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Nordkoreas Machthaber feiert Einweihung einer neuen Stadt
International 2 Min. 03.12.2019

Nordkoreas Machthaber feiert Einweihung einer neuen Stadt

Kim Jong Un (M.) bei einer Einweihungszeremonie, mutmaßlich der von Samjiyon. Das Foto wurde von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verfügung gestellt. Seine Echtheit konnte nicht geprüft werden.

Nordkoreas Machthaber feiert Einweihung einer neuen Stadt

Kim Jong Un (M.) bei einer Einweihungszeremonie, mutmaßlich der von Samjiyon. Das Foto wurde von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verfügung gestellt. Seine Echtheit konnte nicht geprüft werden.
Foto: KCNA/dpa
International 2 Min. 03.12.2019

Nordkoreas Machthaber feiert Einweihung einer neuen Stadt

Samjiyon in der Nähe des "heiligen" Bergs Paektu sei ein "Inbegriff der modernen Zivilisation", so die nordkoreanischen Staatsmedien. Zweifel sind angebracht.

(dpa) - Mit großem Pomp hat Nordkorea den offiziellen Abschluss der Modernisierung der abgelegenen Stadt Samjiyon gefeiert, die künftig als Aushängeschild des Sozialismus gelten soll. Machthaber Kim Jong Un habe am Montag das Band bei der Einweihungszeremonie für die neue Stadt zerschnitten, die ein „Inbegriff der modernen Zivilisation“ sei, berichteten die staatlichen Medien am Dienstag. Das Bauprojekt nahe des als heilig verehrten Bergs Paektu im Norden des Landes gilt als eines der Lieblingsvorhaben Kims.

Im stalinistisch geprägten Nordkorea gilt der Paektu auch als Symbol der Herrscherfamilie. Auf ihm wurde angeblich der Ende 2011 gestorbene Vater Kim Jong Uns, Kim Jong Il, geboren.


HANDOUT - 16.10.2019, Nordkorea, ---: Dieses undatierte von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am 16.10.2019 zur Verfügung gestellte Foto zeigt Kim Jong Un, Machthaber von Nordkorea, auf einem weißem Pferd auf dem schneebedeckten Berg Paektusan - dem höchsten Gipfel des Landes an der Grenze zu China. ACHTUNG: Das Foto wurde von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verfügung gestellt. Sein Inhalt kann nicht eindeutig verifiziert werden. Foto: -/KCNA/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Das Stadtgebiet im Kreis Samjiyon habe sich „in das Beispiel einer modernen bergigen Stadt unter dem Sozialismus“ verwandelt, hieß es. Das Mitglied des Politbüros der Arbeiterpartei, Choe Ryong Hae, habe in einer Rede dazu aufgerufen, das Gebiet zum „besten Menschenparadies der Welt“ herauszuputzen. Die Zeremonie sei von donnernden Hurrarufen und Feuerwerk begleitet worden.

Zwangsarbeit

Die in Südkorea von nordkoreanischen Flüchtlingen herausgegebene Internet-Zeitung „Daily NK“ hatte im August berichtet, dass unter anderem Bewohner des Landkreises zur Arbeit an der neuen Stadt gezwungen und Bauarbeiter aus dem ganzen Land dorthin geschickt worden seien. Die Zeitung berief sich dabei auf Quellen in der betroffenen Provinz.


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Der Umbau von Samjiyon wird auch als Teil der Entwicklungspläne Kim Jong Uns gesehen, eine selbstständige Wirtschaft aufzubauen. Nordkorea gilt als eines der isoliertesten Länder der Erde. Wegen seines Atomwaffenprogramms ist es harten internationalen Sanktionen unterworfen.


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