Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Pakistan: Zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnenangriff
International 24.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Pakistan: Zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnenangriff

A US Air Force MQ-9 Reaper drone sits at Kandahar Air base in Afghanistan on January 23, 2018.
A squadron of A-10C 'Warthog' Thunderbolt IIs deployed to this sprawling airfield in southern Afghanistan last week and has already started flying missions as part of a US and Afghan air campaign targeting Taliban drug facilities. The $19 million aircraft, beloved by ground troops and so far spared from Air Force efforts to ground them for budgetary reasons, will also support counterterrorism efforts. / AFP PHOTO / SHAH MARAI

Pakistan: Zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnenangriff

A US Air Force MQ-9 Reaper drone sits at Kandahar Air base in Afghanistan on January 23, 2018. A squadron of A-10C 'Warthog' Thunderbolt IIs deployed to this sprawling airfield in southern Afghanistan last week and has already started flying missions as part of a US and Afghan air campaign targeting Taliban drug facilities. The $19 million aircraft, beloved by ground troops and so far spared from Air Force efforts to ground them for budgetary reasons, will also support counterterrorism efforts. / AFP PHOTO / SHAH MARAI
Foto: AFP
International 24.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Pakistan: Zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnenangriff

Michel THIEL
Michel THIEL
Bei einem mutmaßlichen Angriff nahe der afghanischen Grenze seien zwei Kommandeure des afghanischen Hakkani-Terrornetzwerks

(dpa) – Die USA intensivieren ihre neue Welle von Drohnenangriffen auf Ziele in Pakistan: Bei einem Angriff im Kurram-Bezirk nahe der afghanischen Grenze seien zwei Kommandeure des afghanischen Hakkani-Terrornetzwerks getötet worden, sagte eine Quelle aus Sicherheitskreisen am Mittwoch. Die Hakkanis sind mit den radikalislamischen Taliban eng verbündet. Ihr Anführer ist der stellvertretende Chef der Taliban.

Der Drohnenangriff geschah nur drei Tage nach einem Überfall der Taliban auf ein großes Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul, bei dem unter anderem eine Deutsche getötet und mehrere US-Amerikaner getötet und verletzt wurden. Afghanische Behörden hatten umgehend das Hakkani-Netzwerk beschuldigt, den Anschlag geplant zu haben.

Die USA und Afghanistan werfen Pakistan vor, die Taliban und die Hakkanis unter anderem mit sicheren Rückzugsorten in Pakistan zu unterstützen und somit die Aufbaubemühungen in Afghanistan zu destabilisieren.

Zuletzt hatten Drohnen in der gleichen Gegend erst in der vergangenen Woche in derselben Gegend zwei Männer getötet, deren Identität unbekannt blieb. Weitere Drohnenangriffe - auf als Hakkani-Kommandeure identifizierte Männer - gab es im Dezember und November. Im Oktober waren bei einer ganzen Serie von Raketenbeschüssen auf beiden Seiten der Grenze binnen weniger Tage vermutlich Dutzende Menschen gestorben. Davor gab es Drohnenangriffe im September, Juni und März.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Afghanistan: Zehn Tote nach Angriff auf Hotel in Kabul
Nach mehr als 13 Stunden ist der Angriff von vier bewaffneten Männern auf das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul blutig zu Ende gegangen. Mindestens zehn Menschen seien getötet worden, sagten mehrere Sprecher des Innenministeriums am Sonntagmorgen.
Afghan security personnel take position at the rooftop of the Intercontinental Hotel during a fight between gunmen and Afghan security forces in Kabul on January 21, 2018.
Gunmen stormed a luxury hotel in Kabul killing at least six people, including a foreigner, sparking a twelve hour fight with security forces that left terrified guests scrambling to escape and parts of the building ablaze. Afghan security forces killed four attackers during the night-time siege, interior ministry spokesman Najib Danish told Tolo News, during which people trapped inside the landmark hotel were seen climbing over balconies to escape.
 / AFP PHOTO / WAKIL KOHSAR
Anschläge und Kämpfe: Dutzende Tote in Afghanistan
Der Krieg mit den radikalislamischen Taliban macht auch im Ramadan keine Pause. Im Gegenteil: Der Beginn des Fastenmonats war in Afghanistan wieder blutig. Erleichterung brachte nur die Öffnung eines Grenzübergangs nach Pakistan.
Passanten inspizieren das Wrack einer Autobombe.