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Paris will türkischen Botschafter einbestellen
International 29.11.2019

Paris will türkischen Botschafter einbestellen

Die Beziehung zwischen Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan ist an einem Tiefpunkt.

Paris will türkischen Botschafter einbestellen

Die Beziehung zwischen Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan ist an einem Tiefpunkt.
AFP
International 29.11.2019

Paris will türkischen Botschafter einbestellen

Nach einem verbalen Angriff des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron gibt es nun diplomatische Konsequenzen.

(dpa) - Der türkische Botschafter in Frankreich werde in das Außenministerium in Paris einbestellt, hieß es am Freitag aus Kreisen des Élyséepalastes. Bei dem, was Erdogan gesagt habe, handele es sich nicht um eine Erklärung, sondern um eine Beschimpfung.

Zu den jüngsten Bemerkungen Macrons über die Nato hatte Erdogan am Freitag gesagt, dass sie das „Beispiel einer kranken Ideologie“ seien. „Was sagt er? "Die Nato ist hirntot." Herr Macron, sehen Sie, ich sage es aus der Türkei und ich werde bei der Nato wiederholen: Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen.“

"Mangel an Koordinierung"

Macron hatte der Nato kürzlich in einem Interview mit dem „Economist“ den „Hirntod“ bescheinigt. Es gebe bei strategischen Entscheidungen keine Koordinierung zwischen den USA und anderen Nato-Partnern. Erdogan hatte außerdem gesagt, Macron habe keine Ahnung vom Kampf gegen den Terror. Er sei „sehr unerfahren“.

Erdogan und Macron werden vor Beginn des Nato-Gipfels, der am Dienstag und Mittwoch anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Bündnisses stattfindet, zudem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem britischen Premierminister Boris Johnson zusammentreffen, um über die Lage in Syrien zu sprechen.     

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