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Russland unterstützt Lukaschenko mit neuem Millionenkredit
International 29.05.2021

Russland unterstützt Lukaschenko mit neuem Millionenkredit

Der russische Präsident Vladimir Putin (rechts) hat sich am Freitag mit dem umstrittenen Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, getroffen.

Russland unterstützt Lukaschenko mit neuem Millionenkredit

Der russische Präsident Vladimir Putin (rechts) hat sich am Freitag mit dem umstrittenen Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, getroffen.
Foto: AFP
International 29.05.2021

Russland unterstützt Lukaschenko mit neuem Millionenkredit

EU und USA verhängen gegen Belarus Sanktionen. Vladimir Putin unterstützt das autoritär geführte Land indes weiter.

(dpa) - Russland will das autoritär geführte Belarus in den kommenden Wochen mit einem Kredit in Höhe von 500 Millionen US-Dollar unterstützen. Bei einem Treffen des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei vereinbart worden, dass das Geld bis Ende Juni ausgezahlt werde, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag laut Agentur Interfax. Es handele sich um die zweite Tranche eines Kredits, der noch vor der international heftig kritisierten Zwangslandung eines Passagierflugzeugs am vergangenen Sonntag in Minsk beschlossen worden sei.


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Putin und Lukaschenko hätten bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer vor allem Fragen des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder besprochen, sagte Peskow. Belarus ist wirtschaftlich stark angeschlagen und steht bereits mit Milliardenbeträgen bei Moskau in der Kreide. Zum Auftakt seines Besuchs hatte der belarussische Langzeitmachthaber sich am Freitag über den Druck des Westens auf sein Land beklagt.

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Lukaschenko hatte das Flugzeug am vergangenen Sonntag in Minsk auf den Boden bringen lassen, um einen seiner Gegner festzunehmen. Der regierungskritische Blogger Roman Protassewitsch sitzt seither in Haft, ebenso wie seine Freundin Sofia Sapega, eine Russin.

Das Schicksal Sapegas sei Russland „nicht egal“, sagte Kremlsprecher Peskow. Gleichzeitig betonte er, dass die 23-Jährige zwar russische Staatsbürgerin sei, aber eine Aufenthaltsgenehmigung in Belarus habe.    

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