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Österreich schickt Hilfspaket für Migranten in Griechenland

(dpa) - Österreich hat mit einem der größten Transportflugzeuge der Welt ein umfassendes Hilfspaket für die Migranten aus dem abgebrannten Lager Moria nach Griechenland geschickt. An Bord der Antonow 124 waren nach Angaben des österreichischen Innenministeriums 400 mit Heizung und Beleuchtung ausgestattete Familienzelte mit Platz für jeweils fünf Menschen, 2.700 aufblasbare Matratzen samt Polster und Bettwäsche, 7.400 Decken und 2.000 Hygienepakete.

Die 150 Paletten wollte Innenminister Karl Nehammer am Nachmittag selbst am Athener Flughafen übergeben. „Wir lassen unseren Worten Taten folgen“, sagte Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwoch. Während andere Staaten noch diskutierten, ob sie vielleicht in einigen Wochen oder Monaten vereinzelt Menschen aufnehmen sollen, würde Österreich rasch und vor Ort helfen, sagte Schallenberg.

Die Grünen als Koalitionspartner der konservativen ÖVP fordern ergänzend zur Soforthilfe weiter die Aufnahme von Flüchtlingen in Österreich. „Dafür werden wir uns weiter einsetzen“, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Regierungschef und ÖVP-Vorsitzender Sebastian Kurz ist strikt gegen diesen Schritt.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 24 Minuten

Zwei Führerscheinentzüge wegen Trunkenheit am Steuer

(rc) Bei einer Unfallermittlung in der Rue du Cimetière in Bonneweg musste die Polizei am Dienstag gegen 18.50 Uhr feststellen, dass eine in der Kollision zwischen zwei Fahrzeugen implizierte Fahrerin sichtlich betrunken war. Ein durchgeführter Atemlufttest bestätigte dann den Verdacht der Beamten. Die Fahrerin erhielt ein provisorisches Fahrverbot.

In der Nach zum Mittwoch, gegen 1.30 Uhr, zog in Lorentzweiler dann ein in Schlangenlinien gesteuertes Fahrzeug die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Der Wagen wurde gestoppt und die Beamten stellten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest verlief positiv, der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen, ihm wurde ein provisorisches Fahrverbot zugestellt.

Kurzmeldungen International Vor 59 Minuten

Kuwait: 83 Jahre alter Scheich Nawaf als neuer Emir vereidigt

(dpa) - Einen Tag nach dem Tod des Emirs von Kuwait ist dessen jüngerer Halbbruder in dem ölreichen Staat am Persischen Golf als Nachfolger vereidigt worden. Der 83 Jahre alte Scheich Nawaf al-Ahmed Al-Sabah legte am Mittwoch den Amtseid in einer Zeremonie in der Nationalversammlung ab. Große politische Änderungen in Kuwait werden mit dem neuen Emir nicht erwartet.

Scheich Nawaf war 2006 zum Kronprinzen ernannt worden. Er diente über zwei Amtszeiten insgesamt 13 Jahre als Innenminister und half dabei, das Innenministerium in seiner heutigen Form aufzubauen. Beim Überfall des irakischen Diktators Saddam Hussein auf das Nachbarland Kuwait 1990 diente er als Verteidigungsminister. Im darauffolgenden Zweiten Golfkrieg kämpfte ein von den USA angeführtes Bündnis um die Befreiung des Öl-Emirats. Scheich Nawaf gilt als jemand, der den Kurs des verstorbenen Monarchen fortsetzen dürfte.

Scheich Sabah al-Ahmed al-Sabah war am Dienstag im Alter von 91 Jahren in den USA gestorben. Er versuchte sich als Vermittler bei Konflikten in der Region und bemühte sich unter anderem, die diplomatische Krise zwischen einem Bündnis um Saudi-Arabien und Katar seit 2017 zu entschärfen.

Der Leichnam Scheich Sabahs sollte am Mittwoch aus den USA in Kuwait eintreffen. An der Bestattung dürfen nach einem Beschluss des Ministeriums für höfische Angelegenheiten nur Angehörige teilnehmen. Grund für die Einschränkungen sei der „Schutz der Gesundheit“, teilte das Ministerium mit - offenbar im Verweis auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. In Kuwait, wo am Dienstag eine 40 Tage lange Trauer ausgerufen wurde, standen die Flaggen auf halbmast.

Kurzmeldungen International Heute um 09:52

Regierungskoalition in Belgien vereinbart

(dpa) - Sechzehn Monate nach der Parlamentswahl in Belgien haben sich sieben Parteien auf eine neue Regierungskoalition geeinigt. Dies meldeten belgische Medien übereinstimmend am Mittwochmorgen. Die Vereinbarung für die sogenannte Vivaldi-Koalition stehe. Nun werde noch über den neuen Ministerpräsidenten debattiert: Der flämische Liberale Alexander De Croo gilt als Favorit vor dem wallonischen Sozialisten Paul Magnette.

An der Vivaldi-Koalition beteiligt sind die Grünen, die Liberalen und die Sozialdemokraten aus beiden Landesteilen sowie die flämischen Christdemokraten.

Nicht dabei sind die flämischen Nationalisten der N-VA, die bei der Wahl im Mai 2019 mit 16 Prozent stärkste Kraft wurde. Auch der rechtsextreme Vlaams Belang (12 Prozent) ist nicht beteiligt. Die künftigen Regierungsparteien aus Flandern würden weniger als die Hälfte der dortigen Wählerstimmen vertreten. Dagegen hatten Demonstranten am Sonntag protestiert.

Gestern

Kanada und Briten verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko

(dpa) - Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus haben Kanada und Großbritannien Sanktionen gegen Machthaber Alexander Lukaschenko und mehrere weitere Personen verhängt. Dabei gehe es im Fall von Kanada um wirtschaftliche Strafen, die es kanadischen Staatsangehörigen verbieten, Geschäfte mit diesen Personen zu machen, teilte das Außenministerium in Ottawa am Dienstag mit. 

„Seit der betrügerischen Präsidentenwahl im August 2020 hat die belarussische Regierung eine systematische Unterdrückungskampagne und staatlich geförderte Gewalt gegen öffentliche Proteste und die Aktivitäten von Oppositionsgruppen durchgeführt“, hieß es zur Begründung. Die Sanktionen seien in Kooperation mit Großbritannien verhängt worden.

London sprach Reisebeschränkungen für Lukaschenko, seinen Sohn und mehrere weitere Regierungsmitglieder aus und fror Konten ein. „Wir akzeptieren die Ergebnisse dieser manipulierten Wahl nicht“, sagte Außenminister Dominic Raab. Die EU hingegen hat bislang keine Sanktionen verhängt, obwohl sie Lukaschenko nicht mehr als Staatschef anerkennt. Das EU-Land Zypern legte jedoch ein Veto ein.

Belarus befindet sich seit der Präsidentenwahl vom 9. August in der größten Krise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren. Täglich gibt es Proteste gegen Machthaber Lukaschenko. Die Demokratiebewegung fordert seinen Rücktritt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. Der 66-Jährige hatte sich nach 26 Jahren an der Macht am vergangenen Mittwoch zum sechsten Mal in Folge ins Amt einführen lassen. Er hatte mehrfach erklärt, die Macht nicht herzugeben.

Britisches Unterhaus stimmt für umstrittenes Gesetz

(dpa) - Trotz aller Warnungen hat das britische Unterhaus für das umstrittene Binnenmarktgesetz gestimmt, mit dem Großbritannien Teile des bereits gültigen Brexit-Deals mit der EU aushebeln will. Mit 340 zu 256 Stimmen brachte Premier Boris Johnson das Gesetz am Dienstagabend mit einer klaren Mehrheit durch das Londoner Parlament. Als nächstes muss das Gesetz noch das Oberhaus passieren.

Die EU hatte Johnsons Pläne zuvor als Vertrauensbruch verurteilt und London aufgefordert, bis Ende September einzulenken. Die britische Regierung pocht jedoch darauf, das Gesetz werde als „Sicherheitsnetz“ für den Fall eines harten Brexits gebraucht. Einige Abweichler in den eigenen Reihen hatte Johnson zuvor auf Linie gebracht, indem er ihnen weitere parlamentarische Kontrolle zugesichert hatte. Einige Torys, darunter auch Ex-Premierministerin Theresa May, hatten bis zuletzt Kritik geäußert. Ein Änderungsantrag der Labour-Partei, der die umstrittenen Passagen des Gesetzes ändern sollte, war am Dienstag zuvor abgelehnt worden.

Trotz des Konflikts mit der EU starteten die Verhandlungsteams beider Seiten am Dienstag in Brüssel in die neunte und vorerst letzte geplante Verhandlungsrunde über einen Handelspakt. Obwohl die Zeit immer knapper wird, stocken die Verhandlungen noch immer. Insbesondere über die Regeln zur Fischerei und zur staatlichen Unterstützung britischer Unternehmen werden sich die Unterhändler bislang nicht einig. Zum Jahreswechsel, wenn die Brexit-Übergangsphase ausläuft, droht der harte wirtschaftliche Bruch mit Zöllen und anderen Handelshürden.

Biden veröffentlicht Steuererklärung für 2019

(dpa) - US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat kurz vor seiner ersten TV-Debatte mit Amtsinhaber Donald Trump seine Steuererklärung für das vergangene Jahr veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Biden und seine Frau Jill 2019 ein Gesamteinkommen von gut 985.000 Dollar erzielten und rund 300.000 Dollar Steuern bezahlten.

Die Veröffentlichung am Dienstag kurz vor dem Fernsehduell hat auch eine symbolische Bedeutung: Trump wird nach einem Bericht der „New York Times“ über seine Finanzen wieder mit der Forderung konfrontiert, auch seine Steuererklärungen öffentlich zu machen. Entgegen der Tradition der vergangenen Jahrzehnte hatte Trump dies bereits im Wahlkampf 2016 verweigert. Er verweist auf eine seit Jahren laufende Buchprüfung durch die Steuerbehörde IRS und verspricht, die Informationen nach deren Abschluss zu veröffentlichen.

Die „New York Times“ schrieb unter anderem, dass Trump in den Jahren 2016 und 2017 lediglich 750 Dollar Einkommensteuer auf Bundesebene bezahlt habe. Trump bezeichnete den Bericht pauschal als „totale fake news“, er und sein Lager sprachen aber zugleich von legitimen Abschreibungen und Gutschriften und versicherten, dass der Präsident Millionen an Abgaben zahle.

Die Biden-Seite veröffentlichte am Dienstag auch die Steuererklärung seiner Kandidatin für das Vizepräsidentenamt, Kamala Harris. Demnach kamen Harris und ihr Ehemann Doug Emhoff, ein Anwalt, 2019 vor Abzügen auf ein Gesamteinkommen von knapp 3,3 Millionen Dollar, worauf Steuern von knapp 1,2 Millionen Dollar fällig wurden.

Mehr zum Thema: Die Ausgangslage vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

N15 nach schwerem Unfall gesperrt

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad ist die N15 zwischen Heiderscheidergrund und Büderscheid gesperrt. Verkehrsteilnehmer sollen den Streckenabschnitt vermeiden. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Natur&ëmwelt lädt am Wochenende zur Vogelbeobachtung ein

(rc) - Wie natur&ëmwelt am Dienstag meldet, steht das erste Wochenende im Oktober ganz im Zeichen der Vogelmigration. Zum ersten Mal findet denn auch der EuroBirdwatch, also die sogenannte Vogelzug-Beobachtung, in der Hauptstadt statt. Dort, sowie in Übersyren, wird es am Samstag und Sonntag unterschiedliche Veranstaltungen geben. Um an diesen teilnehmen zu können, sind jedoch zum Teil Anmeldungen erforderlich. Infos dazu gibt es unter: www.naturemwelt.lu

An der diesjährigen EuroBirdwatch-Aktion nehmen an diesem Wochenende insgesamt 36 europäische und zentralasiatische Partner teil, dies in mehr als 900 Standorten. Alle Vogelarten, die an diesem Wochenende - auch in Luxemburg - gezählt werden, werden der Birdwatch Zentrale gemeldet. Die Ergebnisse werden dann am 6. Oktober auf der Internetseite von natur&ëmwelt verkündet.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Vier Personen bei zwei Unfällen verletzt

(rc) - Gleich vier Personen wurden am Dienstagnachmittag auf Luxemburgs Straßen verletzt. Die beiden ersten Opfer forderte kurz vor 13 Uhr eine Kollision zwischen einem Auto und einem Bus im Kreisverkehr an der Rue de Luxembourg in Bridel. Im Einsatz waren zwei Krankenwagen - einer aus Mamer und einer aus Luxemburg-Stadt - sowie die Rettungskräfte aus Kopstal. 

Gegen 14.40 Uhr wurden die Feuerwehr aus Diekirch und ein Krankenwagen aus Ettelbrück dann zu einem Unfall nach Diekirch in die Rue du Tilleul gerufen. Dort waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Hierbei wurden ebenfalls zwei Personen verletzt. 

Macron unterstützt belarussische Oppositionsführerin

(dpa) - Der französische Präsident Emmanuel Macron will im Machtkampf in Belarus (Weißrussland) eine vermittelnde Rolle einnehmen und einen friedlichen Machtwechsel voranbringen. Nach einem Treffen am Dienstag mit der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja während eines Besuchs in Litauen sagte Macron: „Wir werden auch als Europäer unser Bestes geben, um zu helfen und zu vermitteln“. Dabei unterstützen solle auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Macrons etwa halbstündiges Gespräch mit Tichanowskaja fand in einem Hotel der Hauptstadt Vilnius statt. „Ich habe viel Respekt und Bewunderung für ihr Engagement“, sagte er der Agentur BNS zufolge nach dem Treffen. „Wir hatten eine sehr gute Diskussion“. Doch jetzt gelte es, pragmatisch zu sein und das belarussische Volk zu unterstützen.

Tichanowskaja war nach den von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahlen im August auf Druck des Machtapparats des umstrittenen Staatschefs Alexander Lukaschenko ins benachbarte EU-Land Litauen geflüchtet. Mit Macron traf sie dort nun erstmals einen Staatschef eines großen westeuropäischen Landes. Nach eigener Darstellung will Tichanowskaja nächste Woche Deutschland besuchen und sich dort auch mit Kanzlerin Angela Merkel treffen, wie das belarussische Portal tut.by berichtete. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Fahren ohne Führerschein: Polizei verhaftet Unfallfahrer

Am Montagnachmittag haben Polizisten einen Mann verhaftet, der ohne gültigen Führerschein einen Unfall verursacht hatte. Er war gegen 16.30 Uhr mit seinem Auto in der Rue de Luxembourg in Kopstal gegen ein geparktes Auto gefahren, streifte dabei eine Person am Bein. Gegen den Fahrer besteht ein Fahrverbot bis zum Jahr 2027. Zudem war der Wagen nicht ordnungsgemäß angemeldet. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung des Mannes an, sein Auto wurde beschlagnahmt. 

Auf einen weiteren Unfallfahrer trafen Polizisten indes in der Nacht zum Dienstag. Er war kurz nach Mitternacht in der Route de Diekirch in Bettendorf mit seinem Wagen mit einem Laternenmast kollidiert. Als Polizisten am Unfallort eintrafen, war der Fahrer nicht mehr vor Ort. Die Beamten konnten den unverletzten, aber betrunkenen Mann allerdings in einer Nebenstraße ausfindig machen. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstellt. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Anhänger brennt während der Fahrt

(rc/m.r.) - Kurz vor 10 Uhr am Dienstag geriet auf der B7 in der Nähe der Industriezone in Friedhof (Fridhaff) ein mit Karton beladener Anhänger eines Lastkraftwagens in Brand. Laut Polizei bemerkte der Fahrer das Feuer während der Fahrt.

Er setzte den Container ab und versuchte, das Feuer zu löschen. Dabei zog er sich Verbrennungen an beiden Händen zu. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Gegen 10.45 Uhr war die Straße nach den Räumungs- und Säuberungsarbeiten für den Verkehr wieder frei befahrbar. Im Einsatz waren ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Feuerwehren aus Ingeldorf und Diekirch.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Warnstreik in den saarländischen Krankenhäusern angekündigt

Die deutsche Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten kommunaler Krankenhäuser im Saarland zum Warnstreik am Mittwoch (30.9.) aufgerufen. Geplant seien Arbeitsniederlegungen von der Frühschicht bis zur Spätschicht, teilte Verdi am Dienstag mit. 

Beteiligen sollen sich Mitarbeiter von Krankenhäusern in St. Ingbert, Sulzbach, Saarbrücken, Saarburg, Merzig, Püttlingen und Völklingen. Eine Notversorgung der Patienten sei gewährleistet. Hintergrund für den Warnstreik ist der derzeitige Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst. Der kommunale Arbeitgeberverband Saar bezeichnete den angekündigten Warnstreik als „völlig unverhältnismäßig“. 

Berichte über weitere Luxusimmobilien des Vatikans

(dpa) - Wie die britische Zeitung „Financial Times“ am Dienstag schrieb, soll diese Geldanlage von umgerechnet rund 110 Millionen Euro, wie auch andere, in die Zeit des entlassenen Kardinals Angelo Becciu an hoher Stelle im Staatssekretariat fallen. Es handele sich um Apartments in der Gegend des Cadogan Square in Knightsbridge. Dokumente zeigen laut dem Blatt, dass Becciu, der bis 2018 die Nummer zwei im Staatssekretariat des Papstes war, in die Transaktionen einbezogen war. Der Vatikan reagierte auf dpa-Anfrage zunächst nicht.


Mutmaßlicher Messerangreifer von Paris älter als angenommen

(dpa) - Der mutmaßliche Messerangreifer von Paris ist deutlich älter als zunächst angenommen. Der Verdächtige habe zuerst angegeben, 18 Jahre alt zu sein, sagte Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard am Dienstag. Dann sei auf seinem Telefon ein Passfoto mit einer anderen Identität gefunden worden. Nach anfänglichem Leugnen habe er zugegeben, 25 Jahre alt zu sein. Er sei den Geheimdiensten nicht bekannt gewesen und habe nun erklärt, im Jahr 1995 statt 2002 in Pakistan geboren zu sein, so der Staatsanwalt.

Bei der Attacke am vergangenen Freitag in Paris waren zwei Menschen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verletzt worden. Die Redaktion war nach den Anschlägen im Januar 2015 an einen geheimen Ort umgezogen. Nachdem die Redaktion Anfang September erneut Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, war sie wieder massiv bedroht worden.

Der 25-jährige Hauptverdächtige hatte es bewusst auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ abgesehen, wie Ricard sagte. Er habe die Räumlichkeiten der Zeitung betreten und in Brand stecken wollen. Er sei schließlich davon ausgegangen, dass die beiden Opfer für das Magazin arbeiteten. Stattdessen handelte es sich um eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter einer Filmproduktionsfirma. Sie hatten auf der Straße eine Raucherpause gemacht.

Bei seinem Angriff sei der 25-Jährige mit „extremer Gewalt“ vorgegangen. Eines der Opfer sei immer noch in einem ernsten Zustand. Die Attacke habe zwischen 15 und 20 Sekunden gedauert. Der Hauptverdächtige sollte nun am Montag unter anderem wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Hintergrund einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.     

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Delhaize ruft "Pain de viande" zurück

(TJ) - Die Supermarktkette Delhaize hat bei internen Kontrollen Gluten in fertig verpacktem Hackbraten mit Lauch festgestellt. Weil dies bei Allergikern zu Beschwerden führen kann, ruft man die betreffenden Lose des Aufschnitts zurück.

Dabei handelt es sich um „Pain de viande aux poireaux“ der Hausmarke Delhaize, der zwischen dem 17. und dem 28. September in den Regalen lag und mit den folgenden Verfallsdaten 06/10/2020 (lot 902679), 12/10/2020 (lot 905217) und 15/10/2020 (lot 907970) versehen ist. 

Menschen ohne Glutenallergie können das Produkt bedenkenlos verzehren.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Drei Verletzte bei zwei Verkehrsunfällen am Dienstag

Am Dienstagmorgen wurden gleich drei Personen auf Luxemburgs Straßen verletzt. 

Am frühen Morgen gegen 5.45 Uhr geriet ein Auto auf dem CR306 zwischen Bissen und Vichten von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Eine Person wurde bei dem Unfall verwundet. Im Einsatz vor Ort waren ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Feuerwehren aus Bissen und Mersch. 

Gegen 6.20 Uhr dann wurde dem nationalen Rettungsdienst CGDIS ein Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen in der Hauptstadt gemeldet. Auf der Route d'Esch kollidierte ein Wagen mit einem zweiten. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden von zwei Krankenwagen und den Rettungskräften aus der Hauptstadt versorgt. 

15 Zivilisten durch Sprengfalle in Afghanistan getötet

(dpa) - Bei der Explosion einer Sprengfalle in Afghanistan sind mindestens 15 Zivilisten getötet worden. Zwei weitere Menschen seien durch den Anschlag in der Provinz Daikundi verwundet worden, teilten lokale Behörden am Dienstag mit. Die Frauen und Männer waren demnach in einem Minibus unterwegs, der auf die Sprengfalle fuhr. Das Innenministerium warf den Taliban vor, die Mine platziert zu haben.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Afghanistan mehr als 100.000 Zivilisten in Afghanistan verwundet oder getötet. Dort bekämpfen die militant-islamistischen Taliban die vom Westen gestützte Regierung. Am 12. September hatten die Konfliktparteien in Doha lang geplante Friedensgespräche aufgenommen. Trotzdem reißt die Gewalt nicht ab.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Zwei Unfälle am Montagabend

Am Montagabend ereigneten sich gegen 20 Uhr zwei Verkehrsunfälle in Luxemburg.

Auf der N17B zwischen Fouhren und Bettel kollidierte ein Auto mit einem Straßenbaum. Eine Person wurde verletzt.

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos auf der CR102 zwischen Quatre-Vents und Keispelt wurden zwei Personen verletzt.

Vorgestern

Trumps Finanzen als „Frage der nationalen Sicherheit“

(dpa) - Die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat die finanzielle Lage von Präsident Donald Trump nach einem Enthüllungsbericht der „New York Times“ als „Frage der nationalen Sicherheit“ bezeichnet. Die Zeitung hatte unter Berufung auf Steuerunterlagen unter anderem geschrieben, Trump hafte persönlich für Schulden in Höhe von 421 Millionen Dollar, von denen mehr als 300 Millionen Dollar in den kommenden vier Jahren fällig würden.

Pelosi verwies darauf, dass Kandidaten für Regierungsjobs in den USA auf ihre Verschuldung hin geprüft würden. „Das ist ein wichtiger Faktor, weil das bedeutet, dass jemand auf die Einfluss nehmen könnte“, sagte sie am Montag im TV-Sender MSNBC. Es sei wichtig zu wissen, wer die Gläubiger seien, betonte Pelosi mit Blick auf die Informationen zu Trumps Schulden in dem Bericht. „Sind es verschiedene Länder? Wie weit gehen ihre Einflussmöglichkeiten? Für mich ist es eine Frage der nationalen Sicherheit.“

Trump hatte den Bericht, in dem es auch über seine niedrigen Steuerzahlungen ging, pauschal als „totale Fake News“ abgetan. Sein Sohn Donald Trump Jr. bestritt am Montag allerdings keine Angaben aus dem Artikel, sondern kritisierte lediglich, dass die „New York Times“ sich selektiv Informationen herausgepickt habe.

Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Zwei Verletzte bei drei Unfällen am Montag

(rc) -  Am Montag kurz vor Mittag ereignete sich in der Rue de Noertzange in Bergem ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Bei dem Zusammenstoß wurde eine Person verletzt. Im Einsatz vor Ort waren ein Krankenwagen aus Bettemburg sowie die Feuerwehr aus Monnerich. 

Nur etwa 20 Minuten später verletzte sich eine weitere Person bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in der Route de Longwy in Merl (Luxemburg-Stadt). Im Einsatz waren ein Krankenwagen sowie die Rettungskräfte aus der Hauptstadt. 

Zwei Wagen kollidierten dann am Nachmittag gegen 15.15 Uhr auf der N31 zwischen Kayl in Richtung Esch/Alzette. Bei dem Unfall wurde niemand verwundet.

Brexit: EU-Ultimatum verpufft

(dpa) - Die Europäische Union will trotz britischer Verstöße gegen das gültige Brexit-Abkommen weiter mit London am geplanten Handelspakt arbeiten. Dies machte EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Montag in Brüssel deutlich. Ein von der EU gesetztes Ultimatum zur Abkehr von der Vertragsverletzung läuft offenbar ins Leere: Die britische Regierung habe keine Absicht zum Einlenken erkennen lassen, räumte Sefcovic ein.

Nach dem britischen EU-Austritt Ende Januar müht sich die EU derzeit an zwei Fronten: Zum einen soll bis Ende Oktober ein Handelsabkommen stehen, um die Wirtschaftsbeziehungen von 2021 an zu regeln. Zum anderen empört sich Brüssel darüber, dass sich London mit einem „Binnenmarktgesetz“ über das vereinbarte Austrittsabkommen hinwegsetzen will. Sefcovic hatte eine Frist bis Ende September - also Mittwoch - gesetzt, die umstrittenen Klauseln zurückzunehmen.

Bei einer Sitzung des sogenannten Gemeinsamen Ausschusses habe der britische Staatsminister Michael Gove keinen Hinweis gegeben, dass Großbritannien dazu bereit sei, sagte Sefcovic. Der Kommissionsvize nannte die Pläne einen „Vertrauensbruch“. Dennoch sollen die Verhandlungen über das nächste Abkommen wie geplant weiter laufen. Die vorerst letzte Runde ist für Dienstag bis Freitag angesetzt.

Gove selbst bestätigte: „Diese Klauseln werden im Gesetz bleiben“. Das sei notwendig als „Sicherheitsnetz“ und werde vom Parlament unterstützt. Das britische Unterhaus soll am Dienstag erneut über das Gesetz abstimmen.

Das geplante Handelsabkommen ist für EU-Unternehmen von größter Bedeutung. Ende des Jahres verlässt Großbritannien nach einer Übergangsphase auch den EU-Binnenmarkt und die Zollunion. Ohne Vertrag drohen Zölle und weitere große Handelshemmnisse.

Der Unternehmerverband Business Europe schlug deshalb Alarm. „Wir schlafwandeln in den Abgrund“, warnte Generaldirektor Markus Beyrer. „Der Übergang von einer vollständigen Marktintegration zu einem No-Deal-Szenario hätte verheerende Folgen für Unternehmen, die schon jetzt mit den Auswirkungen von Covid-19 kämpfen.“ Beyrer rief beide Seiten zum Kompromiss auf.

Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Verkehrsunfall auf der B7 zwischen Ettelbrück und Ingeldorf

(rc) - Am Montagnachmittag ereignete sich gegen 15 Uhr ein Autounfall auf der B7 zwischen Ettelbrück und Ingeldorf. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. 

In den Unfall verwickelt waren zwei Fahrzeuge. Die Strecke zwischen Ettelbrück und Ingeldorf musste zeitweilig gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Unfallort weiträumig zu umfahren. 

In der Gegend rund um den Unfallort bildete sich sofort reichlich Stau. Erst gegen 16 Uhr wurde der genannte Streckenabschnitt auf der B7 wieder für den Verkehr geöffnet. 


Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Unfall auf der A31 - Stau in Richtung Metz

Nach einem Unfall auf der A31 in Höhe von Kanfen staut sich der Verkehr über rund 10 Kilometer in Richtung Metz. Weitere Details sind nicht bekannt, Autofahrern wird geraten, die A3/A31 zu meiden.

Kurzmeldungen Panorama 28.09.2020

Norwegischer König aus dem Krankenhaus entlassen

Der norwegische König Harald V. (83) ist nach wenigen Tagen bereits von seinem jüngsten Krankenhausaufenthalt entlassen worden. Der Monarch sei dennoch bis Ende der Woche krankgeschrieben, während das Reichskrankenhaus seine Untersuchungen fortsetze, teilte das norwegische Königshaus am Montag mit. Harald war am Freitagmorgen in die Klinik eingeliefert worden. Die Ursache dafür sei gewesen, dass er schwer atme, hatte der Hof dazu erklärt. Eine Covid-19-Erkrankung war dabei frühzeitig ausgeschlossen worden.  

EU fordert sofortige Waffenruhe in Berg-Karabach

(dpa) - Die EU hat Armenien und Aserbaidschan nach dem Wieder-Aufflammen der Kämpfe um die Region Berg-Karabach zu einer sofortigen Waffenruhe aufgefordert. Ein Sprecher des Außenbeauftragten Josep Borrell bezeichnete die jüngste Entwicklung am Montag in Brüssel als „sehr beunruhigend“. „Deshalb appelliert die EU an beide Seiten, die Gewalt zu unterlassen.“ Für den Streit könne es keine militärische Lösung geben. Man brauche neue Verhandlungen. „Ein Ende der Feindseligkeiten ist dringend nötig.“

Das von Armenien kontrollierte Berg-Karabach mit geschätzt 145.000, meist christlichen, Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. Seit dem Wochenende gibt es wieder Kämpfe. EU-Ratschef Charles Michel hatte bereits am Sonntag auf Twitter gemahnt, der einzige Ausweg bestehe in der unverzüglichen Rückkehr zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen.    

Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Strecke zwischen Dasburgerbrück und Marnach wieder geöffnet

Die N10 zwischen Dasburgerbrück und Marnach ist seit dem vergangenen Freitag (25.September) wieder für den Verkehr geöffnet. Das teilte am Montagmorgen die Straßenbauverwaltung mit. 

Die Wiedereröffnung der Strecke erfolgte so rund zwei Wochen vor dem geplanten Termin, der voraussichtlich für Mitte Oktober geplant war. An der genannten Strecke wurden mehrere Arbeiten durchgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Wegen Trunkenheit am Steuer: Zwei Unfälle am Sonntagabend

Ein unter Alkoholeinfluss stehender Fahrer war am Sonntag gegen 22.40 Uhr beim Einbiegen auf ein Gelände in der Route de Gilsdorf in Diekirch mit seinem Wagen gegen ein Verkehrsschild gestoßen.  

Anhand eines Atemlufttestes stellten die Beamten fest, dass der Fahrer alkoholisiert war. Der Mann musste daraufhin seinen Führerschein abgeben. Er erhielt ein sofortiges, provisorisches Fahrverbot.

Knapp 20 Minuten später ereignete sich in der Rue de Zouftgen in Düdelingen ein weiterer Verkehrsunfall. Eine Fahrerin war mit ihrem Wagen in der Rue du Commerce unterwegs, als sie dann beim Einbiegen in die Rue de Zouftgen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und gegen die Treppe und eine Mauer eines Einfamilienhauses prallte. 

Das Fahrzeug fuhr dann noch circa 100 Meter weiter, bevor es zum Stehen kam. Es entstand hoher Materialschaden am Fahrzeug. Wie die Polizei später feststellen konnte, war die Autofahrerin alkoholisiert. Sie musste ihren Führerschein aushändigen, gegen sie wurde eine Strafanzeige erstellt. 

Nawalny: "Merkel besuchte mich in der Berliner Charité"

(dpa) - Der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny hat nach eigenen Angaben während seiner Behandlung in der Berliner Universitätsklinik Charité Besuch von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommen. „Ich bin Kanzlerin Merkel sehr dankbar, dass sie mich im Krankenhaus besucht hat“, schrieb Nawalny am Montag bei Twitter. Zuvor hat der „Spiegel“ über das Treffen berichtet.

Es sei kein geheimes Treffen gewesen, schrieb Nawalny weiter. Merkel habe sich auch mit seiner Familie unterhalten. Der 44-Jährige ist einer der schärfsten Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau inzwischen erheblich.

Nawalny war im August zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen worden. Zuvor war er bei einem Inlandsflug in Russland zusammengebrochen. Wochenlang lag er in einem künstlichen Koma. Nach Angaben von Speziallaboren wurde er mit einem international verbotenen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet. Russland weist bisher alle Vorwürfe zurück, in den Fall verwickelt zu sein.                  

Kurzmeldungen Lokales 28.09.2020

Beles: Eine verletzte Person bei Autounfall

(rc) - Eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen forderte am frühen Montagmorgen, kurz vor 6 Uhr, einen Verletzten. 

Der Unfall ereignete sich in der Rue de l'Usine in Beles. Im Einsatz vor Ort waren die Rettungskräfte Sassenheim-Differdingen und jene aus Esch/Alzette.