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Österreich beschließt Kopftuchverbot an Grundschulen

(dpa) - Das Parlament in Österreich hat mit den Stimmen der konservativen ÖVP und der rechten FPÖ ein Verbot von Kopftüchern an Grundschulen beschlossen. Mit der Entscheidung von Mittwochabend wird künftig „das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist“, untersagt.

Ausgenommen sind damit Verbände aus medizinischen Gründen oder Kopfbedeckungen als Schutz vor Regen oder Schnee. Die jüdische Kippa etwa bleibt erlaubt, da sich das Verbot auf Kleidungsstücke bezieht, „welche das gesamte Haupthaar oder große Teile dessen verhüllen“. Es ist davon auszugehen, dass es Beschwerden gegen das Gesetz vor dem Verfassungsgerichtshof geben wird.


Heute

Kurzmeldungen International Vor 37 Minuten

Strache will Bürgermeister von Wien werden

(dpa) - Der über das Ibiza-Video gestürzte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat seine Rückkehr aufs politische Parkett angekündigt. Er wolle mit einer neuen Bürgerbewegung den aktuellen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt herausfordern, erklärte Strache am Mittwoch in Wien. 

Der 50-Jährige war beim politischen Aschermittwoch der Allianz für Österreich (DAÖ) aufgetreten, einer kürzlich von FPÖ-Abtrünnigen gegründeten Partei. Die DAÖ bezeichnete er als erste Keimzelle für die neue Bürgerbewegung, die er im Detail erst in einigen Wochen vorstellen werde.

Die Landtagswahl in Wien findet voraussichtlich im Herbst statt. Straches Einzug in den Landtag ist nach Ansicht von Experten durchaus möglich. Dass der 50-Jährige tatsächlich Bürgermeister wird, dagegen eher unwahrscheinlich.

Strache war im Mai 2019 nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos, auf dem er im Gespräch mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte korruptionsanfällig wirkt, als FPÖ-Chef und Vizekanzler zurückgetreten. Das Video sorgte zudem für Neuwahlen in Österreich. Im Wahlkampf wurden dann Vorwürfe laut, dass sich Strache FPÖ-Parteigelder in die eigenen Tasche gesteckt haben soll, die Staatsanwaltschaft ermittelt dazu. Strache weist die Vorwürfe seither vehement zurück.

Die FPÖ stürzte bei den Neuwahlen im September 2019 ab und gab Strache eine große Mitschuld am schlechten Wahlergebnis. Wenige Tage nach der Wahl verkündete der 50-Jährige seinen Abschied von der politischen Bühne, letztlich wurde er aus der FPÖ ausgeschlossen.    

Kurzmeldungen International von Teddy JAANS Heute um 18:54

Zug in Idar-Oberstein wegen Coronavirus-Verdacht gestoppt

(dpa) - Die deutsche Polizei in Idar-Oberstein hat am Mittwoch einen Regionalzug mit etwa 70 Fahrgästen wegen Coronavirus-Verdachts gestoppt. Es habe einen Hinweis gegeben, dass ein Reisender möglicherweise mit dem Virus infiziert sei, sagte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch. 

Der Zug von Frankfurt am Main nach Saarbrücken sei um 16.15 Uhr im Bahnhof Idar-Oberstein gestoppt worden, teilte eine Sprecherin des Bahnunternehmens vlexx mit.

Bei der Bundespolizei in Kaiserslautern fügte ein Sprecher hinzu, der Einsatz der Polizeibeamten sei abgeschlossen, der Zug habe den Bahnhof am Abend verlassen. Die vlexx-Sprecherin sagte, die Reisenden könnten ihre Fahrt fortsetzen.    

Kurzmeldungen International Heute um 16:43

Barnier warnt vor Brexit-Folgen zum Jahresende

(dpa) - Der Brexit wird EU-Verhandlungsführer Michel Barnier zufolge unausweichliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben - egal, ob die EU und Großbritannien bis zum Jahresende einen Vertrag über Handelsfragen abschließen oder nicht. „Auf jeden Fall wird es definitive Änderungen geben“, sagte Barnier am Mittwoch vor Professoren und Studenten der Handelshochschule ECSP in Brüssel.

Vom Jahreswechsel an würden alle Importe aus dem Vereinigten Königreich wie Waren aus anderen Drittstaaten kontrolliert, sagte Barnier. Die EU müsse überprüfen, ob Waren mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Britain“ tatsächlich auf der Insel hergestellt wurden. Zudem würden britische Zulassungen von Medikamenten oder Autos nicht länger einfach übernommen. Für solche Produkte sei künftig eine EU-Zulassung erforderlich.

Finanzdienstleister betroffen

Unausweichliche Änderungen gebe es auch für Finanzdienstleistungen. Britische Banken könnten ihre Dienste auf dem Kontinent nur noch mit einer EU-Zulassung anbieten, die nicht global und nur zeitlich begrenzt erteilt werde. In der nächsten Finanzkrise würden die Briten nicht die Rechnung der Europäer begleichen wollen, meinte Barnier. „Deshalb muss die EU die Verantwortung für die Finanzaufsicht, Regulierung und finanzielle Stabilität übernehmen.“

„Das Vereinigte Königreich will vielleicht keine Regeln übernehmen, okay, aber wir wollen nicht das Risiko übernehmen“, sagte Barnier, der von Montag an mit den Briten über die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien nach Ablauf der Übergangsfrist verhandeln wird. Auch im Luftverkehr, beim Datenaustausch oder der Auslieferung von Straftätern werde es Veränderungen geben. Die EU werde sich zudem das neue britische Aufenthaltsrecht für EU-Bürger genau anschauen.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:43

Weilerbach: Mann an Bushaltestelle überfallen

(jt) - Die Polizei ermittelt wegen eines Überfalls an einer Bushaltestelle in Weilerbach (Gemeinde Berdorf). Ein Mann wurde am Dienstag um 21.15 Uhr an der Haltestelle an der Route de Diekirch von zwei Unbekannten bedroht. Das Duo klaute dem Mann die Geldtasche und suchte anschließend das Weite.

Bei den Tätern handelt es sich laut Angaben der Polizei um zwei junge Männer, wobei einer eine Jogginghose der Marke Adidas trug. Einer der Verdächtigen sprach Luxemburgisch, der zweite Deutsch.

Kurzmeldungen International Heute um 10:36

Corona-Virus: Zweiter Todesfall in Frankreich

(AFP) - In Frankreich gibt es den zweiten Todesfall in Zusammenhang mit dem neuen Corona-Virus. Ein 60-jähriger Patient französischer Nationalität starb in der Nacht auf Mittwoch in Paris, wie das französische Gesundheitsministerium erklärte. Der Mann befand sich am Dienstag bereits in kritischem Zustand, als er ins Krankenhaus Pitié-Salpêtrière eingeliefert und getestet wurde. In der Nacht sei dann gestorben. 

Bereits Mitte Februar war in Paris ein 80-jähriger chinesischer Tourist an den Folgen der Krankheit gestorben. Laut Angaben vom Mittwoch wurden in Frankreich zwei weitere Infektionsfälle in Straßburg und Amiens registriert.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:28

Luxemburg-Stadt: Auto erfasst zwei Fußgänger - zwei Verletzte

Zwei Fußgänger sind am Dienstagabend im Zentrum von Luxemburg-Stadt von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Unfall geschah kurz nach 19 Uhr auf dem Boulevard de la Foire, wie der CGDIS meldet. Zwei Rettungswagen sowie der Notarzt waren vor Ort im Einsatz.

Etwa eine Stunde später kam es auf dem CR164A zwischen Budersberg und Kayl zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos. Eine Person wurde dabei verletzt.

Gestern

Kurzmeldungen Panorama 25.02.2020

Saarland: Hund wird bei Spaziergang erstochen

 (dpa/lrs) - Ein Hund ist bei einem Waldspaziergang nahe dem saarländischen Naßweiler (Gemeinde Großrosseln) laut Polizei von einem Unbekannten erstochen worden. Der 53-jährige Halter des Tieres hatte den Vorfall bei der Polizei gemeldet. 

Dessen Angaben zufolge fand die Tochter des Mannes, die zusammen mit einer Freundin mit dem Hund im Wald unterwegs war, das Tier am Montag mit drei Stichverletzungen tot auf einem Waldweg, wie die Polizei Völklingen am Dienstag mitteilte. 

Bei dem Spaziergang sei der Hund nicht angeleint gewesen, erklärte ein Polizeisprecher. Als er einem Reh hinterherlaufen wollte, sei der Hund gerufen worden, um ihn anzuleinen, dabei habe sich das Tier aber losgerissen. 

Die Tochter der Lebensgefährtin des 53-Jährigen habe dann plötzlich Hundegebell und eine menschliche Stimme gehört. Der Hund gehört zur Rasse Spanischer Mastiff oder auch Mastín Español. Ursprünglich wurden die Tiere als Herdenschutzhunde verwendet.  

Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Ein Verletzter in Niederkerschen

(TJ) - Gegen 12.20 Uhr verlor auf der Rue Nicolas Meyers in Niederkerschen ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das in der Folge gegen einen Baum krachte. Dabei wurde eine Person verletzt. Der Rettungsdienst aus Sassenheim-Differdingen und das Einsatzzentrum aus Niederkerschen nahmen sich der Sache an. Zudem war der Notarzt aus Esch/Alzette zum Unfallort bestellt worden.

Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Einbrüche in Häuser und auf einer Baustelle

(rc) -  Wie die Polizei meldete, gab es zwischen Montag und Dienstag mehrere Einbrüche im Großherzogtum. 

Ein erster Fall ereignete sich am Montagnachmittag, zwischen 14.00 und 16.30 Uhr, in einem Einfamilienhaus in der Rue de la Forêt in Crauthem. Ein, oder mehrere unbekannte Täter verschafften sich über eine Terrassentür Zutritt zum Inneren des Hauses. Sämtliche Räume wurden durchsucht und diverse Wertgegenstände entwendet.

Ein Einwohner aus der Rue Schafsstrachen in Strassen wurde in der Nacht zum Dienstag, kurz vor 1 Uhr, auf Geräusche an der Wohnungstür aufmerksam. Als er nach dem Rechten schaute, liefen zwei unbekannte Männer davon. Die Polizei leitete eine Fahndung ein. Die Verdächtigen sind noch auf der Flucht. 

Einbruch auf Baustelle

Nicht nur in Häuser, sondern auch auf eine Baustelle in der Rue Marie Berg-Clausse in Düdelingen wurde in der Nacht auf Dienstag eingebrochen. Laut Polizei wurde dort vor allem Baumaterial entwendet.

Die Tür des Wagens wurde stark beschädigt.
Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Lastwagen streift Auto, Fahrerin verletzt

Am Dienstagmorgen gab es einen Verkehrsunfall in Capellen. Eine Frau wurde verletzt.

Ein Lastwagen-Fahrer fuhr gegen 8.20 Uhr durch die Route d’Arlon in Capellen aus Richtung Windhof, als er ein Wendemanöver in der Straße vornahm.

Zur selben Zeit wollte eine Frau am gegenüberliegenden Straßenrand in ihren abgestellten Pkw steigen. Beim Ausschwenken erfasste die vordere rechte Ecke des Lastwagenanhängers den Wagen der Frau. Bei dem Zusammenstoß wurde die Frau verletzt. Zur medizinischer Behandlung wurde sie ins Krankenhaus transportiert, sie war jedoch ansprechbar.

Während den Bergungs- und Räumungsarbeiten war der Verkehr während rund 30 Minuten beeinträchtigt.

Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Portemonnaie-Diebin ermittelt

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera erhoffte sich die Luxemburger Polizei am Dienstag Hinweise auf eine Verdächtige in einem Diebstahlsfall zu bekommen. 

Die Frau auf den Bildern soll am 9. Januar einer Person im Einkaufszentrum Zolver gegen 8 Uhr die Brieftasche samt Bankkarte gestohlen haben. Eine Stunde später hob die Diebin mit der Bankkarte Geld im benachbarten Beles ab. 

Am Mittwoch kam die Meldung, dass die Frau ermittelt wurde. 

Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Meteolux warnt vor Schnee am Mittwoch

Viele Schneeflocken sind in diesem Winter in Luxemburg noch nicht zu Boden gefallen. Am Mittwoch könnte es aber so weit sein: Wie Meteolux meldet, können am Mittwochvormittag im ganzen Land Schneefälle auftreten. Vor allem in höheren Lagen über 300 Metern können ein paar Zentimeter liegen bleiben, so die Wetterfrösche vom Findel, die eine gelbe Wetterwarnung (potenzielle Gefahr) für Mittwoch veröffentlicht haben.

Kurzmeldungen Lokales 25.02.2020

Hesperingen: Ein Verletzter bei Unfall auf N3

Bei einem Unfall auf der N3 zwischen Hesperingen und Alzingen ist am Montagabend eine Person verletzt worden. Die Einsatzkräfte wurden um 22.30 Uhr zur Unfallstelle gerufen, wie der CGDIS meldet. Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

Weiterer "Diamond Princess"-Passagier tot

(dpa) - Ein weiterer Passagier von Bord des vom neuen Corona-Virus betroffenen Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person in ihren 80ern war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 

Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene, zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.

Hamburg: CDU und FDP stehen vor Scherbenhaufen

(dpa) - Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg stehen gleich zwei Parteien vor einem Scherbenhaufen. Während die FDP nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mit 4,9 Prozent doch noch an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, reichte es bei der CDU gerade mal noch für 15 Mandate, jedoch nicht für ihren Spitzenkandidaten Marcus Weinberg. 

Bei der FDP lief es umgekehrt: Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels zieht über ihren Wahlkreis in die Bürgerschaft ein, wo sie künftig als einzige Liberale die Fahne hochhalten muss. Unterdessen will die SPD nach ihrem guten Abschneiden Grünen und CDU noch in dieser Woche Termine für Sondierungsgespräche anbieten.


Vorgestern

Immunität von FPÖ-Chef Hofer könnte aufgehoben werden

(dpa) - In Österreich hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft das Parlament ersucht, die Immunität von FPÖ-Chef Norbert Hofer aufzuheben. Anlass seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der Bestellung eines Aufsichtsrats für die staatseigene Autobahngesellschaft Asfinag, teilte Hofer selbst am Montagabend mit. 

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nahm gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA keine Stellung zu dem Vorgang. Man gebe grundsätzlich keine Auskunft über einzelne Ermittlungsschritte, hieß es. Hofer war von Dezember 2017 bis Mai 2019 Verkehrsminister von Österreich.

Die Behörden stellten einen Zusammenhang zwischen einer Geldspende des neuen Aufsichtsratsmitglieds an den Verein „Austria in Motion“ und seiner Ernennung her, so Hofer. Der Verein gilt als FPÖ-nah. Hofer erklärte, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. „Ich habe bei der Bestellung von Aufsichtsräten stets nach Kriterien der Eignung der Personen gehandelt.“ Zum Zeitpunkt der Ernennung habe er nichts von der Spende gewusst. 

Auch einen Zusammenhang mit einem teuren Essen, zu dem er von dem späteren Aufsichtsratsmitglied eingeladen worden sein soll, dementierte Hofer. „Ich habe diesen Abend nachweislich mit meiner Familie im Burgenland verbracht“, so der Chef der rechten FPÖ.    

Kurzmeldungen Wirtschaft von Teddy JAANS 24.02.2020

Renault beteiligt sich an Justiz-Ermittlungen gegen Ex-Chef Ghosn

(dpa) - Der Autobauer Renault beteiligt sich an Ermittlungen der französischen Justiz gegen seinen Ex-Konzernchef Carlos Ghosn. Wie Renault am Montagabend in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte, tritt das Unternehmen als „Partie civile“ (auf Deutsch üblicherweise: „Nebenkläger“) auf, um seine Ansprüche geltend zu machen und möglicherweise Schadenersatz zu verlangen.

Die französische Justiz hatte in der vergangenen Woche einen weiteren Schritt in der Untersuchung der mutmaßlichen Veruntreuung von Geldern bei Renault durch Ghosn (65) gemacht. Dabei geht es um Vorwürfe des Missbrauchs von Unternehmenseigentum, Vertrauensbruch und Verschleierung bei dem französischen Autobauer.

Der einst mächtige Autoboss war am 19. November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 wurde der gebürtige Brasilianer unter strengen Auflagen auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Ghosn floh dann Ende Dezember unter abenteuerlichen Umständen in einem Privatjet nach Beirut, angeblich in einer Kiste versteckt. Ghosn geht seinerseits juristisch gegen Renault vor, um eine Zahlung von rund 250 000 Euro als Ausgleich für den Wechsel in die Rente zu erhalten.

Die Untersuchungen der französischen Justiz zielen laut Staatsanwaltschaft auf verdächtige Finanzströme zwischen Renault und einem Vertriebshändler im Oman ab. Zudem würden Kosten für Dienstleistungen wie Veranstaltungskosten und Reisen untersucht, die durch das niederländische Gemeinschaftsunternehmen von Renault und Nissan (RNBV) bezahlt worden seien.

Der einst schillernde Konzernchef wird verdächtigt, zwei private Partys im Schloss von Versailles organisiert zu haben. Er soll dabei persönlich von einem Sponsoring-Vertrag des Unternehmens mit dem Barockschloss profitiert haben.    

Kurzmeldungen Lokales 24.02.2020

Baum umgestürzt - CFL-Nordstrecke gesperrt

(TJ) - Am späten Nachmittag ist zwischen Clerf und Ulflingen ein Baum auf die Oberspannungsleitungen der CFL-Nordstrecke gefallen. Aus diesem Grund ist die Linie zwischen den beiden Ortschaften gesperrt. 

Die Rettungsdienste und eine Mannschaft der Eisenbahn sind mit der Räumung und der Reparatur beauftragt. Die Störung könnte laut CFL noch bis gegen 22 Uhr andauern.

Ersatzbusse verkehren zwischen Clerf und Ulflingen. Die CFL entschuldigen sich bei den Fahrgästen für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.

Kurzmeldungen Lokales 24.02.2020

Besitzerin von geklautem Schmuck gefunden

(jt/rc) - Nach Veröffentlichung eines Aufrufs am Samstag, meldete sich am Montag nun die rechtmäßige Besitzerin des geklauten Schmuckes bei der Polizei.

Im Rahmen von Einbruchsermittlungen hatte die Kriminalpolizei mehrere Schmuckstücke sichergestellt. Da die Fundobjekte jedoch keiner konkreten Straftat zugeordnet werden konnten, startete die Polizei einen Aufruf, um die  rechtmäßigen Besitzer des Schmuckes zu finden.

Kurzmeldungen Lokales von Teddy JAANS 24.02.2020

Schengen-Contz-les-Bains nach Unfall gesperrt.

Zwischen Schengen und Contz-les-Bains ist nach 16 Uhr ein Unfall passiert. Die Strecke ist deshalb gesperrt. Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

Kurzmeldungen Lokales 24.02.2020

Mehrere Einbrüche auf Baustellen

(rc) - Wie die Polizei meldet, wurde am Wochenende auf mehreren Baustellen eingebrochen. Ein Vorfall ereignete sich auf einer Baustelle an der Route de Bergem in Schifflingen, auf der Höher der Ausfahrt der Autobahn A13 in Richtung Esch/Alzette. Dort sollen sich Unbekannte am Sonntag zwischen 2.30 und 19.40 Uhr Zugang zu acht Baucontainern verschaffen haben. 

Das Sicherheitsschloss des Eingangstores der Baustelle wurde aufgebrochen. Die Polizei vermutet, dass die Täter mit einem Fahrzeug auf das Gelände fuhren.  Aus den acht Containern wurden diverse Baumaschinen und -material entwendet. Die Täter konnten samt Diebesgut flüchten.

Ein weiterer Einbruch erfolgte im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen auf einer Baustelle in der Rue de Hellange in Crauthem. Auch hier wurde in Baucontainer eingebrochen und Arbeitsmaschinen sowie diverses Baumaterial entwendet. 

Kassendiebstahl in Gaststätte

In der Nacht auf Montag verschafften sich bislang noch unbekannte Täter Zutritt in eine Gaststätte an der Place Guillaume in Diekirch. Dabei schlug der (oder die) Täter ein Fenster ein. Im Lokal wurde die Kasse aufgebrochen und das Bargeld entwendet. Die Besitzer haben eine Klage eingereicht.

Aus einer Garage an der Avenue Gaston Diederich in Luxemburg-Stadt haben Unbekannte ebenfalls in der Nacht auf Montag mehrere Fahrräder geklaut. Auch in diesem Fall wurde Klage eingereicht.

Kurzmeldungen Lokales von Jörg TSCHÜRTZ 24.02.2020

Belval: Motorrad gerät in Parkhaus in Brand

In einem unterirdischen Parkhaus in der Nähe der Universität in Belval ist in der Nacht auf Montag ein Motorrad in Brand geraten. Feuerwehrkräfte von vier verschiedenen Einsatzzentren eilten kurz nach Mitternacht in die Avenue de l'Université. 

Gegen 2.30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden - das Feuer im ersten Untergeschoss war gelöscht. Wie schwer die Parkgarage durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist nicht bekannt. Bis auf das Motorrad waren aber offenbar keine weiteren Fahrzeuge vom Brand betroffen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.


Ölpreise geben wegen Virus-Krise deutlich nach

(dpa) - Die Ölpreise sind am Montag wegen der Sorgen wegen der internationalen Verbreitung des Coronavirus gefallen. Sowohl europäisches als auch amerikanisches Rohöl geriet deutlich unter Druck. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 57,13 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,16 Dollar auf 52,22 Dollar.

Das neuartige Coronavirus hält die Finanzmärkte weiter in Atem. An den Rohstoffmärkten sorgte zum Wochenstart vor allem die zunehmende Ausbreitung des Covid-19 genannten Virus für Nachfragesorgen. Aufsehen erregten zuletzt vor allem steigende Infektionszahlen in Südkorea und Italien. Damit einher geht die Befürchtung einer schwächeren Weltwirtschaft mit sinkendem Erdölverbrauch.