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Raser-Prozess: Unfall mit PS-starkem Sportwagen
International 11.09.2019

Raser-Prozess: Unfall mit PS-starkem Sportwagen

Die beiden Autos nach dem Zusammenprall.

Raser-Prozess: Unfall mit PS-starkem Sportwagen

Die beiden Autos nach dem Zusammenprall.
Foto: Kohls/SDMG/dpa
International 11.09.2019

Raser-Prozess: Unfall mit PS-starkem Sportwagen

In Stuttgart ist ein 20-Jähriger wegen Mordes angeklagt. Zwei Menschen starben, weil er einen Sportwagen austesten wollte.

(dpa) - Unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat in Stuttgart der Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Raser begonnen, der bei einem fatalen Unfall den Tod von zwei jungen Menschen verschuldet haben soll. Der 20-Jährige soll im März 2018 bei einer abendlichen Fahrt die Kontrolle über seinen gemieteten Sportwagen verloren haben. Er sei vor dem Crash mit seinem PS-starken Auto und 160 bis 165 Stundenkilometern auf eine Kreuzung in der Innenstadt zugerast, sagte die Staatsanwaltschaft zum Auftakt des Prozesses am Mittwoch vor dem Stuttgarter Landgericht.


Picture taken on February 1, 2016 shows Berlin's Tauentzienstrasse blocked by police after an illegal car race. - Defendants Hamdi H and Marvin N on March 26, 2019 again were sentenced to life imprisonment in another trial for killing a 69-year old man while taking part in an illegal car race in the centre of Berlin. (Photo by Britta Pedersen / dpa / AFP) / Germany OUT
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Nach einem Gutachten habe der 20-jährige Deutsche das Gaspedal voll durchgedrückt, um die höchstmögliche Geschwindigkeit des Sportwagens auszutesten. Als er einem anderen Fahrzeug an einer Kreuzung ausweichen wollte, verlor er die Kontrolle über sein 550 PS starkes Auto.


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Mit rund 100 bis 110 Stundenkilometern rammte er einen stehenden Kleinwagen. Dessen 25 Jahre alter Fahrer und die 22 Jahre alte Beifahrerin starben, der Sportwagen-Fahrer und sein Begleiter blieben unverletzt. Die beiden Opfer waren erst kurz vorher aus Nordrhein-Westfalen nach Stuttgart gezogen.



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