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(dpa) - Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Regierungsangaben stabil. Johnson hatte die Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verbracht. Ein Regierungssprecher äußerte sich am Dienstag in London zum Zustand des Premiers.

Der 55-Jährige musste bislang auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Dem Regierungschef werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er „atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung“.

Der Premier wurde am Montag im St. Thomas' Hospital wegen seiner anhaltenden Corona-Beschwerden untersucht, als sich plötzlich sein Zustand deutlich verschlechterte. Johnson hatte am 27. März mitgeteilt, dass er sich mit dem neuartigen Virus angesteckt hat. 

Heute

Kurzmeldungen Kultur Heute um 20:24

(dme) - Der Rapper Haftbefehl hat seine kommende Tour aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, wie er in einem Instagram-Post mitteilt. „Mein Körper braucht eine Pause. Eine Pause, von der ich noch nicht weiß, wie lange sie gehen wird“, schreibt Aykut Anhan, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heißt. Die Fans sollten sich aber keine Sorgen machen.

Von der Absage ist auch der Luxemburg-Auftritt am 15. September im Atelier betroffen. Einen Ersatztermin wird es nicht geben. Wie der Veranstalter mitteilt, werden „Rückerstattungen vom Verkaufspunkt durchgeführt“.

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In den vergangenen 24 Stunden wurden 1.131 PCR-Tests durchgeführt.
Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:46

(dme) - Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 200 neue Corona-Fälle registriert. Im selben Zeitraum wurden 1.131 Tests durchgeführt. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 17,70 Prozent. Der R-Wert liegt aktuell bei 0,68.

Derzeit werden neun Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landes behandelt, Intensivbetten sind derzeit keine belegt. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert auf 1.121.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:01

(dpa) - Einen Tag nach dem Urteil zur tödlichen Amokfahrt in Trier hat die Verteidigung Revision eingelegt. Das teilte die Sprecherin des Landgerichts Trier am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Amokfahrer war am Dienstag wegen mehrfachen Mordes und mehrfachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Zudem hatte das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt und wegen einer psychischen Erkrankung des 52-Jährigen dessen Unterbringung in einem geschlossen psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Deutsche bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 mit seinem Geländewagen durch die Trierer Fußgängerzone raste, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Bei der Tat starben fünf Menschen, darunter ein Baby. Zudem gab es zahlreiche Verletzte und Traumatisierte. Der Mann leidet an einer paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen - und hat im einjährigen Prozess zu den Vorwürfen geschwiegen.

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Kurzmeldungen International Heute um 11:30

(dpa) - Der Lavafluss nach dem Vulkanausbruch auf Island ist in den vergangenen Tagen deutlich langsamer geworden. Am Dienstag bewegte sich die Lava laut Messungen von Forschern der Universität Reykjavik noch mit zwei Metern pro Sekunde fort. Diese Angabe sei aber mit großer Unsicherheit behaftet, hieß es. Nach Angaben der Forscher lässt sich nicht sagen, ob das ein Zeichen für ein Ende der Eruption ist, oder ob es sich nur um eine vorübergehende Abschwächung handelt.

Der Vulkanausbruch hatte am 3. August in einem Tal nahe dem Berg Fagradalsfjall, rund 30 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Reykjavik, begonnen. Den Ausbruchsort, eine Hunderte Meter lange Erdspalte auf der Reykjanes-Halbinsel, besuchen täglich Tausende Touristen. Zum Ärger der isländischen Behörden gibt es immer wieder auch Schaulustige, die das Lavafeld betreten. Wegen einer Unwetterwarnung sollte der Weg zum Eruptionsort am Mittwoch aber gesperrt bleiben. 

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:21

(dpa) - Eine Geisterfahrerin auf den Autobahnen 8 und 620 bei Saarlouis (D) ist am Dienstagabend von der Polizei gestoppt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war es zuvor zu mehreren Beinahe-Kollisionen auf der Strecke in Fahrtrichtung Luxemburg gekommen. 

Die 34-jährige Falschfahrerin habe auf der A620 in Höhe der Anschlussstelle Wallerfangen nordwestlich von Saarbrücken gestoppt werden können. Mehrere Streifenwagen waren den Angaben zufolge im Einsatz. Warum die Frau auf der falschen Fahrbahn fuhr, wird nun ermittelt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

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Gestern

(dpa) - Nach heißen Tagen müssen sich die Menschen an der französischen Mittelmeerküste auf teils heftige Sommergewitter einstellen. Der nationale Wetterdienst gab am Dienstagnachmittag eine Unwetterwarnung für acht südliche Gebiete heraus. Dort drohten Hagel, stürmische Winde und heftiger Niederschlag.

Für die Départements Gard und Hérault galt die hohe Warnstufe Orange auch wegen Überschwemmungsgefahr. Die örtlichen Behörden rieten dazu, das Haus möglichst wenig zu verlassen. Wie die Präfektur Gard mitteilte, wurden Menschen, die im Ferienmonat August etwa in Zelten draußen nächtigten, sicherheitshalber in Auffangzentren gebracht. Die Präfektur Hérault warnte die Anwohnerinnen und Anwohner besonders vor überirdisch ablaufendem Wasser. Denn die Böden seien sehr trocken und könnten daher weniger Regen aufnehmen.

Auch andere Landesteile waren von Regen betroffen. In Paris überschwemmte heftiger Niederschlag am frühen Abend die Métro-Station Balard teilweise, wie der Sender France Info berichtete. Laut der Betreibergesellschaft RATP wurde die Métro-Station Alma Marceau wegen Überschwemmung geschlossen.

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Das geschah in den Stunden, als die Flut kam  

In diesen Crêpes können sich Bakterien vom Typ Listeria monocytogenes befinden. Fieber, Kopfschmerzen, aber auch Meningitis sind mögliche Symptome.
Kurzmeldungen Lokales 16.08.2022

Der Hersteller Cérélia Belgien ruft das Produkt „Crêpes au lait frais 10 pièces“ zurück. Die dünnen Pfannkuchen in der 600g-Packung mit dem Strichcode 27065174 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 27.08.2022, 30.08.2022, 31.08.2022 oder 01.09.2022 könnten mit dem Bakterium Listeria monocytogenes befallen sein. In Luxemburg werden sie durch Aldi vertrieben, aber auch andere Betreiber könnten das Produkt verkaufen.

Listeria monocytogenes könne Fieber, Kopfschmerzen und Gastroenteritis verursachen, teilte die Regierungskommission für Qualität, Betrug und Lebensmittelsicherheit mit. Gefährdete Personen wie immungeschwächte und ältere Menschen und Kleinkinder können aufgrund einer Meningitis neurologische Symptome aufweisen. Auch Schwangere sollten auf diese Symptome besonders achten.

Gastroenteritis kann zwischen einigen Stunden und 3 Tagen nach dem Verzehr auftreten, während neurologische Symptome auch erst nach 3 Monaten auftreten können. Personen, die diese Produkte konsumiert haben und unter einem der genannten Symptome leiden, werden gebeten, einen Arzt zu konsultieren und ihm den Konsum des Produktes zu melden.

Über die letzten Tage infizierten sich den Zahlen der Santé zufolge insgesamt wenige Menschen mit Corona, aber zwei Personen starben an der Infektion.
Kurzmeldungen Lokales 16.08.2022

(fw) – Am verlängerten Wochenende registrierte das Gesundheitsministerium 131 Neuinfektionen. Bei 1.237 durchgeführten PCR-Tests entspricht das über die vergangenen Tage gemittelt einer Positivitätsrate von etwa 10,59 Prozent.

Am Samstag waren zwei weitere Todesfälle zu beklagen, mit denen die Zahl der Corona-Toten im Großherzogtum auf 1.121 steigt. 

Derzeit befinden sich neun Personen aufgrund einer Corona-Infektion im Krankenhaus, keine davon auf einer Intensivstation.

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Kurzmeldungen Lokales 16.08.2022

(dpa/lrs) - Ein Transporterfahrer ist am Dienstagvormittag bei einem Unfall auf der Autobahn 1 nahe Schweich (Landkreis Trier-Saarburg) ums Leben gekommen. Er sei aus zunächst unbekannten Gründen auf einen im Stau stehenden Lastwagen aufgefahren, teilte die Autobahnpolizei mit. Dabei wurde sein Fahrzeug so stark an der Front eingedrückt, dass der 54-Jährige eingeklemmt wurde. 

Er konnte nur noch tot geborgen werden. Die Autobahn in Richtung Koblenz wurde für etwa zwei Stunden gesperrt.  

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Kurzmeldungen Panorama 16.08.2022

(dpa) - 26 Jahre lang waren sie verheiratet, nun ist alles aus. Vitali Klitschko bestätigt „Bild“ gegenüber, dass er und seine Frau Natalia Klitschko kein Paar mehr sind. „Wir haben gemeinsam die Scheidung eingereicht, weil wir bereits seit Jahren getrennt leben und das jetzt offiziell machen wollen“, wird er zitiert. 

Das Ex-Paar lebe bereits länger getrennt in verschiedenen Städten, würde jedoch ein gutes Verhältnis pflegen und sich respektieren, wie Klitschko weiter verrät.

Der heutige Bürgermeister von Kiew und Boxer lernte das ukrainische Ex-Model Natalia bei einer Modenschau kennen. Geheiratet haben die beiden im Jahr 1996. Sie haben drei gemeinsame Kinder: Yegor, Elizabeth und Maxim. 

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Die 13-Jährige gilt seit dem 10. August als vermisst.
Kurzmeldungen Lokales 16.08.2022

(lm) - Bereits seit dem vergangenen Mittwoch, dem 10. August, wird die 13-jährige Lana Domenica Mastropaolo Wampach vermisst. Die Minderjährige wurde an dem Tag zuletzt gegen 10 Uhr gesehen, als sie ihr Zuhause verlassen hatte. 

Wie die Polizei angibt, ist die Jugendliche von schlanker Statur, zirka zwischen 1,50 und 1,60 Meter groß und hat langes, glattes, braunes Haar. 

Die Polizei bittet bei der Suche um die Mithilfe der Bevölkerung. Zweckdienliche Informationen bezüglich des Aufenthaltsorts nimmt die Polizeidienststelle Düdelingen telefonisch unter (+352) 244 69 1000 oder per E-Mail (police.dudelange@police.etat.lu) entgegen.

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(dpa) - Die polnische Feuerwehr hat nach eigenen Angaben bislang fast hundert Tonnen toter Fische aus der Oder und dem kleineren Fluss Ner geborgen. Insgesamt seien es 97,95 Tonnen, sagte die Sprecherin der Feuerwehr-Hauptverwaltung am Dienstag in Warschau. Der Großteil entfalle dabei auf die verendeten Fische aus der Oder.

Der Ner ist ein kleiner Fluss, der südlich von Lodz entspringt und in die Warthe mündet. Er hat keine Verbindung zur Oder. Seit ein paar Tagen sind auch im Ner tote Fische entdeckt worden. Die Ursache für das Fischsterben dort ist unbekannt - ebenso so wie für die Naturkatastrophe in der Oder.

Auch südlich der Hafenstadt Stettin sind mittlerweile nach Angaben polnischer Behörden in Kanälen, die mit der Oder verbunden sind, tote Fische gefunden worden. Dies bedeute, dass sich die verseuchten Wassermassen auf Stettin zubewegten, sagte der Chef der Gebietsadministration für die Woiwodschaft Westpommern, Zbigniew Bogucki, am Dienstag. Nördlich von Stettin liegt das Stettiner Haff. Die Oder mündet in das Haff, das mit rund 900 Quadratkilometern etwa doppelt so groß ist wie der Bodensee. Es gehört zu zwei Dritteln zu Polen. Von dort verlaufen Wasserverbindungen zur Ostsee.

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Johnny Depp
Kurzmeldungen Panorama 16.08.2022

(dpa) - Der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen hat über eine Rückkehr von Hollywood-Star Johnny Depp (59) zu der „Harry Potter“-Vorgeschichte „Fantastic Beasts“ spekuliert. „Der Kurs hat sich geändert - er hat die Klage, den Prozess, gewonnen - mal sehen, ob er zurückkommt. Er könnte“, wurde der 56-Jährige von dem Branchenblatt „Deadline“ zitiert. Er sei ein großer Fan von Johnny Depp, sagte Mikkelsen weiter. „Er ist ein großartiger Schauspieler, ich denke, er hat einen fantastischen Job gemacht.“

Mikkelsen hatte im dritten Teil der Reihe die Rolle des dunklen Zauberers Grindelwald übernommen, nachdem Johnny Depp nach Vorwürfen über häusliche Übergriffe aus der Serie herausgebeten worden war. Anfang Juni hatte Depp in einem Verleumdungsprozess in den USA mit seiner Ex-Frau Amber Heard einen weitgehenden Sieg errungen. Die Jury sprach dem „Fluch der Karibik“-Star hohen Schadenersatz zu. Erstmals seit drei Jahren steht Depp nun wieder vor der Filmkamera. In „Jeanne Du Barry“ spielt er den französischen König Ludwig XV. 

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Jegliche Hilfe kam zu spät.
Kurzmeldungen Lokales 16.08.2022

Wie die Rettungsdienste melden, kam am Montagnachmittag eine Person auf den Straßen Luxemburgs zu Schaden. In der Rue de Welscheid in Warken überschlug sich gegen 17.20 Uhr ein Fahrzeug. Neben den örtlichen Rettungsdiensten eilte auch der SAMU-Notarzt zur Unfallstelle.

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Vorgestern

(dpa) - Frankreich hat die letzten Soldaten seines Anti-Terror-Einsatzes „Barkhane“ in Mali abgezogen. Sie hätten am Montagmittag das westafrikanische Land verlassen, teilte der Elysée-Palast mit. Frankreich hatte den Rückzug nach neun Jahren im Februar aufgrund erheblicher Spannungen angekündigt, will sich allerdings weiter in der Sahelzone engagieren.

In der Sahelzone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. In Mali laufen neben den Anti-Terror-Kampfeinsätzen auch der EU-Ausbildungseinsatz EUTM und der UN-Stabilisierungseinsatz Minusma.

Mali mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt und gilt als politisch äußerst instabil. Seit dem jüngsten Putsch im Mai 2021 wird das Land von einer militärischen Übergangsregierung geführt, die enge Beziehungen zu Russland pflegen soll. Am Freitag setzte die Bundeswehr ihren Einsatz in Mali bis auf Weiteres aus, weil die malische Regierung zum wiederholten Male Überflugsrechte verweigert hatte. 

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Bundeswehr setzt Mali-Einsatz aus - Bausch trifft deutsche Amtskollegin  

(dpa) - Der für die Schifffahrt auf dem Rhein wichtige Pegelstand bei Kaub zwischen Mainz und Koblenz ist weiter gefallen. Er lag nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) am Montagmittag bei 31 Zentimetern und damit rund 3 Zentimeter niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vortags. Am Morgen hatte er noch bei 32 Zentimetern gelegen. Einer Prognose der Behörde zufolge könnte der Pegelstand bis zum Freitag zwischen 31 und 33 Zentimetern pendeln.

Dieser zeigt nicht die tatsächliche Wassertiefe an, sondern die Differenz zwischen der Wasseroberfläche und dem sogenannten Pegelnullpunkt, der nicht am tiefsten Punkt der Flusssohle liegt. WSV-Angaben vom Montag zufolge lag die Fahrrinnentiefe bei Kaub am Montagmorgen bei 1,43 Metern. Niedriger ist die Fahrrinnentiefe dem WSV zufolge an keinem anderen Abschnitt des Mittel- und Niederrheins. Sie ist entscheidend dafür, wie viel Fracht Binnenschiffer zuladen können.

Vor allem Fracht- und Personenschiffe kämpfen seit Wochen mit Niedrigwasser. Binnenschiffer müssen bei ihrer Ladung den Tiefgang des Schiffes beachten. Bei niedrigen Wasserständen können sie weniger Fracht befördern - irgendwann wird der Transport unwirtschaftlich.

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Keine Engpässe an den Tankstellen in Luxemburg befürchtet  

(dpa/lrs) - Ein Frachtflugzeug der britischen Gesellschaft Magma Aviation hat über Rheinland-Pfalz und dem Saarland insgesamt 89 Tonnen Kerosin abgelassen. Das teilte die Deutsche Flugsicherung in Langen am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Boeing 747 sei am Freitagabend vom Flughafen Hahn mit Zielort Indien abgehoben, der Pilot habe aber kurz nach dem Start Triebwerksprobleme gemeldet.

Daraufhin sei die Maschine über das Saarland sowie über das südliche Rheinland-Pfalz sowie im Norden bis Bad Neuenahr-Ahrweiler geflogen und habe Kerosin abgelassen, um für eine Landung in Lüttich leichter zu werden, hieß es. Die Flughöhe betrug im Schnitt 14.000 Fuß oder rund 4.700 Meter.

Das sogenannte Fuel Dumping ist vor allem in Rheinland-Pfalz ein Thema. In dem Bundesland kommt es wegen der Nähe zum Frankfurter Flughafen vergleichsweise oft zu solchen Ereignissen. Kerosinablässe beunruhigen immer wieder viele Menschen.

Der rheinland-pfälzische CDU-Landes- und Fraktionschef Christian Baldauf forderte „valide Zahlen“, wie viel Kerosin am Boden ankomme und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt habe. Die Landesregierung von SPD, Grünen und FDP habe es bisher versäumt, die notwendige Infrastruktur für eigene aussagekräftige Messungen zu schaffen.

„Die Kerosinablässe lösen massive Sorgen und Ängste bei Anwohnerinnen und Anwohnern aus. Solange keine aktuellen, genauen Messungen am Boden angestellt werden, bleiben diese Sorgen und Ängste“, sagte der Oppositionsführer. 

Kurzmeldungen Lokales 15.08.2022

(dpa/lrs) - Die Geschwindigkeit von mehr als 1,3 Millionen Fahrzeugen in Rheinland-Pfalz ist in der vergangenen Woche kontrolliert worden. Bei weniger als drei Prozent (34.260) seien Verstöße festgestellt worden, teilte das Innenministerium in Mainz am Montag mit. Besonders auffällig: Auf der A64 (Luxemburg-Trier) war ein Wagen mit Tempo 157 unterwegs – erlaubt waren 100 Kilometer pro Stunde. Zudem seien bei einer Kontrolle fünf Menschen erwischt worden, gegen die ein Haftbefehl bestand.

Die Kontrollen sollen den Angaben zufolge die Verkehrssicherheit erhöhen. Sie waren Teil der europaweiten Roadpol-Kontrollwoche Geschwindigkeit. Die Aktion soll flächendeckenden Kontrolldruck erzeugen.

Roadpol (European Roads Policing Network) ist ein Zusammenschluss der Verkehrspolizei Europas, der das Ziel verfolgt, die Zahl der tödlichen Unfälle auf Null zu bringen. Zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle.

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(dpa) - Mehrere Tage nach ihrem Hirntod sind bei der US-Schauspielerin Anne Heche alle lebenserhaltenden Apparate abgeschaltet worden. Dies bestätigte ihre Sprecherin Holly Baird am Sonntagabend (Ortszeit). Die Künstlerin wurde 53 Jahre alt und hinterlässt zwei Söhne aus zwei Beziehungen.

Heches Auto war nach Angaben der Feuerwehr am 5. August in Los Angeles mit hoher Geschwindigkeit in ein Haus gerast und erst nach knapp zehn Metern zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug und das Haus fingen Feuer. Am vorigen Freitag wurde ihr Hirntod bestätigt.

Nach den Gesetzen des Staates Kalifornien gilt ein Mensch damit als tot. Für eine Organspende sei sie weiter an Apparate angeschlossen worden, hatte es geheißen. Es sei seit Langem der Wunsch der Schauspielerin, ihre Organe zu spenden, hatte ein Agent Berichten zufolge nach dem Unfall gesagt. 

Mehrere SAMU-Wagen waren am Freitagabend im Einsatz.
Kurzmeldungen Lokales 15.08.2022

(jt) - In Luxemburg ist es während des verlängerten Wochenendes zu mehreren Unfällen mit Beteiligung von Motorradfahrern gekommen. Am Sonntag gegen 12.10 Uhr wurde ein Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto auf dem CR348 zwischen Burscheid und Goebelsmühle lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei am Montag berichtete.

Der Motorradfahrer prallte frontal gegen die Fahrertür, als der Autofahrer aus einer Nebenstraße in Richtung Goebelsmühle fahren wollte. Der schwer verletzte Motorradfahrer wurde ins Krankenhaus transportiert und die Staatsanwaltschaft informiert. Auf Anordnung wurde das Motorrad beschlagnahmt.

Am Freitag gegen 19.11 Uhr war ein Motorradfahrer in der Rue du Parc in Munsbach mit einem Auto kollidiert. Eine Person wurde dabei verletzt.

Am Samstag, kurz vor 16 Uhr, stürzte ein Motorradfahrer auf dem CR134 zwischen Betzdorf und Olingen und zog sich dabei Verletzungen zu. Einige Stunden später, gegen 20.30 Uhr, krachte ein Motorradfahrer auf der N13 zwischen Dalheim und Filsdorf mit einem Auto zusammen. Es gab zwei Verletzte. 

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Die eingestürzte Tretten-Brücke in Øyer.

(dpa) - In Norwegen ist am Montag eine fast 150 Meter lange Brücke zusammengebrochen. Ein Auto und ein Lastwagen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Holzbrücke befunden hatten, glitten teilweise ins Wasser. 

Den beiden Fahrern gehe es gut, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Person in dem Auto habe sich selbst befreien können. Der Lastwagenfahrer sei per Hubschrauber gerettet worden. Die Brücke in der Kommune Øyer nördlich von Lillehammer sei noch relativ neu, sagte der Sprecher. Warum sie einstürzte, konnte er zunächst nicht sagen.