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Pompeo schließt Wiederaufnahme der Gespräche mit Taliban nicht aus

(dpa) - US-Außenminister Mike Pompeo schließt eine mögliche Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan nicht aus. „Wir werden sehen“, sagte Pompeo am Sonntag dem Fernsehsender CNN auf eine entsprechende Frage. Für einen Neustart der Gespräche müssten die Taliban bedeutsame Zusagen machen und diese vor allem einhalten. Er äußerte sich nicht konkret, ob und wann die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden könnten, machte aber deutlich, dass die US-Regierung weiter Interesse an einem Friedensabkommen mit den Taliban habe.

In jedem Fall werde die US-Regierung alles tun, um die Amerikaner und US-Interessen zu schützen, betonte Pompeo. Die USA würden auch nur dann Soldaten aus Afghanistan abziehen, wenn die Bedingungen dafür angemessen seien.

Kurz vor einem erwarteten USA-Taliban-Abkommen hatte US-Präsident Donald Trump am Samstagabend (Ortszeit) völlig überraschend erklärt, er habe weitere Verhandlungen mit den Taliban wegen eines tödlichen Anschlags in Kabul, bei dem auch ein US-Soldat ums Leben kam, abgebrochen. Trump schrieb auf Twitter, er habe zudem geheime Treffen mit den Taliban und - getrennt davon - mit dem afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani abgesagt, die ursprünglich für Sonntag in Camp David geplant gewesen seien.

Pompeo sagte, Trump habe die richtige Entscheidung getroffen, die er voll und ganz unterstütze. Die Taliban dürften nicht für falsches Verhalten belohnt werden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte in Luxemburg und Tetingen

Bei zwei Unfällen wurden am Freitag insgesamt drei Menschen verwundet. Der erste Zwischenfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Rue des Abhépines in der Hauptstadt. Zwei Autos waren kollidiert. Bei einem weiteren Zusammenstoß zweier Autos in der Rue Principale in Tetingen wurde gegen 15.15 Uhr ein Insasse verwundet. 

Um 15 Uhr hatte die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt in die Rue Jean-Pierre Brasseur eilen müssen, nachdem eine brennende Gasflasche gemeldet worden war. Die Löschspezialisten waren schnell Herr der Lage, es wurde niemand verletzt.

Brasilien präsentiert neuen Plan für Regenwald-Fonds

(dpa) - Der brasilianische Vizepräsident Hamilton Mourão hat einen neuen Plan vorgestellt, mit dem er den Amazonien-Fonds zum Schutz des Regenwaldes wieder aufnehmen und die Geberländer Norwegen und Deutschland besänftigen will. „Ich habe den Botschaftern Deutschlands und Norwegens (...) den Vorschlag zur Reaktivierung des Fundo da Amazônia präsentiert“, schrieb Mourão auf Twitter. Die deutsche Botschaft in Brasília wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern.

Nach den Plänen Mourãos soll das Steuerungsgremium Cofa, das für die Ausschüttung des Geldes notwendig ist, wieder eingerichtet werden. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro hatte es im April 2019 zusammen mit anderen Komitees abgeschafft. Künftig soll der umstrittene Umweltminister Ricardo Salles darin nicht mehr vertreten sein. An dem Fonds ist Deutschland mit 55 Millionen Euro beteiligt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte bei Verkehrsunfällen

(jag) - Gegen 6.50 Uhr am Freitagmorgen wurde in Schifflingen ein Fußgänger in der Rue de la liberation von einem Auto erfasst und verletzt.

Auf dem CR331 zwischen Dahl und Nocher kollidierten gegen 7.40 Uhr zwei Autos. Auch hier mussten zwei Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 

50 Männer legen Feuer und greifen Polizisten an

(SC) - Im hessischen Dietzenbach haben am frühen Freitagmorgen rund 50 Männer einen Brand auf einem Parkdeck gelegt. Die Männer zündeten Mülltonnen und einen Bagger an. Als Einsatzkräfte zur Brandstelle kamen, um das Feuer zu löschen wurden sie von der Gruppe mit Steinen beworfen. Ein Polizeisprecher erklärte der deutschen Presseagentur: "Wir gehen davon aus, dass die Feuer nur gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken." Laut Polizei hatten die gewaltbereiten Männer bereits mit vorbereiteten Steinhaufen auf die Einsatzkräfte gewartet.

Etwa zwei Stunden dauerte die Auseinandersetzung zwischen der Polizei und den mutmaßlichen Brandstiftern, drei Männer wurden vorläufig festgenommen. Während dem Einsatz musste sogar ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen. Verletze soll es keine gegeben haben, ersten Einschätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden allerdings auf rund 150.000 Euro. Auch Dienstwagen wurden beschädigt. Zu den Hintergründen der Tat und ob sie möglicherweise politisch motiviert war, ist derzeit noch nichts bekannt. 

USA: Demonstranten stürmen Polizeigebäude

(dpa) - In der US-Großstadt Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen. Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Polizeimitteilung. „Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet“, zitierte der Sender weiter aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Vor dem Polizeigebäude in Minneapolis riefen Dutzende Demonstranten „Keine Gerechtigkeit - kein Frieden“ („No Justice, No Peace“), wie die „Washington Post“ berichtete. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) war es in Minneapolis bereits zuvor zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, hatte daraufhin die Nationalgarde mobilisiert. In seiner Anordnung hieß es, friedliche Demonstrationen seien weiterhin erlaubt.

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer in Sozialen Medien verbreitete: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: „Ich kann nicht atmen.“ Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Stau nach Unfall auf der A3

(SC) - Auf der Düdelinger A3 in Richtung Kreisverkehr Gluck hat sich gegen 6 Uhr am Gaspericher Kreuz bei der Abfahrt zur A1 ein Unfall ereignet, durch den sich ein Stau gebildet hat.

Fahrer, die im Stau stehen, sind gebeten, eine Rettungsgasse für Rettungsfahrzeuge freizulassen.  

Kurzmeldungen Kultur 29.05.2020

US-Filmbösewicht Anthony James mit 77 Jahren gestorben

(dpa) - Der amerikanische Schauspieler Anthony James, vor allem durch Bösewichtrollen und Western bekannt, ist tot. Er starb am Dienstag im US-Staat Massachusetts an Krebs, wie die US-Filmblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten. James wurde 77 Jahre alt. Zu seinen wichtigsten Filmauftritten zählte eine Mörderrolle in dem Krimi „In der Hitze der Nacht“ (1967) und der Western „Erbarmungslos“ (1992) an der Seite von Clint Eastwood. Beide Produktionen gewannen den Oscar als bester Film.

Der Sohn griechischer Einwanderer spielte in mehreren Fernsehserien mit, darunter „Rauchende Colts“, „Starsky & Hutch“ und „Das A-Team“. Zu seinen weiteren Filmen zählten „Fluchtpunkt San Francisco“, „Das fliegende Auge“ und „Die nackte Kanone 2½“.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Waldbredimus: Rücktritt der Schöffen

Die beiden Schöffen Jean-Paul Thiltges und Trine Guldager-Bodker haben LW-Informationen zufolge mit sofortiger Wirkung ihre Ämter niedergelegt und werden auch nicht mehr Teil des Gemeinderats von Waldbredimus sein. Grund für die Entscheidung sollen Unstimmigkeiten mit Bürgermeister Louis Oberhag sein. Die Chemie im Schöffenrat habe nicht mehr gestimmt.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Produktrückruf: Fleischbällchen mit Listerien

Delhaize Luxemburg hat eines seiner Produkte aus dem Verkehr gezogen und warnt vor dem Verzehr.

Es handelt sich um das Produkt "Petites Boulettes Volaille" in der 200-Gramm-Packung. Betroffen sind die Produktionschargen "12/06/2020, Lot 2014" und "15/06 – Lot 2119" mit den Ablaufdaten 12.06.2020 und 15.06.2020.     

Die Fleischbällchen sind möglicherweise mit Listerien verseucht. Wer sie konsumiert hat und Symptome wie Durchfall und Bauchschmerzen entwickelt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Das Produkt wird in den Filialen zurückgenommen und der Kaufpreis wird erstattet.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Contern: Hecke in Brand

Die anhaltende Dürre fördert regelmäßig kleine Brände. Am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr brannte eine Heckenreihe in der Rue Edmond Reuter in Contern.

Einsatzkräfte aus Moutfort und Sandweiler konnten den Brand schnell löschen.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Kollision mit zwei Verletzten

In der Route de Luxembourg in Düdelingen gab es am Donnerstagmorgen gegen 11.15 Uhr eine Kollision.

Zwei Personen wurden verletzt und mussten medizinisch betreut werden.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Ladendiebin wird handgreiflich und flüchtet

(m.r.) - Am Mittwoch ist eine Frau in einer Tankstelle in der Rue de Beggen in Luxemburg-Stadt gegen 15 Uhr auf frischer Tat beim Stehlen ertappt worden. Die Diebin konnte allerdings flüchten. Denn als eine Mitarbeiterin sie zur Rede stellen und zurückhalten wollte, ohrfeigte die Täterin die Frau. In Begleitung eines Mannes entkam sie mit zwei gestohlenen Bierdosen. Ermittlungen wurden eingeleitet. 

Die Polizei rät in solchen Situation, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Zeugen ohne spezielle Ausbildung sollten in der Regel bei einem Diebstahl nicht eingreifen, um sich selbst zu schützen. Stattdessen sollte umgehend die Polizei in Kenntnis gesetzt werden. Dabei sollte man der Polizei wichtige Informationen mitteilen: Eine ausführliche Täterbeschreibung, das Merken der Fluchtrichtung, und des Fluchtfahrzeugs erhöhen wesentlich die Erfolgschancen der Ermittlungen.

Kurzmeldungen Panorama 28.05.2020

Bayern: Kriminelle bleiben im Aufzug stecken

Zwei Kriminelle sind in Deutschland in einem Aufzug stecken geblieben - und dadurch am Ende der Polizei ins Netz gegangen. Dabei waren sie dank einer guten Ausrede zunächst davon gekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Beamte hatten die 40- und 46-jährigen Männer im März in einem Lastenaufzug einer Baustelle in Fürth (Bayern) entdeckt, wo alte Gebäude abgerissen werden sollten. Die Feuerwehr musste die beiden befreien. Sie gaben an, dass sie auf Erkundungstour durch die Bauruine unterwegs gewesen seien, und durften gehen.

Später stellte sich jedoch heraus, dass auf der Baustelle Werkzeuge und Maschinen gestohlen worden waren. Die Polizei durchsuchte deshalb am Dienstag die Wohnungen der mutmaßlichen Einbrecher. Dort fanden sie mehrere Geräte, die möglicherweise Diebesgut sein könnten. Außerdem entdeckten die Fahnder bei dem einen Verdächtigen scharfe Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Betäubungsmittel und Medikamente.    

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Betrunkener Fahrer schläft hinter dem Steuer

(m.r.) - In der Nacht zum Donnerstag hat die Polizei in Düdelingen einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Zeugen hatten die Beamten informiert, nachdem der Mann ihnen kurz nach Mitternacht wegen seines Fahrverhaltens aufgefallen war. Die Beamten fanden den Wagen wenig später an einer Bushaltestelle in der Rue de la Libération. Der Fahrer schlief tief und fest hinter dem Steuer und konnte laut Polizeibericht "nur mit viel Mühe" geweckt werden. 

Der Alkoholtest war positiv. Der Mann unterliegt nun einem Fahrverbot, das Auto wurde immobilisiert. Eine Strafanzeige wurde erstellt. 

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Mann wirft Flaschen und Gläser aus dem Fenster

(m.r.) - In der Rue Notre-Dame in Luxemburg-Stadt hat ein Mann am Mittwochabend Gläser und Flaschen aus einem Fenster eines Hotelzimmers geworfen. Die Polizei wurde von Zeugen verständigt, die Beamten konnten den Mann vor Ort allerdings nicht sofort antreffen. Er näherte sich aber wenig später zu Fuß dem Hotel. Er machte auf die Polizisten einen verwirrten Eindruck und verhielt sich aggressiv. Der Mann befand sich wohl in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. 

Kreml will Ostsee-Pipeline trotz US-Drohungen zu Ende bauen

(dpa) - Russland hält trotz neuer Drohungen mit Sanktionen aus den USA am Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fest. Die Pläne hätten sich nicht geändert, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. „Unsere Haltung zu solchen Sanktionsübungen ist bekannt. Sie ist äußerst negativ.“ Peskow reagierte damit auf Äußerungen des scheidenden US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell. Dem Botschafter zufolge gibt es in den USA eine „überparteiliche Zustimmung“ für neue Strafmaßnahmen.

Peskow sagte dazu: „Wir glauben, dass solche Bestrebungen nichts anderes sind als eine Fortsetzung von unlauterem Wettbewerb und Handlungen, die gegen internationales Recht verstoßen.“ Ähnlich hatte sich auch die Nord Stream 2 AG geäußert und von einer „rechtswidrigen Diskriminierung europäischer Unternehmen“ gesprochen. Washington will das Bauprojekt stoppen und hat bereits Sanktionen verhängt. Auch die Ukraine und mehrere EU-Staaten wollen die Fertigstellung verhindern. Ursprünglich sollte die Pipeline Ende vorigen Jahres fertig sein. Deutschland, wo Nord Stream 2 anlanden soll, hatte die Sanktionen der USA kritisiert.

Die USA warnen seit langem vor zu großer Abhängigkeit der EU von russischem Gas. Sie wollen eigenes Flüssiggas, das mehr kostet als russisches Leitungsgas, in Europa verkaufen.

Bangladesch: Fünf Tote bei Brand in Corona-Trakt

(dpa) - Bei einem Brand in einem Corona-Isolationstrakt eines Krankenhauses in Bangladesch sind mindestens fünf Menschen mit Covid-19-Symptomen gestorben. Die Feuerwehr fand die verkohlten Körper von einer Frau und vier Männern in den Ruinen des kürzlich gebauten Trakts, wie ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Das Privatkrankenhaus gilt als eines der besten in Bangladesch. Das Feuer brach in der Nacht auf Donnerstag aus. Die Feuerwehr geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der neue Trakt nicht feuersicher gebaut worden war. Bangladesch ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt.

Hongkonger Parlament: Umstrittenes Gesetz löst Tumult aus

(dpa) - Im Hongkonger Parlament ist es während der Beratung über ein umstrittenes Gesetz gegen den Missbrauch der chinesischen Nationalhymne zu tumultartigen Szenen gekommen. Wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete, mussten Polizei und Feuerwehr am Donnerstag anrücken, nachdem ein Abgeordneter des Demokratielagers versucht hatte, einen Behälter mit fauligen Pflanzen auf den Sitz der Parlamentsvorsitzenden zu werfen.

Der Abgeordnete Ted Hui Chi-fung wurde demnach von Sicherheitskräften aus dem Saal gebracht. Während der hitzigen Debatte waren schon vor ihm zwei Abgeordnete seines Lagers aufgefordert worden, die Sitzung zu verlassen. Bei dem Gesetz, das seit Mittwoch vom Hongkonger Parlament in der zweiten Lesung besprochen wurde, geht es darum, einen Missbrauch der chinesischen Nationalhymne unter Strafe zu stellen. Der Gesetzentwurf, der bereits im vergangenen Jahr vorgelegt wurde, sieht vor, dass Beleidigungen oder der Einsatz der Hymne „Marsch der Freiwilligen“ für kommerzielle Zwecke künftig mit bis zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 Hongkong-Dollar (etwa 5.600 Euro) geahndet werden können. 

Ungeachtet massiver internationaler Kritik hat Chinas Volkskongress am Donnerstag zudem die Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt. Zum Abschluss ihrer Jahrestagung beauftragten die Abgeordneten den Ständigen Ausschuss des Parlaments, das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Chinas Sonderverwaltungsregion zu erlassen. Das Gesetz umgeht Hongkongs Parlament und richtet sich gegen Aktivitäten, die als subversiv oder separatistisch angesehen werden. Das Vorhaben wäre der bisher weitgehendste Eingriff in die Autonomie der früheren britischen Kronkolonie, wo es über Monate starke China-kritische Demonstrationen gab.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Ein Verletzter bei Verkehrsunfall

(SC) - Am Donnerstagmorgen kam es gegen 9.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Route de Thionville in Alzingen. Zwei Autos waren miteinander kollidiert, eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Bettemburg, Luxemburg-Stadt und Hesperingen waren zur Stelle.

VW-Spitze muss Probleme beim Golf erklären

Die anhaltenden Produktions- und Qualitätsprobleme beim Golf 8 werden am Donnerstag zu einem zentralen Thema der Sitzung des VW-Aufsichtsrats. Es werde erwartet, dass Vorstandschef Herbert Diess in seinem Bericht vor den Kontrolleuren Stellung zu den Schwierigkeiten beim Anlauf der neuen Ausgabe des wichtigsten Konzernmodells nimmt, hieß es aus dem Umfeld der Aufseher. Das Treffen soll am frühen Nachmittag beginnen. Außerdem gehe es um die Kritik an einem rassistischen Werbevideo, die Lage von Volkswagen in China und weitere Kooperationsschritte mit dem US-Autobauer Ford.

Schon der Start des Golf 8 war 2019 holprig gewesen. Das Unternehmen blieb zunächst weit hinter den ursprünglichen Zielen zurück, nicht einmal zehn Prozent der einst angepeilten 100 000 Stück wurden im ersten Jahr gebaut. Betriebsratschef Bernd Osterloh warf dem Top-Management mangelndes Engagement bei der Lösung der Probleme vor. Es geht vor allem um die grundlegend neuen Software-, IT- und Elektroniksysteme der 8er Reihe, bei denen weiter Fehler auftauchen.

Das Online-Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ berichtete nun von weiteren Details. Demnach sollen etwa an einem Beispieltag im März weniger als 40 Prozent der fertiggestellten Golf-8-Exemplare einwandfrei das Band verlassen haben. Auch bei einzelnen Zwischenabnahmen während der Produktion bleibe die Fehlerquote hoch. VW erklärte, es ließen sich immer Dinge verbessern - aber der Golf 8 sei in vielerlei Hinsicht eben auch ein komplett neues Projekt. Im Vergleich zu manchen anderen Modellanläufen sei man sehr zufrieden.    

Am Nordpolarkreis drohen erneut riesige Brände

(dpa) - Am Nordpolarkreis lodern Forschern zufolge wahrscheinlich schon wieder Wald- und Flächenbrände. Satellitenbilder lassen darauf schließen, dass sich nach den schlimmen Bränden vom vergangenen Sommer erneut erste Feuer entzündet haben. Das teilte der von der EU finanzierte Copernicus Atmosphere Monitoring Service (Cams) im britischen Reading mit. "Das muss jedoch noch durch Messungen am Boden bestätigt werden." Die Forscher sprechen von der Gefahr neuer großer Feuer.

Die Feuer wüten der Auswertung zufolge vor allem in Sibirien, wie ein Sprecher sagte. "Dort brennen die Tundra und andere nicht eisbedeckte Flächen." In Russland kämpft die Feuerwehr seit Wochen gegen Waldbrände. Mehr als 5.600 seien landesweit bereits gemeldet worden, teilten die Behörden mit. Dabei seien auch schon mehr als 250 Gebäude zerstört worden.

Zwar gibt es im hohen Norden der Erdhalbkugel immer wieder Brände in den Sommermonaten, sie fielen im vorigen Jahr aber deutlich größer als sonst. Die Luftverschmutzung nahm erheblich zu. Allein im Juli lagen die CO2-Emissionen in der Arktis mit geschätzt rund 50 Megatonnen doppelt so hoch wie in den entsprechenden Monaten der Vorjahre, ergaben Hochrechnungen. Das ist in etwa die Menge an Kohlendioxid, die Schweden pro Jahr ausstößt.