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(dpa) - In der französischen Stadt Bitche, nahe der Grenze zu Deutschland, sind offenkundig Schüsse gefallen. Sicherheitskräfte waren im Einsatz und sperrten Teile der Stadt ab, sagte die Gendarmerie der Deutschen Presse-Agentur am Freitagnachmittag. Die Schüsse gingen demnach wohl von einem angetrunkenen Menschen aus. Er wurde am frühen Abend festgenommen und der Einsatz beendet, hieß es von der Gendarmerie.

Ob es sich um Schüsse aus einer echten Waffe oder einer Schreckschusspistole gehandelt habe, war zunächst unklar. Verletzte gebe es nicht. Wie die Regionalzeitung „Le Républicain Lorrain“ und andere Medien am Freitag online berichteten, waren Geschäfte und Restaurants vorsichtshalber geräumt worden. Bitche liegt im Département Moselle in der Region Grand-Est. 

Gestern

Kurzmeldungen International von DPA 24.07.2021

Tausende Ungarn haben nach Medienberichten am Samstag in Budapest für die Rechte nicht-heterosexueller Menschen (LGBT) demonstriert. Der alljährliche Marsch der Organisation „Budapest Pride“ fand diesmal vor dem Hintergrund der Politik des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban statt, die sich verstärkt gegen Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten richtet.

Im Juni beschloss das Parlament auf Betreiben der Regierung ein Gesetz, das den Zugang von Informationen über nicht-heterosexuelle Lebensformen für Kinder verbietet - sei es im Schulunterricht oder über Publikationen. Zudem ist Werbung verboten, in der Homosexuelle oder Transsexuelle als Teil der Normalität dargestellt werden. Die EU-Kommission erwägt wegen dieses Gesetzes rechtliche Schritte gegen Ungarn.

Orban hat vor Kurzem ein Referendum angekündigt, bei dem die Ungarn über den Inhalt dieses Gesetzes abstimmen sollen. Zudem erließ der Regierungschef am Freitag eine Verordnung, in der dem ungarischen Staat verboten wird, EU-Corona-Hilfen anzunehmen, falls Brüssel deren Bewilligung von der Abschaffung des als LGBT-feindlich geltenden Gesetzes abhängig macht. Dem Land könnten dadurch 7,2 Milliarden Euro aus dem EU-Aufbaufonds entgehen.

Kurzmeldungen International von DPA 24.07.2021

Tausende Brasilianer sind gegen die Corona-Politik der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro auf die Straße gegangen. Bei Demonstrationen im ganzen Land forderten sie am Samstag ein Amtsenthebungsverfahren gegen den rechten Staatschef, mehr Impfungen gegen das Coronavirus und wirtschaftliche Hilfen in der Pandemie. Zu Protesten kam es in mindestens 13 Provinzhauptstädten, darunter Rio de Janeiro, Recife und Salvador.

Die Regierung von Präsident Bolsonaro verharmloste die Pandemie von Anfang an und stemmte sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen gegen harte Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt zog Bolsonaro auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Mittlerweile prüft ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Bolsonaros Krisenmanagement in der Pandemie.

In Brasilien sind seit Beginn der landesweiten Impfkampagne im Januar mehr als 130 Millionen Impfstoffdosen verabreicht worden. Etwa 40 Prozent der erwachsenen Brasilianer haben eine Einzeldosis bekommen, rund 17 Prozent sind vollständig geimpft. Angesichts fehlender Impfdosen setzten die brasilianische Metropole Rio de Janeiro und andere wichtige Städte allerdings zuletzt erneut die Erst-Impfungen gegen das Coronavirus aus.

Kurzmeldungen Lokales 24.07.2021

Gegen 13.20 Uhr kam es in der Rue Maximilien in Echternach zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. 

In der Duarrefstrooss in Helzingen kam es kurze Zeit später ebenfalls zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzten.

In Schieren beim Wäschbuer verunfallte gegen 14.45 Uhr ein Bus, dabei wurde eine Person verletzt.

Um 15.20 kam es in Remich auf der Höhe der Esplanade zu einem Verkehrsunfall, in den ein Auto und ein Radfahrer verwickelt waren. Dabei wurde der Radfahrer verletzt.


(dpa) - Ein mit 106 Passagieren besetztes Flugzeug ist auf dem Flughafen Friedrichshafen (Baden-Württemberg) beim Parken mit einer Gangway kollidiert und beschädigt worden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Maschine sei nach einer unproblematischen Landung zu ihrer Parkposition gerollt und habe beim letzten Parkmanöver die Gangway gerammt. Ein Teil der Flügelspitze sei bei der Kollision am Freitagnachmittag beschädigt worden, hieß es.

Die Boeing 737-800 musste zunächst zur Schadensbegutachtung am Boden bleiben. Ein geplanter Flug der Maschine in die Türkei am Freitagabend fiel aus. Die 179 betroffenen Passagiere wurden zu einem Großteil in nahen Hotels untergebracht, wie die Polizei mitteilte. Die Ursache für die Kollision war noch unklar.

Kurzmeldungen Lokales 24.07.2021

(jwi) - Am Freitagabend sowie in der Nacht auf Samstag gab es insgesamt vier Einsätze mit vier leicht Verletzten für die Teams des CGDIS. 

Um 16.57 Uhr kollidierten in Tetingen in der Rue de Rumelange ein Auto mit einem Motorrad. Auf dem CR174 zwischen Vesquenhaff und Differdingen verunglückte ein Autofahrer. Gegen 1 Uhr nachts überschlug sich ein Fahrzeug in Esch/Alzette in der Rue de Luxemburg und um 2.30 Uhr gab es noch einen Unfall in Redingen.

Die aktuellen Verkehrsnachrichten gibt es auf wort.lu

(dpa) - Der US-Konzern Amazon hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr weltweit mehr als 200 Millionen gefälschter Produktrezensionen auf seinen Webseiten gelöscht. Demnach geht das Unternehmen auch verstärkt gerichtlich gegen Agenturen vor, die falsche oder erfundene Bewertungen verkaufen. Der Konzern hat seit 2018 allein in Deutschland 30 Prozesse gegen derartige Unternehmen angestrengt, wie Amazon am Samstag in München mitteilte. Darüber berichtete zuerst das Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

Nicht nur Amazon, sondern auch andere Unternehmen gehen gerichtlich gegen die Verkäufer falscher Bewertungen vor. Ein Problem ist dies beispielsweise auch für Reiseportale, wenn sich dort erfundene Hotelbewertungen finden. Zivilklagen gegen die Bewertungsverkäufer sind jedoch mitunter schwierig, weil diese oft aus dem Ausland heraus operieren. Laut Amazon wurden 2020 erheblich mehr falsche Bewertungen gelöscht als noch vor wenigen Jahren.

Amazon gibt demnach mittlerweile weltweit 700 Millionen Dollar im Jahr für Mitarbeiter und Software aus, um Betrug und Manipulationen vorzubeugen beziehungsweise aufzudecken.

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Vorgestern

(dpa) - In Bosnien-Herzegowina ist die Leugnung des Völkermords von Srebrenica 1995 künftig strafbar. Das verfügte der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, Valentin Inzko, mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Ermordung von etwa 8.000 Menschen am Freitag in Sarajevo. Zuvor waren im Parlament jahrelang Versuche gescheitert, eine solche Regelung per Gesetz zu verankern - vor allem am Widerstand ethnisch serbischer Politiker. Die Regelung tritt am 31. Juli in Kraft.

Demnach wird die einfache Leugnung des Völkermords mit bis zu drei Jahren Haft bestraft. Ist der Täter eine Amtsperson, kommen drei Jahre Haft hinzu und weitere drei Jahre, wenn die Tat von Drohungen und Beleidigungen begleitet wird. Auch wer Preise und öffentliche Ehrungen an verurteilte Kriegsverbrecher verleiht, muss für drei Jahre in Haft. Inzko hört zum Monatsende auf. Nachfolger des Österreichers wird der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

Im Juli 1995 hatten Polizei und serbische Paramilitärs in Srebrenica und Umgebung etwa 8.000 bosnische Muslime getötet. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien sowie der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ordneten das Massaker als Völkermord ein. Serbische Nationalisten im gesamten ehemaligen Jugoslawien leugnen dies immer wieder.

Das Amt des Hohen Repräsentanten wurde im Friedensabkommen von Dayton (USA) geschaffen, das den Bosnienkrieg beendete. Er soll den Wiederaufbau begleiten und unterstützen. Dazu kann er ins politische Geschehen eingreifen, Gesetze erlassen und aufheben sowie Politiker aus dem Amt entfernen.

Kurzmeldungen Lokales 23.07.2021

(SC) - Am Montagabend kam es gegen 21 Uhr in Bartringen zu einem gewaltsamen Angriff, dessen Umstände noch ungeklärt sind. Die Polizei hat aus diesem Grund einen Zeugenaufruf gestartet.

Der unbekannte Angreifer war seinem Opfer am Abend in der Route de Longwy mit einem Gegenstand in der Hand bedrohlich entgegengekommen. Das Opfer versuchte vor dem Angreifer zu flüchten und lief in einen privaten Garten in der Rue de Luxembourg. Der Angreifer konnte ihn jedoch einholen. Er schlug mit einem festen Gegenstand von etwa 40 Zentimeter Länge mehrmals auf sein Opfer ein und verletzte den Mann dabei.

Wer vor, während oder nach der Tatzeit verdächtige Beobachtungen in unmittelbarer Nähe der Route de Longwy oder der Route de Luxembourg in Bartringen gemacht hat oder zweckdienliche Hinweise zum mutmaßlichen Täter hat, ist gebeten sich bei der Polizeidienststelle Luxemburg per Tel.: (+352) 244401000 oder per E-Mail: police.luxembourg@police.etat.lu zu melden.

Kurzmeldungen Lokales 23.07.2021

(SC) - Am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr kam es in einem leerstehenden Gebäude in der Rue de Belvaux in Esch/Alzette zu einem gewalttätigen Angriff auf zwei Menschen. Beide Personen wurden dabei verletzt - einer sogar schwer. Das Opfer musste noch vor Ort notärztlich erstversorgt werden, bevor es ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die leichtverletzte Person musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Der Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei führte eine Spurensicherung am Tatort durch und es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Über den oder die Täter machte die Polizei zunächst keine Angaben. 

(dpa) - Vor dem slowakischen Parlament ist es am Freitag zu Zusammenstößen zwischen Corona-Impfgegnern und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Tränengas ein, um Hunderte Demonstranten an der Stürmung des Nationalrats in der Hauptstadt Bratislava zu hindern. Eine Polizistin sei verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf die Rettungsdienste. Die Protestierenden skandierten demnach Sprüche wie „Impffaschismus“, „Gestapo“ und „Wir geben nicht auf“.

Hintergrund ist ein Gesetzesvorhaben, das Erleichterungen für Geimpfte zum Beispiel beim Einkaufen in Geschäften ermöglichen soll. Grundlage dafür soll das digitale EU-Impfzertifikat sein. Die Regierung erhofft sich davon, dass die Impfbereitschaft steigt. „Wir ergreifen diese Maßnahmen, um das Leben aller Bürger zu schützen - auch zum Schutz der Demonstranten“, sagte Ministerpräsident Eduard Heger. In dem EU-Mitgliedstaat mit knapp 5,5 Millionen Einwohnern sind inzwischen mehr als 1,9 Millionen Menschen vollständig geimpft.

(dpa) - Ein 48 Jahre alter Mann ist mit mehr als 910.000 Euro im Auto von den Niederlanden nach Deutschland gefahren. Bei einer Kontrolle auf der Autobahn 3 in der Nähe der Grenze bei Emmerich fanden die Beamten das Bargeld in mehreren Tragetaschen im Kofferraum und hinter dem Autoradio, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Das Geld wurde sichergestellt, gegen den 48-Jährigen werde nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Beamten kontrollierten den Mann am Mittwochnachmittag, er durfte später weiterreisen.

(dpa) - Die griechische Küstenwache und die Besatzungen von vier vorbeifahrenden Schiffen haben am Donnerstagabend 36 Migranten von einem sinkenden Segelboot rund 60 Kilometer südöstlich der Insel Kreta gerettet. Nach Angaben der Geretteten werden noch neun Menschen vermisst. Die Rettungsaktion dauere an, teilte die Küstenwache am Freitagmorgen weiter mit. Welcher Nationalität die Migranten sind und von wo aus sie gestartet waren, blieb zunächst unklar.

Migranten versuchen immer wieder, von der türkischen Ägäisküste oder auch aus anderen Staaten im Osten des Mittelmeeres auf der gefährlichen Route südlich von Kreta nach Italien zu gelangen. Wegen der langen Fahrt kommt es häufig zu Maschinenschäden oder anderen Havarien der in der Regel uralten Boote, die Schleuserbanden den Menschen verkaufen.

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(dpa) - Sechs Menschen sind am Donnerstagabend verletzt worden, als ein Auto in eine Menschenmenge vor einem Pub in Wales fuhr. Nach ersten Erkenntnissen erlitt ein 79-Jähriger am Steuer seines Autos einen „medizinischen Notfall“ und rammte daraufhin die Außenwand des Pubs in Pontyclun, etwa 18 Kilometer westlich der walisischen Hauptstadt Cardiff. Bei dem Zwischenfall wurden fünf Fußgänger verletzt, der Gesundheitszustand des Fahrers wurde als kritisch beschrieben.

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Kurzmeldungen Lokales 23.07.2021

(Str) -  Von Freitagabend 22 Uhr bis Montagmorgen 6 Uhr ist auf der Autobahn A 3 die Ausfahrt Hesperingen gesperrt. Die Straßenbauverwaltung erneuert auf diesem Bereich den Fahrbahnbelag. Eine Umleitung über den Kreisverkehr Gluck und Cloche d'Or wird ausgeschildert.