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Russland wählt - Stimmungstest für Kremlchef Putin in 85 Regionen
International 07.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Russland wählt - Stimmungstest für Kremlchef Putin in 85 Regionen

Die Wahlen am Sonntag gelten als Stimmungstest für die Kremlpartei rund um Vladimir Putin, denn in zwei Jahren wird das nationale Parlament neu gewählt.

Russland wählt - Stimmungstest für Kremlchef Putin in 85 Regionen

Die Wahlen am Sonntag gelten als Stimmungstest für die Kremlpartei rund um Vladimir Putin, denn in zwei Jahren wird das nationale Parlament neu gewählt.
Foto: AFP
International 07.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Russland wählt - Stimmungstest für Kremlchef Putin in 85 Regionen

Die Wahlen am Sonntag gelten als Stimmungstest für die Kremlpartei rund um Vladimir Putin, denn in zwei Jahren wird das nationale Parlament neu gewählt. Im Vorfeld der Wahlen kam es zu kontroversen Ausschlüssen zahlreicher Oppositioneller.

(dpa) – Nach dem Ausschluss Dutzender prominenter Oppositioneller wählen Moskau und andere Regionen Russlands an diesem Sonntag neue Volksvertreter. Gewählt wird vor allem auf regionaler Ebene. Die Abstimmungen in allen 85 Regionen des Riesenreichs mit seinen 11 Zeitzonen gelten als wichtiger Stimmungstest für Kremlchef Wladimir Putin und die Regierungspartei Geeintes Russland. Die Kremlpartei will ihre Macht verteidigen. Erst 2021 wählt Russland ein neues Parlament.

56 Millionen Wähler sind zur Stimmabgabe aufgerufen – das ist fast die Hälfte der Wahlberechtigten Russlands.

56 Millionen Wähler sind zur Stimmabgabe aufgerufen – das ist fast die Hälfte der Wahlberechtigten Russlands. Umfragen hatten für die Kremlpartei zuletzt massive Verluste vorhergesagt. Groß ist die Unzufriedenheit im Land etwa wegen des Mangels an Arbeitsplätzen und niedriger Löhne.

Kritik an Ausschluss vieler Oppositioneller

Im Vorfeld gab es für die Stadtratswahl in Moskau die größte Aufmerksamkeit. Nach dem Ausschluss vieler Oppositioneller wegen angeblicher Formfehler kam es zu massiven Protesten und Tausenden Festnahmen. Auch Deutschland hatte die Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten in Moskau kritisiert. Tausende Bürger hatten auch in vielen anderen Städten für faire und freie Wahlen demonstriert.


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Ankündigungen und Hoffnung gab es schon lange. Nun lassen die Ukraine und Russland ihre Feindschaft für einen Moment ruhen und tauschen Dutzende Gefangene aus.

Gewählt wird zudem auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Der Urnengang wird international nicht anerkannt, weil das Gebiet laut Völkerrecht zur Ukraine gehört. Die EU und die USA haben gegen Russland wegen der Annexion der Krim Sanktionen verhängt. Insgesamt gibt es fast 6000 Abstimmungen auf verschiedenen Ebenen. Die bedeutendsten Wahlen laufen in 16 Regionen, in denen neue Gouverneure gewählt werden. Aussagekräftige Ergebnisse werden erst an diesem Montag erwartet.


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