Bei der Abstimmung bestimmten die britischen Wähler das Schicksal ihres Landes. Das "Ja" erschüttert ganz Europa. Die Trennung stellt Politik und Wirtschaft vor neue Herausforderungen.
Der frühere Londoner Bürgermeister und Brexit-Wortführer Boris Johnson geht davon aus, dass Großbritannien weiter vom europäischen Binnenmarkt und der Arbeitnehmerfreizügigkeit profitieren wird.
In der britischen Labour-Partei ist nach dem Brexit-Referendum ein offener Machtkampf entbrannt. Parteichef Jeremy Corbyn entließ in der Nacht zum Sonntag einen seiner schärfsten Kritiker aus dem Schattenkabinett.
Die schottische Regionalregierung trifft Vorbereitungen für ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit des nördlichen Landesteils von Großbritannien.
Luxemburg und die anderen fünf Gründerstaaten der Europäischen Union wollen die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU so schnell wie möglich aufnehmen.
Die EU-Außen- und Europaminister sind sich einig. Die Verhandlungen über den britischen EU-Austritt müssen so schnell wie möglich beginnen. Der luxemburgische Chefdiplomat Jean Asselborn fordert eine "zivilisierte Scheidung".
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Nach diesem Motto revidieren die Brexit-Anführer Boris Johnson und Nigel Farage nur Stunden nach dem Referendum ihre Kernaussagen.
Lange hatten sich die Finanzmärkte hoffnungsvoll gezeigt, dass die Briten ihr Land nicht aus der EU wählen. Der doch beschlossene Brexit ließ nun weltweit die Werte abstürzen.
Zahlreiche Briten fordern eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft. Mehr als 115 000 Menschen unterzeichneten bis zum frühen Freitagnachmittag online eine entsprechende offizielle Petition.
Die Spitzenvertreter der Europäischen Union fordern Großbritannien auf, „so schnell wie möglich“ Konsequenzen aus dem Brexit-Referendum zu ziehen. Die Reformangebote seien nun vom Tisch.
Nach dem Brexit-Votum fängt die Arbeit erst an. Märkte stabilisieren, das Pfund stützen - und einen neuen Premier finden. Es gibt viel zu tun in London.
Helle Aufregung in Europa und aller Welt: Großbritannien hat sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Premier David Cameron will dennoch erst im Oktober zurücktreten.
Am Freitagmorgen bezog Premier Xavier Bettel Stellung zum Brexit - und bedauerte den Ausgang der Wahl in Großbritannien. Inzwischen haben sich auch die Parteien zu Wort gemeldet.
Der britische Premierminister David Cameron zieht Konsequenzen aus seiner Niederlage beim EU-Referendum für einen Brexit. Aber er will bis Oktober bleiben.
Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe. Die Briten haben sich für einen Austritt aus der EU entschieden - und Reaktionen von Politikern und Prominenten ließen nicht lange auf sich warten.
Die Uhr tickt: Knapp eine Woche vor der schicksalhaften Abstimmung in Großbritannien haben die Brexit-Befürworter in Umfragen die Nase vorn. Gegner des EU-Austritts warnen vor einem «Desaster».
In drei Wochen entscheiden die Briten über „in“ oder „out“. Und je näher die Stunde der Wahrheit rückt, desto schriller werden die Töne im Abstimmungskampf. LW-Redakteur Pierre Leyers hat sich vor Ort umgehört.
Verbissen versuchen die Wahlkämpfer in London, die Briten für ein Votum pro oder contra Brexit zu gewinnen. Auch in Brüssel wächst vor dem EU-Referendum die Nervosität. Dabei zeichnet sich jetzt schon ab: Am Ende wird es nur Verlierer geben.
Die Briten sind mit einer ausgeprägten Europa-Skepsis nicht alleine in Europa. Falls der Brexit tatsächlich kommen sollte, könnte sich das auf die politische Landschaft vieler EU-Staaten auswirken.
Wie geht es weiter, wenn die Briten für den Brexit stimmen? Zumindest in groben Zügen ist im EU-Vertrag seit 2009 festgelegt, wie ein Staat aus der Union austreten kann.
Mit den Briten hat es die EU noch nie so ganz einfach gehabt. Demnächst können sie entscheiden, ob sie Mitglied bleiben oder dem Club der 28 lieber den Rücken kehren wollen. Manche fürchten schon einen Dominoeffekt - doch es gibt auch noch andere Sorgen.