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Razzien gegen mutmaßliche rechte Terrorvereinigung in Deutschland
International 14.02.2020

Razzien gegen mutmaßliche rechte Terrorvereinigung in Deutschland

Razzien gegen mutmaßliche rechte Terrorvereinigung in Deutschland

Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa
International 14.02.2020

Razzien gegen mutmaßliche rechte Terrorvereinigung in Deutschland

Fünf mutmaßliche Rechtsterroristen sollen geplant haben, Anschläge auf Politiker und Asylsuchende zu verüben. Am Freitag gab es mehrere Razzien – auch in Rheinland-Pfalz schlugen die Ermittler zu.

(dpa) - In Deutschland hat es in sechs Bundesländern Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung gegeben.

Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag in Karlsruhe mitteilte, besteht gegen mehrere Beschuldigte der Anfangsverdacht, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben. Die Ermittlungen richteten sich gegen fünf Personen sowie acht Unterstützer. Festnahmen habe es bislang nicht gegeben.

Fünf Verdächtige

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen sich fünf Personen im September 2019 zu der mutmaßlichen rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Ziel der Gruppe soll es gewesen sein, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden.

Zu diesem Zweck sollten durch - bislang noch nicht näher konkretisierte - Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Personen muslimischen Glaubens bürgerkriegsähnliche Zustände herbeigeführt werden, heißt es in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft.


Die mutmaßlichen Rechtsterroristen waren am Montag in Bayern und Sachsen festgenommen worden.
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Ein Alptraum: Nach dem NSU und der „Gruppe Freital“ soll sich in Sachsen die nächste rechte Terrorzelle gebildet haben. Acht Männer sollen unter dem Namen „Revolution Chemnitz“ Umsturzpläne geschmiedet haben. Ihre Angriffsziele: Ausländer, Politiker und Journalisten.

Die acht mutmaßlichen Unterstützer sollen ihrerseits zugesagt haben, der Vereinigung finanziell zu helfen, Waffen zu beschaffen oder an zukünftigen Anschlägen mitzuwirken.

Wie es weiter hieß, ließ der Generalbundesanwalt an 13 Orten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie Sachsen-Anhalt die Wohnungen sowie sonstige Räumlichkeiten der Beschuldigten von Spezialkräften durchsuchen.

Zudem wurde in Bayern die Wohnung einer nicht tatverdächtigen Person durchsucht. Die Durchsuchungen hätten insbesondere dazu gedient, zu klären, ob die Beschuldigten bereits über Waffen oder sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung verfügten.


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