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Rassismus: Das ewige Gift
International 5 Min. 22.06.2020
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Rassismus: Das ewige Gift

Indien im 19. Jahrhundert: Für die expandierenden Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich war die einheimische Bevölkerung nichts weiter als eine billige Arbeitskraft.

Rassismus: Das ewige Gift

Indien im 19. Jahrhundert: Für die expandierenden Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich war die einheimische Bevölkerung nichts weiter als eine billige Arbeitskraft.
Foto:Getty Imagaes
International 5 Min. 22.06.2020
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Rassismus: Das ewige Gift

Steve BISSEN
Steve BISSEN
Die Proteste in den USA nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd haben weite Kreise gezogen, doch die Problematik wurzelt tief. Eine Geschichte des Rassismus: Von der Kolonialzeit bis „Black Lives Matter“.

Ausgangspunkt für die Demonstrationen gegen Rassismus war der brutale Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis. Von dort aus verbreiteten sich die Proteste in den vergangenen Wochen wie ein Lauffeuer über die ganze Welt. Von New York, über Washington, London, Brüssel und Paris. Alte Ressentiments kochen wieder hoch und schärfen zugleich den Blick auf die historischen Wurzeln von Hass und Rassismus. 

In den USA sind es die schmerzhaften Erinnerungen an Sklaverei und systematische Ausgrenzung von Afroamerikanern, die bis heute ihre Spuren hinterlassen ...

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