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Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate gestorben
International 2 Min. 13.05.2022
40 Tage Staatstrauer

Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate gestorben

Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan wu
40 Tage Staatstrauer

Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate gestorben

Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan wu
Foto: AFP
International 2 Min. 13.05.2022
40 Tage Staatstrauer

Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate gestorben

Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, ist am Freitag im Alter von 73 Jahren gestorben.

(dpa) - Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 73 Jahren, wie das Pressebüro der Regierung in Abu Dhabi auf Twitter mitteilte. Khalifa bin Zayed hatte die Führung der VAE 2004 von seinem verstorbenen Vater, dem Staatsgründer Khalifa bin Sultan Al Nahyan, übernommen. Nachdem er 2014 einen Schlaganfall erlitten hatte, führte der Halbbruder und Kronprinz Scheich Muhammad bin Zayid Al Nahyan faktisch die Regierungsgeschäfte.


(de g. à dr.) Colonel Luis Felipe Sáez, Assistant Director of Space Affaire, Chilean Air Force ; Franz Fayot, ministre de l’Économie ; Humbulani Mudau, Chief Director, Space Science and Technology, Department of Science and Innovation South Africa ; Dr. Kai-Uwe Schrogl, président de l’International Institute for Space Law (IISL) ; Simonetta Di Pippo, directrice du United Nations Office for Outer Space Affairs (Unoosa)
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Khalifa bin Zayed fungierte auch als Premierminister des größten Teilemirats Abu Dhabi und Vorsitzender des Obersten Mineralölrats, der mit der Abu Dhabi National Oil Company einen der größten Erdölproduzenten der Welt kontrolliert. Unter seiner Führung entwickelten sich die VAE zu einem wichtigen Geschäfts- und Technologiezentrum. Mit einem Vermögen von schätzungsweise 15 Milliarden US-Dollar galt er als einer der reichsten Monarchen weltweit.

Während seiner nominellen Regierungszeit besuchte Papst Franziskus im Februar 2019 Abu Dhabi und unterzeichnete dort gemeinsam mit dem ägyptischen Großscheich Ahmad al-Tayyeb das „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“, das als Meilenstein im christlich-islamischen Dialog gilt. Es war der erste Besuch eines Papstes auf der Arabischen Halbinsel. Im vergangenen Februar eröffnete der Heilige Stuhl eine Botschaft in dem Golfstaat. Zudem normalisierten die VAE 2020 in den sogenannten Abraham-Abkommen auch das Verhältnis zu Israel.

40 Tage Staatstrauer

Die Regierung in Abu Dhabi kündigte am Freitag eine 40-tägige Staatstrauer an. Zudem ruhe das öffentliche und wirtschaftliche Leben für drei Tage. „Mit von Traurigkeit zerrissenen Herzen und mit Seelen, die an Gottes Anordnung und Schicksal glauben, trauern wir um den Patron unserer Reise und den Präsidenten unseres Staates“, twitterte der VAE-Vizepräsident und Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum. „Die Emirate verlieren ihren rechtschaffenen Sohn, den Anführer ihrer 'Ermächtigungsphase' und den Sachwalter ihrer gesegneten Reise“, hieß es in einem Tweet von Scheich Muhammad bin Zayid.


(de g. à dr.) Jean Asselborn, ministre des Affaires étrangères et européennes ; S.A.R. le Grand-Duc ; Maggy Nagel, commissaire général du Luxembourg auprès de l'Expo 2020 Dubaï ; S.A. cheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, vice-président, Premier ministre des Émirats arabes unis, gouverneur de Dubaï ; n.c.
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In ersten Trauerbotschaften würdigten unter anderem der König von Jordanien, Abdullah II., der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi und die palästinensische Hamas den Verstorbenen.

„Die jüdische Gemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten trauert zusammen mit der Regierung und dem Volk um den Tod von Präsident Sheikh Khalifa bin Zayed“, twitterte der in den VAE ansässige Rabbi Levi Duchman. „Unter seiner Führung blühte und gedieh das Leben der jüdischen Gemeinde.“

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