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Raketenangriff aus Gaza unterbricht Wahlkampfrede Netanjahus

 (dpa) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist am Dienstagabend während einer Wahlkampfrede von Raketenalarm unterbrochen worden. Die israelische Armee teilte mit, militante Palästinenser hätten zwei Raketen auf Israel abgefeuert. Auch in der Hafenstadt Aschdod, wo Netanjahu gerade seine Rede hielt, heulten die Warnsirenen. Ein Video zeigte, wie der 69-Jährige in Begleitung von Bodyguards rasch den Saal verließ. Später setzte er seine Rede fort.

Nach Angaben der Armee wurden beide Raketen von dem Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es habe keine Verletzten gegeben. Eine 46 Jahre alte Frau in Aschdod habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Israel wählt am 17. September ein neues Parlament. Nach Meinungsumfragen liefern sich Netanjahus rechtskonservativer Likud und das Bündnis der Mitte, Blau-Weiß, bei der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Netanjahus politische Rivalen werfen ihm immer wieder vor, er gehe nicht entschlossen genug gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas vor.    

Gestern

Mindestens sechs Todesfälle bei Überschwemmungen in Griechenland

(dpa) - Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am frühen Sonntagmorgen mindestens sechs Menschen in Griechenland das Leben gekostet. Die Opfer sind nach Angaben des Zivilschutzes ein Kleinkind und fünf Erwachsene. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau wurde gesund gefunden, teilte der Zivilschutz mit.

Hunderte Einwohner seien wegen der Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen, um sich zu retten, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT). Die Lage sei „dramatisch“, so der Bürgermeister des am schwersten getroffenen Gebiets Messapia auf der Insel Euböa, Giorgos Psathas.

In dieser Region verbringen Tausende Athener den Sommerurlaub in ihren Ferienhäusern. „Zahlreiche Straßen sind weggespült worden. Sogar mit Traktoren kann man nicht vorankommen“, sagte ein Einwohner der Ortschaft Vasiliko dem griechischen Nachrichtensender Skai. Mehrere Autos seien vom reißenden Wasser ins Meer gespült worden. Hubschrauber und Rettungsmannschaften seien eingesetzt worden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, teilten die Behörden mit

Sechs Franzosen in Niger getötet

(dpa) - Im westafrikanischen Niger sind nach Behördenangaben sechs Franzosen und zwei Nigrer getötet worden. Schwer bewaffnete Menschen auf Motorrädern hätten die acht in der Region Tillabéri im Westen des Landes angegriffen, sagte am Sonntag der Gouverneur Ibrahim Katiela. Bei den Franzosen handelte es sich demnach um Mitarbeiter von ACTED, einer französischen Hilfsorganisation, die allerdings touristisch unterwegs waren. Die zwei Nigrer seien der Fahrer und ein Führer der Franzosen gewesen.

Die Sahelregion - ein Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - gilt als sehr unsicher, da dort etliche Terrorgruppen aktiv sind. Einige von ihnen haben dem Terrornetzwerk Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen. Immer wieder kommt es auch in Niger zu Anschlägen mit etlichen Toten, vor allem im Westen des Landes.

80-Jähriger in Saarlouis auf E-Scouter lebensgefährlich verletzt

(dpa/lrs) - Ein 80 Jahre alter Mann ist bei der Fahrt auf einem Elektroroller im Saarland gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war am späten Freitagabend auf dem Gehweg in Saarlouis-Lisdorf unterwegs, als er nach Polizeiangaben vom Sonntag ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Er trug auf der Fahrt mit dem E-Sooter keinen Helm.

Nach erster Versorgung durch einen Notarzt wurde er mit Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Lagerfeuer im Wald entzündet - Polizei erstellt Protokoll

(TJ) - Die Polizei musste am Sonntagmorgen vier Jugendliche protokollieren, die unerlaubterweise in Lorentzweiler, am Ort Fautelfiels campiert und ein Lagerfeuer entzündet hatten. Sie gaben an, das Feuer über Nacht gelöscht zu haben, scheinbar hatte es sich von selbst wieder entzündet.

Wegen der Trockenheit ist die Gefahr von Waldbränden derzeit hoch. Ohnehin ist das Entfachen von Feuer im Freien nicht erlaubt.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Hohe Ozonkonzentrationen bis Dienstag möglich

Wegen der hohen Temperaturen ist ein Anstieg der Ozonkonzentration über den Wert von 180 Mikrogramm je Kubikmeter möglich. In Beckerich, Beidweiler und Esch/Alzette wurden am Sonntag bereits zwischen 155 und 157 Mikrogramm gemessen. Wegen der sommerlichen Witterung und den schwachen Luftbewegungen könnten diese bis Dienstag weiter ansteigen, meldet die Umweltverwaltung.

Kurzmeldungen Panorama 09.08.2020

Spürbare Erdbeben in Tirol

Zwei Erdbeben haben in der Nacht zum Sonntag Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol erschüttert. Die Beben mit einer Stärke von 4,1 und 3,5 ereigneten sich nahe Landeck und waren in einem Umkreis von bis zu 50 Kilometern zu spüren, wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Von Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Das erste Beben mit der Stärke von 4,1 ereignete sich am Samstagabend um 21.44 Uhr zehn Kilometer unter der Erde, das zweite und etwas leichtere folgte am Sonntagmorgen um 2.50 Uhr in sieben Kilometern Tiefe.

Beben dieser Stärke sind deutlich spürbar. Der Sender ORF berichtete von erschrockenen Reaktionen von Einwohnern des betroffenen Gebiets: Eine Frau habe etwa berichtet, dass viele Nachbarn ins Freie gerannt seien. Ein Bewohner eines anderen Ortes habe an eine Explosion gedacht und die Feuerwehr gerufen.    

Frankreich richtet Luftbrücke für den Libanon ein

(dpa) - Frankreich hat nach eigenen Angaben eine Luftbrücke eingerichtet, um Katastrophenhelfer und Hilfsgüter in den krisenerschütterten Libanon zu bringen. Es werden auch zwei Schiffe, darunter ein Kriegsschiff, vom Mittelmeerhafen Toulon aus in Bewegung gesetzt, die unter anderem Nahrungsmittel transportieren, wie das französische Außenministerium am Sonntag in Paris mitteilte. Es sprach von einer „außergewöhnlichen Mobilisierung“.

Eine gigantische Explosion im Hafen von Beirut hatte am Dienstag mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt. Die internationale Gemeinschaft berät am Sonntag in einer Videokonferenz über Soforthilfe für das Krisenland - geleitet wird das Treffen von UN-Generalsekretär António Guterres und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Frankreich ist die frühere Mandatsmacht für den Libanon, beide Länder sind noch eng miteinander verbunden.     

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Waldbrände in Lorentzweiler und Senningerberg

(TJ) - Nach der langanhaltenden Trockenperiode ist die Gefahr von Vegetationsbränden erfahrungsgemäß hoch. Das bekamen auch die Brandspezialisten des CGDIS am Sonntag zu spüren, mussten sie doch gleich zweimal Feuer in Waldgebieten löschen.

Der erste Brand war um 9 Uhr entlang des CR122 zwischen Lorentzweiler und Blaschette ausgebrochen. Die Wehren aus Lorentzweiler und Lintgen nahmen sich der Sache an.

Einen zweiten Waldbrand gab es um 10.30 Uhr in Senningerberg an der Rue de Grünewald. In diesem Fall mussten die Brandbekämpfer aus Niederanven in den Einsatz, die Kollegen aus Lintgen kamen ihnen zu Hilfe.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Verletzte in Kirchberg und bei Doncols

(TJ) - Gegen 19.20 Uhr stießen in der Rue des Maraichers in Kirchberg ein Bus und ein Auto zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Sanitäter aus Mamer und die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt wurden zum Unfallort bestellt.

Gegen 21.15 Uhr verlor zwischen Doncols und Winseler ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das sich in der Folge überschlug. Auch bei diesem Unfall wurde eine Person verwundet, so dass er mit einem Rettungswagen aus Wiltz ins Krankenhaus gefahren werden musste. Die Feuerwehren aus Wiltz und Winseler waren ebenfalls im Einsatz.

Gegen 19.30 Uhr mussten die Feuerwehren aus der Hauptstadt und aus Niederanven in die Rue Raspert nach Dommeldingen eilen. Dort standen ein Gartenschuppen und Sträucher in Flammen. In diesem Fall blieb es bei Materialschaden.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 08.08.2020

„Friends“-Sendung wegen Corona verschoben

(dpa) – Ein im Februar angekündigtes „Special“, bei dem die Schauspieler der Kultserie „Friends“ nach 15 Jahren wieder aufeinandertreffen sollten, ist wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben worden. „Das ist sehr traurig“, erklärte „Friends“-Star Jennifer Aniston (51) am Freitag (Ortszeit) im Interview mit dem Filmportal „Deadline.com“. Unter diesen Umständen sei es für alle einfach zu riskant vor einem Publikum aufzutreten, betonte die Schauspielerin.

Aniston vertröstete die Fans auf einen späteren Termin. Durch den Aufschub hätten sie nun mehr Zeit, die Show „noch aufregender und lustiger“ zu machen. Die Neuauflage sollte ursprünglich im Mai beim Streamingdienst HBO Max zu sehen sein.

Nach Ankündigung der Produktionsfirma WarnerMedia im Februar soll Aniston bei dem „Special“ mit ihren Kollegen Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer ohne festes Drehbuch spielen. Die Fortsetzung soll in demselben Studio wie das Original gedreht werden, auf der Stage 24 in der kalifornischen Stadt Burbank.

Acht Tote bei Selbstmordattentat in Somalia

(dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter habe sich an einem Militärposten mit einem Auto in die Luft gesprengt und vier Soldaten mit in den Tod gerissen, teilte die Armee mit. Zudem wurden nach Angaben der Polizei drei Zivilisten getötet. Fünf Soldaten wurden verletzt. Über den Dächern der Stadt stand schwarzer Rauch. Anwohner berichteten von zerbrochenen Fensterscheiben in der Nähe des Tatorts.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab beanspruchte den Anschlag für sich. Die islamistischen Fundamentalisten kämpfen in dem armen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft und kontrollieren weite Teile im Süden und Zentrum des Landes. Die Regierung wird im Kampf gegen Al-Shabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt, und einer Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

Rund 49.000 Menschen von Überschwemmungen in Äthiopien betroffen

(dpa) - In Äthiopien sind nach Behördenangaben von den Überschwemmungen der vergangenen Tage rund 49.000 Menschen betroffen. Fast 20.000 davon hätten ihr Zuhause verlassen müssen, sagte eine Vertreterin der örtlichen Regierung dem staatlichen Sender Fana am Samstag. Angaben zu Todesopfern machte sie nicht. In der Region Afar im Nordosten des Landes hatte es zuletzt schwer geregnet, dadurch trat ein Fluss über die Ufer.

Kurzmeldungen Sport 08.08.2020

Hamilton Schnellster im Formel-1-Abschlusstraining

(dpa) - Lewis Hamilton hat das Abschlusstraining zum zweiten Formel-1-Rennen in Silverstone bestimmt. Der Mercedes-Pilot verwies mit seiner schnellsten Runde in 1:26,621 Minuten seinen Teamkollegen Valtteri Bottas (+0,163 Sekunden) auf den zweiten Platz. Dritter auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in England wurde vor der Qualifikation am Samstagnachmittag McLaren-Fahrer Lando Norris. Direkt dahinter landete Nico Hülkenberg bei seinem zweiten Aufhilfseinsatz für Racing Point. Sebastian Vettel (+1,190 Sekunden) kam nach einem Motorenschaden an seinem Ferrari tags zuvor erneut nur abgeschlagen als 13. ins Ziel.

In der WM-Wertung liegt Hamilton (88 Punkte) vor Bottas (58). Die Formel 1 erinnert an diesem Wochenende an ihren ersten Grand Prix in Silverstone vor 70 Jahren.   

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Einbrüche in Howald und Niederkorn

(TJ) - Zweimal verschafften sich Langfinger am Freitag illegal Zutritt in Wohnhäuser. An der Route de Thionville wurde am Freitag gegen 21 Uhr in eine Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Die Langfinger hatten das Schloss der Eingangstür aufgebrochen und konnten mit Schmuck entkommen.

Gegen 20 Uhr waren Diebe in der Rue J.B. Scharlé in Niederkorn über die Veranda eines Hauses an ein Fenster im hinteren Teil des Hauses gelangt und hatten dieses aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Schränke, ehe sie das Weite suchten.

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Polizeikontrollen am Stausee

Das Gebiet um den Obersauer-Stausee ist bei den sommerlichen Temperaturen ein beliebtes Ausflugsziel. Die Polizei nimmt dies zum Anlass, auch mal im großen Stil nach dem Rechten zu sehen. So auch am Freitag, als mehrere Dienststellen Kontrollen durchführten.

Drogenspürhunde konnten neun Personen erschnüffeln, die illegale Substanzen mit sich führten, in drei Fällen wurde gegen die Trinkwasserschutzverordnung verstoßen.

90 Fahrer kassierten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie ihre Wagen regelwidrig abgestellt hatten. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die in Insenborn und Lultzhausen zur Verfügung stehenden Parkplätze.

London fordert härtere Gangart im Umgang mit Migranten ein

Die britische Regierung hat Frankreich zu einer härteren Gangart gegenüber Migranten aufgefordert, die mit kleinen Booten den Ärmelkanal überqueren. Frankreich müsse die Menschen vor seiner Küste abfangen und zurückbringen, forderte der zuständige britische Staatssekretär Chris Philp am Samstag in einem Gastbeitrag im „Daily Telegraph“.

„Die Franzosen müssen sicherstellen, dass Migranten, die bei dem Versuch erwischt werden Großbritannien per Boot zu erreichen, das nicht wiederholen können“, so Philp weiter. Er schlug vor, die Einwanderer nach dem Versuch einer illegalen Einreise per Fingerabdruck zu registrieren und forderte „echte Konsequenzen“ wie Abschiebung oder Haft. Seine Forderungen will er in der kommenden Woche bei seinem Amtskollegen in Paris vorbringen.     

Mindestens 20 Tote nach Erdrutsch in Südindien

(dpa) – Bei einem Erdrutsch im Süden Indiens sind nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 würden noch vermisst, teilte ein Regierungsvertreter im Distrikt Idukki im Bundesstaat Kerala am Samstag mit. Zwölf Menschen seien bisher aus den Trümmern einer Siedlung von Arbeitern einer Teeplantage lebend geborgen worden. Die Suche nach weiteren Verschütteten dauerte am Samstag an.

Heftiger Monsunregen hatte am Freitag den Erdrutsch ausgelöst, als die meisten Teepflücker noch schliefen. Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährliche Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.      

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Mann durch Stichwaffe schwer verletzt

(dho) - Ein Schwer- und ein Leichtverletzter - das ist die Bilanz einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in der Rue des Sports in Wiltz. 

Zwischen den beiden Männern, die sich kannten, kam es zu Handgreiflichkeiten, wobei einer eine Stichwaffe benutzte

Die Staatsanwaltschaft Diekirch ordnete die Festnahme des Angreifers an und befasste die Spurensicherung der Kriminalpolizei mit der Tatortuntersuchung.