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Richterin Ruth Bader Ginsburg unterzieht sich Lungenoperation
International 21.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Richterin Ruth Bader Ginsburg unterzieht sich Lungenoperation

Die Richterin zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Juristinnen der USA - sie gilt als eine der Vorreiterinnen für Frauenrechte und liberale Denkweisen.

Richterin Ruth Bader Ginsburg unterzieht sich Lungenoperation

Die Richterin zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Juristinnen der USA - sie gilt als eine der Vorreiterinnen für Frauenrechte und liberale Denkweisen.
Foto: AFP
International 21.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Richterin Ruth Bader Ginsburg unterzieht sich Lungenoperation

Die liberale Justiz-Ikone und oberste Richterin musste wegen zwei bösartigen Knoten in der Lunge operiert werden. Es geht ihr verhältnismäßig gut.

(dpa) - Die US-Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg (85) hat sich einer Operation an der Lunge unterzogen, nachdem Ärzte zwei bösartige Knoten gefunden hatten. Das gab das höchste US-Gericht, der US-Supreme-Court, am Freitag bekannt.

Die Richterin zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Juristinnen der USA - sie gilt als eine der Vorreiterinnen für Frauenrechte und liberale Denkweisen.

Der Eingriff sei am Freitag in einem New Yorker Krankenhaus vorgenommen worden, teilte das Gericht weiter mit. Die Knoten seien durch einen Zufallsbefund entdeckt worden, nachdem sich Ruth Bader Ginsburg nach einem Sturz und zwei gebrochenen Rippen einer Untersuchung unterzogen hatte.

Es gebe derzeit keine Anzeichen für weitere Gesundheitsprobleme. „Derzeit sind keine weiteren Behandlungen geplant“, heißt es in der Stellungnahme des Supreme Courts. Die 85-Jährige werde jedoch einige Tage im Krankenhaus bleiben.

Das Leben und Wirken der berühmten Juristin ist kürzlich verfilmt worden. Der Streifen mit Felicity Jones in der Titelrolle der „RBG - ein Leben für die Gerechtigkeit“ ist seit 13. Dezember auch in deutschen Kinos zu sehen.


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Die 86-Jährige sei wegen Schüttelfrost und Fieber untersucht und anschließend zur stationären Behandlung etwaiger Infektionen im Johns Hopkins Hospital in Baltimore aufgenommen worden.