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Parlamentsneuwahl in Spanien angelaufen
International 10.11.2019

Parlamentsneuwahl in Spanien angelaufen

Pablo Casado, Pedro Sanchez, Santiago Abascal, Pablo Iglesias und Albert Rivera vor einer TV-Debatte. Die meisten Spanier werden am Sonntag mit Groll und wenig Zukunftsglaube zu den Urnen gehen. Grund: Die vierte Parlamentswahl innerhalb von vier Jahren verspricht abermals kein baldiges Ende der politischen Blockade in Madrid.

Parlamentsneuwahl in Spanien angelaufen

Pablo Casado, Pedro Sanchez, Santiago Abascal, Pablo Iglesias und Albert Rivera vor einer TV-Debatte. Die meisten Spanier werden am Sonntag mit Groll und wenig Zukunftsglaube zu den Urnen gehen. Grund: Die vierte Parlamentswahl innerhalb von vier Jahren verspricht abermals kein baldiges Ende der politischen Blockade in Madrid.
Ricardo Rubio/Europa Press/dpa
International 10.11.2019

Parlamentsneuwahl in Spanien angelaufen

37 Millionen wahlberechtigte Spanier werden am Sonntag zu den Urnen gerufen. Es ist die vierte Parlamentswahl binnen vier Jahren.

(dpa) - In Spanien hat am Sonntag die zweite Parlamentsneuwahl in diesem Jahr begonnen. Rund 37 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. In jüngsten Umfragen lag auch diesmal wieder die sozialdemokratisch ausgerichtete „Sozialistische Arbeiterpartei“ (PSOE) des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez (47) vorne. Jedoch wird sie aller Voraussicht nach erneut auf keine regierungsfähige Mehrheit kommen - die politische Blockade in Madrid droht somit anzudauern.


In Spanien wird am Sonntag zum vierten Mal in vier Jahren gewählt. Kapital daraus könnten die Rechtspopulisten der Partei Vox schlagen.
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Es ist die vierte Parlamentswahl in Spanien binnen vier Jahren. Beobachter rechnen mit einer niedrigeren Wahlbeteiligung als Ende April, als noch fast 72 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen gegangen waren. In der Folgezeit schaffte es Sánchez bei zwei Parlamentsabstimmungen nicht, sich die nötige Unterstützung anderer Parteien für seine Wahl zum Ministerpräsidenten zu sichern - im September musste König Felipe VI. deshalb eine Neuwahl ausrufen.

Als ein wahrscheinlicher Profiteur wird die Rechtsaußen-Partei Vox gehandelt, die nach der vorangegangenen Wahl mit rund zehn Prozent der Stimmen und 24 Abgeordneten erstmals ins Parlament eingezogen war - und nun sogar drittstärkste Kraft werden könnte.

Die Wahllokale schließen um 20.00 Uhr, auf den Kanarischen Inseln um 21.00 Uhr MESZ. Danach werden erste Prognosen erwartet.


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