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Republikaner wollen gemeinsame Mutter-Kind-Inhaftierung erlauben
International 19.06.2018 Aus unserem online-Archiv

Republikaner wollen gemeinsame Mutter-Kind-Inhaftierung erlauben

Mehrheitsführer Mitch McConnell sagte am Dienstag, er werde einen solchen Vorschlag unterstützen.

Republikaner wollen gemeinsame Mutter-Kind-Inhaftierung erlauben

Mehrheitsführer Mitch McConnell sagte am Dienstag, er werde einen solchen Vorschlag unterstützen.
AFP
International 19.06.2018 Aus unserem online-Archiv

Republikaner wollen gemeinsame Mutter-Kind-Inhaftierung erlauben

Im US-Senat formiert sich eine Mehrheit für ein Gesetz, das die gemeinsame Inhaftierung von illegal eingewanderten Müttern und ihrer Kinder erlauben soll.

(dpa) - Im US-Senat formiert sich eine Mehrheit für ein Gesetz, das die gemeinsame Inhaftierung von illegal eingewanderten Müttern und ihrer Kinder erlauben soll. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, sagte am Dienstag, er werde einen solchen Vorschlag unterstützen. Für alle anderen Senatoren seiner Partei gelte das gleiche.

Die Trennung von illegal eingewanderten Menschen aus Süd- und Mittelamerika und deren Kindern hat zu einem Aufschrei geführt.
Die Trennung von illegal eingewanderten Menschen aus Süd- und Mittelamerika und deren Kindern hat zu einem Aufschrei geführt.
AFP

Die Republikaner verfügen derzeit über eine Mehrheit von 51 der 100 Sitze. Allerdings brauchen sie insgesamt 60 und damit neun zusätzliche Stimmen der oppositionellen Demokraten, um das Gesetz schnell verabschieden zu können. Zuvor muss der Vorschlag das Repräsentantenhaus passieren.


Kurz vor seinem Besuch beim Großherzog hat US-Botschafter Evans seine neuen Mitarbeiter in der Botschaft kennen gelernt.
Neuer US-Botschafter in Luxemburg
J. Randolph Evans wurde am Dienstag offiziell als Botschafter der Vereinigten Staaten in Luxemburg bestätigt. Der gelernte Jurist hat Großherzog Henri sein Beglaubigungsschreiben überreicht.

Die Trennung von illegal eingewanderten Menschen aus Süd- und Mittelamerika und deren Kindern hat zu einem Aufschrei geführt, der weit über die USA hinaus zu vernehmen ist. Laut US-Gesetzgebung ist es derzeit nicht möglich, Mütter und Kinder gemeinsam in einer Haftanstalt zu betreuen. Die Trump-Administration betrachtet die illegale Einwanderung im Rahmen ihrer Null-Toleranz-Politik grundsätzlich als schwere Straftat.


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