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Parlamentswahlen im Iran: Nutznießer der Krise
International 3 Min. 20.02.2020
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Parlamentswahlen im Iran: Nutznießer der Krise

Die rezente Tötung von Qhassem Soleimani - einem hochrangigen iranischen Militär - durch die US-Armee spielt den Hardlinern in Teheran in die Hände.

Parlamentswahlen im Iran: Nutznießer der Krise

Die rezente Tötung von Qhassem Soleimani - einem hochrangigen iranischen Militär - durch die US-Armee spielt den Hardlinern in Teheran in die Hände.
Foto: AFP
International 3 Min. 20.02.2020
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Parlamentswahlen im Iran: Nutznießer der Krise

Nach der Kandidatenauslese des Wächterrates steht der Sieg der konservativen Hardliner bei den iranischen Parlamentswahlen am Freitag bereits fest. Boykottaufrufe häufen sich.

Von LW-Korrespondent Michael Wrase (Teheran)

Irans Revolutionsführer Ali Khamenei wirkte verzweifelt. Auch wenn „die geschätzten Brüder und Schwestern“ nicht mit ihm selbst einverstanden seien, dann sollten sie stattdessen zumindest „aus Liebe zum Land“ zu den Urnen gehen, forderte der 80-jährige Ayatollah am vergangenen Freitag. 

Maßgeschneiderte Kandidatenlisten

Zwei Tage zuvor hatte Staatspräsident Hassan Ruhani die iranischen Parlamentswahlen mit einem „Supermarkt“ verglichen, der nur „einen einzigen Artikel anbietet“: „Und den gleich in tausendfacher Ausfertigung“, fügte der Geistliche in einer live übertragenen Fernsehansprache wütend hinzu ...

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