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"Ocean Viking" fordert medizinische Evakuierung an

(KNA) - Das Rettungsschiff "Ocean Viking" hat dringende ärztliche Hilfe für zwei Migranten angefordert. Wie die Betreiberorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee am Freitag auf Twitter mitteilten, handelt es sich um eine mit Zwillingen schwangere Frau und um einen Mann mit Schusswunden. Die notwendige medizinische Versorgung könne nach Einschätzung der Ärzte an Bord nicht gewährleistet werden; daher sei eine Evakuierung nötig. 

Die "Ocean Viking" befand sich Freitagmittag auf halber Strecke zwischen der italienischen Insel Lampedusa und Malta. Nach einer Bergungsaktion 82 Meilen vor der libyschen Küste am Donnerstag halten sich den Angaben zufolge inzwischen 215 gerettete schiffbrüchige Migranten an Bord auf, unter ihnen zahlreiche Minderjährige und einige Kleinkinder. Wo das Schiff anlegen kann, ist unklar.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Drei Alkoholkontrollen am Freitagabend

(SC) - Am Freitagabend stand die Verkehrspolizei zwischen 19.30 und 23.30 Uhr auf der N14 bei Medernach und auf der N7 bei Ettelbrück und Diekirch, um auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Alkoholkontrollen durchzuführen. 

505 Autofahrer wurden angehalten und getestet, unabhängig davon, ob sie Anzeichen von Alkoholeinfluss zeigten. In 12 Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Drei Führerscheine mussten noch vor Ort eingezogen werden.

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Massenschlägerei in Esch/Alzette endet mit Messerstichen

 (SC) - Mehrere Personen erlitten in der Nacht von Freitag auf Samstag Schnittwunden, nachdem in einer Gaststätte in der Rue d'Audun in Esch/Alzette eine Schlägerei ausgebrochen war.

Der Vorfall ereignete sich gegen 1.50 Uhr, Laut Polizeibericht hatten sich rund zehn Männer in der Gaststätte in die Haare bekommen und gingen daraufhin aufeinander los. Mehrere Personen wurden durch Messerstiche verletzt, aber auch abgebrochene Glasflaschen kamen in der Auseinandersetzung zum Einsatz.

Um die genauen Umstände zu klären, hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet.

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2019

Mehrere Unfälle am Freitagabend

(SC) - Am Freitagabend ereigneten sich auf Luxemburgs Straßen eine ganze Reihe von Unfällen. Drei Fußgänger wurden im Straßenverkehr verletzt, einer von ihnen erlag seinen Verletzungen.

Auf der Autobahn A3 zwischen dem Gaspericher Kreuz und dem Rond-Point Gluck kam es gegen 18.30 Uhr zu einem größeren Verkehrsunfall, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt und aus Hesperingen waren vor Ort.

Rund eine Stunde später krachte es in der Rue de l'Ermitage in Wolwelingen im Westen des Landes. In den Unfall war lediglich ein Fahrzeug verwickelt, verletzt wurde niemand. Einsatzkräfte aus Redingen und aus Rambrouch waren zur Stelle.

Gegen 22.30 Uhr verunfallte auf der N27A von Erpeldingen in Richtung Friedhof ein weiteres Fahrzeug. Auch hier wurde niemand verletzt. Einsatzkräfte aus Diekirch waren vor Ort.

Vorgestern

Boot kentert vor Mauretanien: Zahl der Toten steigt auf 63

(dpa) – Beim Kentern eines Bootes mit Migranten vor der Küste Mauretaniens sind mehr Menschen umgekommen als zunächst angenommen. Fünf weitere Leichen seien geborgen worden, teilten mauretanische Sicherheitskräfte am Freitag mit. Damit stieg die Zahl der bestätigten Toten auf 63. Die Suche nach mindestens 20 Vermissten im Meer vor der Stadt Nouadhibou laufe noch, sagten Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AMI. Nach Angaben des Innenministeriums vom Donnerstag waren 95 Menschen gerettet worden.

Das Boot aus Gambia hatte Spanien zum Ziel. Als es am Mittwoch vor Mauretanien kenterte, sollen sich bis zu 180 Menschen an Bord befunden haben. Am Freitag fing Mauretaniens Küstenwache nach eigenen Angaben nördlich der Hauptstadt Nouakchott ein weiteres Boot aus Gambia ab. 150 Migranten, darunter Frauen und Kinder, seien an Bord gewesen, sagte ein Beamter der Küstenwache.

Aus dem nur zwei Millionen Einwohner zählenden Gambia haben sich viele vor allem junge Menschen in den vergangenen Jahren aufgemacht. Von Westafrika aus versuchen Migranten immer wieder, die Kanarischen Inseln zu erreichen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die EU unterstützen Mauretanien im Kampf gegen Schmuggel und illegale Migration. Laut IOM reisten zwischen 2014 und 2018 mehr als 35.000 Gambier irregulär nach Europa ein.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Delhaize: Aufstrich auf Reisbasis zurückgerufen

Delhaize ruft einen Aufstrich auf Basis von Reis des Herstellers Boerinneke zurück. Das Produkt könnte Milch enthalten, ohne, dass dies entsprechend auf der Verpackung gekennzeichnet ist, wie das Kommissariat für Qualität, Betrug und Lebensmittelsicherheit am Freitag mitteilt. 

Die Ware wurde zwar bei Delhaize aus den Regalen genommen, ein Teil davon ist allerdings bereits verkauft worden. Bei Allergikern könnte der Verzehr des Produktes Verdauungs- oder Atembeschwerden, Hautausschlag oder Probleme mit den Augen auslösen. Menschen ohne Milch-Allergie können das Produkt hingegen ohne Bedenken essen. Wer Fragen dazu hat, kann sich bei der Division für Lebensmittelsicherheit bei der Santé melden: Unter der Telefonnummer 247-75620 oder via E-Mail an info@securite-alimentaire.public.lu.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Hundebesitzer aufgepasst: Rattengift in Zolver ausgestreut

(sas) - Ein Unbekannter hat in mehreren Gärten einer Wohnsiedlung in der Rue Pierre Neiertz in Zolver Rattengift verteilt, wie die Polizei aus Beles dem Radiosender „Eldoradio“ gestern mitteilte. Am Freitagmorgen hätte ein Mann bei der Polizei Anzeige erstattet, weil sein Hund nach dem Verzehr von Rattengift gestorben war. Ein Tierarzt und Proben im Labor hatten bestätigt, dass ein chemisches Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren die Todesursache war, erklärte ein Polizeisprecher dem „Luxemburger Wort“ gestern auf Nachfrage hin. Einen ähnlichen Fall hatte es bereits zuvor in Zolver gegeben. Auch damals war das Haustier nach dem Verzehr von Rattengift gestorben. Hundebesitzer sind dazu aufgerufen, Acht zu geben.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Gültigkeit von Revis-Freifahrtscheinen verlängert

(sas) - Die Gültigkeit der Freifahrtscheine für den öffentlichen Transport für Menschen mit einem Einkommen zur sozialen Eingliederung (Revenue d'inclusion sociale - Revis) wird bis einschließlich dem 29. Februar 2020 verlängert - das teilt das Transportministerium am Freitag mit. Ab dem 1. März wird der öffentliche Transport dann in Luxemburg für jeden kostenlos.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Zwei Wohnungseinbrüche am Donnerstagabend

(SC) - Wie die Polizei am Freitag mitteilt, wurde am Donnerstagabend zweimal in Wohnungen in Luxemburg eingebrochen: In der Avenue Pasteur im hauptstädtischen Viertel Limpertsberg und einmal in der Rue Hedefeld in Roodt. Im Laufe der Woche waren der Polizei bereits mehrere Einbrüche gemeldet worden.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Drei Verletzte bei Busunfall in Kirchberg

(SC) - Am Freitagmorgen gegen 9.50 Uhr kam es in Kirchberg auf der Auffahrt zur Autobahn A1 in Richtung Trier zu einer Kollision zwischen einem Bus und einem Auto.

Drei Personen wurden dabei verletzt. Zwei Krankenwagen waren vor Ort, um sich um die Verletzten zu kümmern. Die hauptstädtische Feuerwehr und die Polizei waren ebenfalls zur Stelle.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

"Vigilance jaune": Meteolux warnt vor Glatteis im Norden

Der Wetterdienst Meteolux hat eine "gelbe Warnung" herausgegeben: Zwischen 8 und 12 Uhr sei das Glatteisrisiko erhöht, besonders im Norden des Landes.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2019

Erwischter Einbrecher beißt Mann Teile von Ohr ab

(dpa/lrs) - Ein ertappter Einbrecher hat in Wittlich einem Mann einen Teil des Ohrs abgebissen. Anschließend sei der bislang unbekannte Täter geflüchtet, von ihm fehle bislang jede Spur, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Bereits vergangene Woche hatte der Täter an einem Nachmittag die Tür einer Wohnung eingetreten, in den Räumen traf er auf den 37 Jahre alten Bekannten des Mieters. Die beiden Männer gerieten aneinander und prügelten sich, dabei biss der Einbrecher zu. Das Ohrteil konnte nicht mehr gefunden werden.