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Notre-Dame: Gespenstische Bilder aus dem Inneren
International 8 2 Min. 16.04.2019

Notre-Dame: Gespenstische Bilder aus dem Inneren

Der Spitzturm der Kathedrale auf einem Archivbild aus dem Jahr 2018 (l.) und während des verheerenden Brands am Montag. Der 93 Meter hohe Turm stürzte bei dem Feuer ein.

Notre-Dame: Gespenstische Bilder aus dem Inneren

Der Spitzturm der Kathedrale auf einem Archivbild aus dem Jahr 2018 (l.) und während des verheerenden Brands am Montag. Der 93 Meter hohe Turm stürzte bei dem Feuer ein.
Bild: AFP/Ludovic Marin und Geoffroy Van der Hasselt
International 8 2 Min. 16.04.2019

Notre-Dame: Gespenstische Bilder aus dem Inneren

Feuer, Rauch, Trümmer: Das Pariser Wahrzeichen Notre-Dame wurde bei einem Brand schwer beschädigt. Ein Blick ins Innere des Kirchenschiffs erlaubt einen Blick in die Flammenhölle.

(dpa/KNA/jt) - Es war ein Inferno, das weltweites Entsetzen auslöste: Ein Großfeuer hat am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris gewütet. Die Flammen fraßen sich kurz vor Ostern durch den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr brachte es in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle – kurz vor 10 Uhr waren die Löscharbeiten weitgehend abgeschlossen. 


Firefighters secure Notre-Dame Cathedral in Paris on April 16, 2019, in the aftermath of a fire that caused its spire to crash to the ground. - Crowds of stunned Parisians and tourists -- some crying, others offering prayers -- watched in horror in central Paris on April 15 night as firefighters struggled for hours to extinguish the flames engulfing the Notre-Dame Cathedral. (Photo by Thomas SAMSON / AFP)
Das Schlimmste verhindert: Feuer in Notre-Dame gelöscht
Das Feuer wütet bis in den frühen Morgen, die wohl berühmteste Kathedrale der Welt ist erheblich beschädigt. Doch die Struktur bleibt erhalten, der Brand ist gelöscht. Präsident Macron macht den Franzosen Mut.

Fotos, die am späteren Montagabend im Inneren der verwüsteten Kathedrale entstanden sind, führen das schreckliche Ausmaß der Brandkatastrophe vor Augen. Während der Altar offenbar heil geblieben ist, klafft im Deckengewölbe von Notre-Dame ein riesiges Loch, das durch den Einsturz des Vierungsturms verursacht wurde. 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am Montagabend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Struktur der Kathedrale sei nach neun Stunden „erbittertem Kampf“ erhalten, die wichtigsten Kunstwerke habe man retten können. Der 96 Meter hohe hölzerne Vierungsturm aus dem 13. Jahrhundert brannte jedoch aus und stürzte ein.

Der 93 Meter hohe Spitzturm auf einem Archivbild aus dem Jahr 2018 (l.) und während des Brands am Montag. Um 20 Uhr stürzte der brennende Turm in sich zusammen.
Bilder: AFP/Ludovic Marin und Geoffroy van Hasselt Combo: Luxemburger Wort

Zwei Polizisten und ein Feuerwehrmann wurden beim Brandeinsatz verletzt. In anderen Berichten hieß es, der Feuerwehrmann sei durch niederregnendes Blei von den geschmolzenen Dächern schwer verletzt worden. Zur Ursache des Großfeuers hat sich die Staatsanwaltschaft schon in der Nacht festgelegt. Es gebe keine Hinweise auf einen Anschlag oder Brandstiftung. Ein Defekt oder Fehler bei den laufenden Renovierungsarbeiten habe den Brand ausgelöst.

Ein Großteil der Gebäudestruktur scheint intakt: Die Kathedrale am Tag nach dem Großfeuer.
Ein Großteil der Gebäudestruktur scheint intakt: Die Kathedrale am Tag nach dem Großfeuer.
Bild: Gareth Fuller/PA Wire/dpa

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