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Papst Franziskus fordert von seinen Kritikern Offenheit
International 10.09.2019

Papst Franziskus fordert von seinen Kritikern Offenheit

Pope Francis, flanked by his spokesperson Matteo Bruni, addresses journalists during his flight from Antamanarivo to Rome, on September 10, 2019, after his seven-day pastoral trip to Mozambique, Madagascar, and Mauritius. (Photo by Alessandra Tarantino / POOL / AFP)

Papst Franziskus fordert von seinen Kritikern Offenheit

Pope Francis, flanked by his spokesperson Matteo Bruni, addresses journalists during his flight from Antamanarivo to Rome, on September 10, 2019, after his seven-day pastoral trip to Mozambique, Madagascar, and Mauritius. (Photo by Alessandra Tarantino / POOL / AFP)
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International 10.09.2019

Papst Franziskus fordert von seinen Kritikern Offenheit

Papst Franziskus hat von seinen Kritikern gefordert, Farbe zu bekennen.

(dpa) - Papst Franziskus hat von seinen Kritikern gefordert, Farbe zu bekennen. „Ich mag es nicht, wenn die Kritik unter dem Tisch bleibt: Sie lächeln dich an, dass du ihre Zähen siehst, und dann verpassen sie dir einen Dolchstoß von hinten. Das ist nicht loyal, das ist nicht menschlich“, sagte der Papst am Dienstag auf dem Rückflug von seiner Afrikareise nach Rom. 


Pope Francis greets crowd as he arrives at the St. Michel complex in Antananarivo in Antananarivo, Madagascar, on September 8, 2019. - Pope Francis visit three-nation tour of Indian Ocean African countries hard hit by poverty, conflict and natural disaster. (Photo by MARCO LONGARI / AFP)
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Diese Art von Kritik sei ein wenig wie „den Stein zu werfen und dann die Hand zu verstecken.“ So etwas helfe nur den kleinen Grüppchen, die die Antwort auf ihre Kritik gar nicht hören wollten. Eine loyale Kritik sei dagegen für eine Antwort offen.

Der Papst reagierte damit auf Kritik aus konservativen Kreisen in den USA an seinem Pontifikat. Auf die Frage eines Journalisten, ob er ein Schisma, also eine Spaltung der katholischen Kirche, in den USA befürchte, sagte Franziskus: „Ich habe keine Angst vor Schismen. Aber ich bete, dass sie nicht passieren, weil das geistliche Heil von so vielen Menschen auf dem Spiel steht.“ 

In der Kirche habe es solche Schismen immer wieder gegeben, sagte Franziskus und erinnerte an Beispiele aus der Spätantike sowie nach dem Ersten und Zweiten Vatikanischen Konzil. Ein Schisma sei immer eine elitäre Abkehr durch eine von der kirchlichen Lehre losgelösten Ideologie.    


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