weiter 14 pro 100.000 Einwohner.

USA melden Rekord von rund 60.000 neuen Corona-Fällen

(dpa) - Mit rund 60.000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand bei den Neu-Ansteckungen erreicht. Das geht aus Zahlen hervor, die die Johns-Hopkins-Universität am Mittwochmorgen veröffentlichte. Den zuvor höchsten Wert verzeichnete Johns-Hopkins mit gut 54.000 Fällen am vergangenen Donnerstag.

Insgesamt zählt das Land demnach mehr als 2,996 Millionen Fälle (Stand: 8.7.; 9.57 Uhr). Mehr als 131.000 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Der Immunologe Anthony Fauci - der zur Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses gehört - hatte sich zuletzt angesichts des raschen Anstiegs der Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt.

Die gegenwärtige Lage sei „wirklich nicht gut“ und erfordere „sofortiges“ Handeln, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten in einem Live-Chat.  

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Strassen: Ein Verletzter bei Unfall am Mittwochmorgen

(SC) - Am Mittwochmorgen meldet der CGDIS einen Unfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Demnach kam es gegen 8 Uhr in Strassen in der Rue Marie Curie zu einer Kollision zwischen zwei Autos.

Einsatzkräfte aus Mamer, Bartingen und Luxemburg-Stadt waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und den Verletzten zu behandeln.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Hamm: Betrunkener Fahrer greift Beamte an

(SC) - Am Dienstagabend gingen der Polizei zwei Alkoholfahrer ins Netz. Der erste Vorfall ereignete sich bereits gegen kurz nach 18 Uhr. Den Polizeibeamten wurde ein "vermutlich betrunkener" Autofahrer in der Umgebung von Steinsel gemeldet. Eine Streife konnte den Fahrer bereits kurze Zeit später in Mullendorf ausfindig machen. Der Fahrer musste einen Alkoholtest über sich ergehen lassen - dieser verlief positiv. Dem Mann wurde daraufhin der Führerschein abgenommen.

Gegen 2 Uhr am frühen Mittwochmorgen ging bei der Polizei ein weiterer Anruf wegen eines angeblich betrunkenen Fahrers ein, diesmal in Hamm. Die Polizei fand den Wagen wenig später in der Rue de Peupliers - der Fahrer war hinter dem Steuerrad eingeschlafen. Auch er musste sich einem Alkoholtest unterziehen.

Das positive Ergebnis und die anschließenden Amtshandlungen missfielen dem Fahrer allerdings offenbar: Er wurde laut Polizeibericht "äußerst aufbrausend, beleidigend" und sogar handgreiflich gegenüber den Polizisten. Nachdem die Beamten ihn als eine Gefahr für sich und Dritte eingestuft hatten, musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Gegen den Mann wurde Strafanzeige gestellt und auch fahren darf er vorerst nicht mehr.


Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in Marienthal

(SC) - Am Dienstag kam es auf dem CR 105 bei Marienthal um 16.50 Uhr zu einem Unfall, nachdem ein Autofahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte. Der Wagen geriet ins Schleudern und drehte sich um seine eigene Achse, bevor er gegen eine Brückenmauer prallte und in einen Wasserlauf hinab schlitterte.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall im Wrack des Gefährts eingeklemmt und musste von den Rettungsdiensten aus dem Wagen geschnitten werden. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz des spektakulären Unfallhergangs kam der Beifahrer mit leichten Verletzungen davon und konnte aus eigener Kraft aus dem Wrack steigen.

Während des Bergungs- und Rettungseinsatzes war die Strecke komplett gesperrt. Erst gegen 19.30 Uhr wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. 

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Ausweichmanöver: Motorradfahrer verletzt

(SC) - Auf der CR343 zwischen Neidhausen und Siebenaler stürzte am Dienstagabend kurz vor 22 Uhr ein Motorradfahrer nach einem Ausweichmanöver.

Kurz nach der Ortsausfahrt Neidhausen verlor der Fahrer in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Leichtmotorrad, als er versuchte, einem Wildtier auf der Fahrbahn auszuweichen. Der Fahrer kam von der Straße ab und blieb abseits der Straße leicht verletzt liegen. Er wurde mit dem Krankenwagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Vorgestern

Polizei in Mainz erschießt Mann nach Messerangriff

(dpa) - Die Polizei in Mainz hat einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Er habe alarmierte Beamte attackieren wollen und nur noch mit Schüssen aus einer Dienstpistole gestoppt werden können, berichtete die Polizei am Dienstagabend am Tatort. Zuvor hatten die Beamten den Angaben zufolge bereits versucht, den 57 Jahre alten Mann per Pfefferspray und Elektropistole (Taser) aufzuhalten. Wie oft geschossen wurde und wie viele Schüsse ihn trafen, war zunächst unklar.

Ausgelöst wurde der Polizei-Einsatz durch einen Notruf. Anrufer hatten von einem Messerangriff eines Mannes auf einen anderen berichtet. Als die erste Funkstreife am Tatort ankam, trafen die Beamten auf ein Opfer. Es sei mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete nach der Tat laut Polizei in eine Erdgeschosswohnung einer Senioren-Anlage. Ersten Erkenntnissen zufolge soll dort seine Mutter wohnen. Als er aus der Wohnung trat und auf die Beamten zuging, sei es zur tödlichen Schussabgabe gekommen.     

Tote und Verletzte bei Zugunglück im tschechischen Grenzgebiet

(dpa) - Beim Frontalzusammenstoß zweier Personenzüge auf einer Strecke durch das Erzgebirge zwischen Tschechien und Deutschland hat es Tote und Verletzte gegeben. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen, sagte der Sprecher des Rettungsdienstes in Karlsbad (Karlovy Vary), Radek Hes, am Dienstagnachmittag. Es gebe 20 bis 30 Verletzte, darunter sowohl tschechische als auch deutsche Staatsbürger. Die Unglücksstelle in einem Waldstück zwischen den Gemeinden Pernink und Nove Hamry im Westen Tschechiens war für die Rettungskräfte nur schwer zugänglich.

Der eine Zug war auf der eingleisigen Strecke unterwegs vom westböhmischen Bäderort Karlsbad ins sächsische Johanngeorgenstadt, der andere in umgekehrter Richtung. Die kurvenreiche und hügelige Trasse führt über den Erzgebirgskamm. Warum die Züge zusammenstießen, war zunächst unklar. Sie sollten sich eigentlich erst im nächsten Bahnhof kreuzen. Betrieben wird dieser Teil der Trasse von der staatlichen tschechischen Eisenbahn (CD). 

Zwei neue Corona-Infektionen im Saarland gemeldet

(dpa/lrs) - Die Gesundheitsämter und Krankenhäuser im Saarland haben bis Dienstagnachmittag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle lag bei insgesamt 2.772, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte (Stand 17.00 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 blieb unverändert bei 174.

Von den an dem Virus erkrankten Personen werden fünf stationär behandelt, drei davon intensivmedizinisch. Von den seit dem ersten Auftreten des Virus im Bundesland bestätigten Infizierten gelten dem Ministerium zufolge 2.588 Menschen inzwischen als geheilt.   

Kurzmeldungen Lokales 07.07.2020

Acht Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - In Rheinland-Pfalz sind binnen 24 Stunden acht weitere, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Damit erhöhte sich die Zahl bis Dienstag (Stand: 10.10 Uhr) auf 7.091, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. "Das Ausbruchsgeschehen des Coronavirus in Rheinland-Pfalz bewegt sich derzeit auf niedrigem Niveau", berichtete das Ministerium weiter. Dennoch sei die Pandemie nicht vorbei, es könne jederzeit zu einem weiteren Infektionsgeschehen kommen. Die Landesregierung empfahl Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, sich nun in der "etwas ruhigeren Phase" mit Schutzausrüstung zu versorgen.

Unverändert blieb im Vergleich zum Vortag die Zahl der Todesfälle, sie liegt weiterhin bei 235. Derzeit sind den Angaben zufolge 192 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert und damit einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen zwischen Westerwald und Pfalz wurde am Dienstag mit 6.664 angegeben - sieben mehr als am Montag.

Auf die meisten Fälle in den vergangenen sieben Tagen kam anteilig der Kreis Germersheim mit 14 pro 100.000 Einwohner. Dort hatte es zuletzt einen räumlich begrenzten "Hotspot" gegeben. Dahinter folgte das nördlich des Kreises gelegene Speyer mit zehn gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche.

Millionenstrafe für Deutsche Bank wegen Geschäften mit Epstein

Die Deutsche Bank kommen ihre Geschäfte mit dem wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein teuer zu stehen. Die New Yorker Finanzaufsicht brummte dem Geldhaus am Dienstag eine Strafe von 150 Millionen Dollar (133 Mio. Euro) auf. Das New York State Department of Financial Services warf der Bank erhebliche Regelverstöße in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein vor. Außerdem wurde das Institut für seine Verbindungen zur Danske Bank und zur FBME Bank bestraft, die im Zentrum von Geldwäscheskandalen standen.

„Es war ein Fehler, Jeffrey Epstein 2013 als Kunden anzunehmen“, teilte die Deutsche Bank mit. Das Unternehmen erkenne die festgestellten Schwächen in ihren Prozessen an und habe aus den Fehlern gelernt. Die Bank habe unmittelbar nach Epsteins Verhaftung die Strafverfolgungsbehörden kontaktiert und volle Unterstützung bei den Ermittlungen angeboten. Dabei sei man vollständig transparent gegenüber den Behörden gewesen. „Unser Ruf ist unser wertvollstes Gut, und wir bedauern unsere Verbindung zu Epstein zutiefst“.    

Kurzmeldungen Lokales 07.07.2020

Drei Unfälle mit drei Verletzten am Dienstag

Am Dienstagnachmittag kam es auf Luxemburgs Straßen gleich zu mehreren Verkehrsunfällen, die auch Verletzte forderten. 

So wurde dem Notruf 112 gegen 13 Uhr ein Verkehrsunfall in Zolver gemeldet. Dort stießen zwei Fahrzeuge mit einem Motorrad zusammen. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. Im Einsatz waren ein Krankenwagen sowie die Rettungskräfte aus Sassenheim/Differdingen. 

Kurz vor 15 Uhr kam es dann in Diekirch zu einer Kollision zwischen zwei Wagen. Auch hier wurde eine Person verwundet. Vor Ort waren die Polizei sowie  ein Krankenwagen und die Feuerwehr aus Diekirch. 

Rund eine halbe Stunde später gab es im Süden des Landes - diesmal in Differdingen - erneut einen Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Bei diesem Unfall gab es einen Verletzten. Ein Krankenwagen aus Düdelingen, die Rettungskräfte aus Sassenheim/Differdingen und auch die Polizei waren im Einsatz.

Mehrere britische Pubs wegen Infektionsfällen wieder dicht

(dpa) - Kurz nach der Wiederöffnung sind mehrere Pubs in England wegen Corona-Infektionen von Gästen wieder geschlossen worden. Betroffen sind mindestens drei Kneipen in Burnham-on-See an der Südwestküste, in Batley im nördlichen England und in Alverstoke im Süden. Die Pubs seien gründlich gereinigt und die Mitarbeiter getestet worden, teilten die Betreiber in sozialen Medien mit.

Nach mehr als dreimonatiger Schließung wegen der Pandemie durften am vergangenen Samstag die beliebten Kneipen in England und Nordirland wieder öffnen. In Wales und Schottland bleiben Pubs vorerst noch geschlossen. Jeder Landesteil kann über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie entscheiden.

Es gelten strenge Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden. Trotz der Einschränkungen drängten sich am vergangenen Wochenende nach der Wiedereröffnung in London die Menschenmassen dicht an dicht. Kritiker halten die Lockerungen für viel zu früh. Denn Großbritannien ist das am schlimmsten vom Virus-Ausbruch betroffene Land in Europa.

Das Geenzefest in Wiltz.
Kurzmeldungen Lokales 07.07.2020

Wiltz: "Geenzefest" und "Nuit des Lampions" komplett abgesagt

(SC) - Eigentlich findet das Wiltzer "Geenzefest" traditionell jedes Jahr zu Pfingsten statt. Wegen der Corona-Krise war es im Mai allerdings verschoben worden und sollte am 19. September zusammen mit der "Nuit des Lampions"stattfinden. Beide Veranstaltungen sind feste Termine im sozialen Kalender der Stadt Wiltz und ziehen alljährlich tausende Besucher an.

Nun müssen jedoch beide Feste coronabedingt ins Wasser fallen: "Aufgrund der andauernden sanitären Krise sehen sich die Organisatoren in der Verantwortung, das Großereignis nicht zu realisieren", hieß es in dem Schreiben der Gemeinde Wiltz. Die kommenden Monate würden die Veranstalter dazu nutzen, neue Konzepte für 2021 auszuarbeiten. 

Kurzmeldungen Lokales 07.07.2020

Polizei gibt Tipps, wie man sich vor einem Autodiebstahl schützt

(rc) - Immer wieder wird hierzulande in geparkte Fahrzeuge eingebrochen. Die Täter entwenden dann private Gegenstände, Wertsachen und/oder Auto-Accessoires. Alleine im vergangenen Jahr wurden der Luxemburger Polizei etwa 1.000 Autodiebstähle gemeldet. 

Tipps, wie man sich gegen solche Diebstähle schützen kann, gibt die Polizei am Dienstag in einer auf ihrer Facebookseite veröffentlichten Mitteilung. 

  • Am besten ist es stets, keine Wertsachen im Auto zu lassen.
  • Wenn das jedoch nicht möglich ist, dann sollen die Wertsachen so verstaut werden, dass sie von Außen nicht erkennbar sind. 
  • Türen und Fenster und Schiebedach sollen stets geschlossen sein - das Fahrzeug gesperrt. 
  • Wenn möglich, den Wagen in eine Garage parken. Wenn nicht, dann das Fahrzeug stets an einem hellen gut beleuchteten Ort stehen lassen.

Falls Sie merken sollen, dass in ihr Fahrzeug eingebrochen wurde, sollten Sie nichts anfassen und umgehend die Polizei kontaktieren. 


Polizisten stehen nach einer Bombendrohung vor dem Justizzentrum Erfurt.

Bombendrohungen: Mehrere deutsche Gerichte geräumt

(dpa) - Mehrere Gerichte in deutschen Städten sind am Dienstag nach Bombendrohungen geräumt worden. In Mainz, Lübeck, Chemnitz und Erfurt waren Drohungen eingegangen.

In der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt waren zwei Sprengstoffspürhunde im Einsatz und durchstreiften das Justizzentrum, wie eine Polizeisprecherin sagte. Betroffen seien unter anderem das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Erfurt.

In Lübeck erfuhr die Polizei am Dienstagmorgen von der Bedrohung gegen das Gebäude des Amtsgerichts, das geräumt wurde. In Chemnitz ging eine Drohung gegen das Amtsgericht ein, das Gebäude wurde aber nicht evakuiert. 

Auch in Mainz ging am Landes- und am Amtsgericht am Dienstagmorgen eine Bombendrohung ein. Die Räumlichkeiten wurden geräumt und durchsucht. Dabei sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, berichtete eine Polizeisprecherin.

Die Drohung gegen das Gebäude sei gegen 7.30 Uhr schriftlich beim Amtsgericht eingegangen. Beamte und Spürhunde durchsuchten den Bau bis gegen 10.30 Uhr. Ob die Drohung als Mail, Fax oder Brief kam, war zunächst jedoch genauso unklar wie der mögliche Absender.

USA: Acht Tote nach Flugzeugcrash

(dpa) - Beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge über einem See im US-Bundesstaat Idaho sind nach jüngsten Polizeiangaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder. Anwohner und Rettungskräfte bargen bis Montag (Ortszeit) drei Leichen aus dem Wasser des unter Touristen beliebten Sees Coeur d'Alene im Westen der USA, wie ein Sprecher des Sheriffbüros im Bezirk Kootenai County in einem auf Facebook veröffentlichten Videomitschnitt Journalisten bestätigte. Zwei weitere Leichen seien mittlerweile auf dem Grund des Sees in fast 40 Metern Tiefe geortet worden, sagte Leutnant Ryan Higgins. Für die Bergung sowie die Suche nach weiteren Opfern sollten Spezialtaucher sowie Spezialgerät eingesetzt werden.

Zunächst war nicht klar gewesen, wie viele Menschen bei dem Unglück vom Sonntagnachmittag an Bord der Maschinen waren. In ersten Berichten war bereits von acht Insassen die Rede gewesen. Doch das Sheriffbüro konnte zunächst nur zwei Opfer bestätigen, die Anwohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte an der Wasseroberfläche entdeckten und bargen. Higgins sagte nun aber, in einer der beiden Maschinen hätten sich sechs Menschen befunden, darunter mutmaßlich auch ein Vater mit drei Kindern. In dem zweiten Kleinflugzeug seien nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Menschen gewesen. Das Sheriffbüro ging bereits am Montag davon aus, dass es keine Überlebenden gibt.

Die beiden Kleinflugzeuge - darunter eine Cessna - waren zufälligen Videoaufnahmen und Fotos zufolge am Sonntagnachmittag über dem See aus noch unbekannten Gründen aufeinander zugeflogen und zusammengeprallt. Der Coeur d'Alene nahe der gleichnamigen Kleinstadt etwa 500 Kilometer östlich der Westküstenmetropole Seattle ist ein bekanntes Ausflugsziel. Es sei das schwerste Flugzeugunglück, das er an dem See in Jahrzehnten erlebt habe, sagte Higgins.

Kurzmeldungen Lokales 07.07.2020

Zwei Führerscheine eingezogen

(mth) - Die Polizei stoppte in der Nacht zum Dienstag zwei Autofahrer, die durch ihre Fahrweise aufgefallen waren. Bei den beiden Kontrollen in Luxemburg-Stadt und Lamadelaine musste jedes Mal erhöhter Alkoholeinfluss bei den Fahrern festgestellt werden. Beide Führerscheine wurden eingezogen und Strafanzeigen erstellt.