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Ruanda: Vom Genozid zur Genderpolitik
International 6 7 Min. 06.04.2019 Aus unserem online-Archiv
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Ruanda: Vom Genozid zur Genderpolitik

Schädel mit schrecklichen Spuren: Die meisten Opfer wurden mit Macheten getötet.

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Schädel mit schrecklichen Spuren: Die meisten Opfer wurden mit Macheten getötet.
Foto: AFP
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Ruanda: Vom Genozid zur Genderpolitik

Vor 25 Jahren wütete in Ruanda ein unvorstellbarer Genozid. Heute ist jegliche Diskriminierung verboten, das Land glänzt mit dem weiblichsten Parlament. Doch die Erfolgsgeschichte weist Abgründe auf.

Von LW-Markus Spörndli (Kigali)

Ruanda, das kleine ostafrikanische Land mit zwölf Millionen Einwohnern, wurde lange Zeit fast nur mit dem Genozid in Verbindung gebracht, bei dem extremistische Gruppierungen der Hutu-Mehrheit vor 25 Jahren innerhalb von hundert Tagen über 800.000 Menschen ermordeten, rund siebzig Prozent der Tutsi-Minderheit, aber auch viele Mitglieder der noch kleiner Twa-Minderheit sowie Hutu, die sich nicht am Massenmord beteiligten.

Seit einigen Jahren ist Ruanda aber auch für einen positiven Weltrekord bekannt, für den die Frauen des Landes verantwortlich sind ...

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A bronze statue depicting former South African president Nelson Mandela as he walked to freedom in 1990 following his release after 27 years of incarceration, stands on February 10, 2010, outside the Groot Drakenstein prison in Paarl, about 90Kms from Cape Town on the eve of the 20th Anniversary of his liberation. Mandela was kept in a private house at the Groot Drakenstein prison after being released from Robben Island prison in 1988, where he remained until his release by the apartheid government on February 11 1990.