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Nordkoreaner vor Japan gestrandet
International 24.11.2017 Aus unserem online-Archiv
Fischerboot in Seenot

Nordkoreaner vor Japan gestrandet

Die Fischer gaben an, in Seenot geraten zu sein.
Fischerboot in Seenot

Nordkoreaner vor Japan gestrandet

Die Fischer gaben an, in Seenot geraten zu sein.
Foto: AFP
International 24.11.2017 Aus unserem online-Archiv
Fischerboot in Seenot

Nordkoreaner vor Japan gestrandet

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Acht Fischer sind mit einem hölzernen Boot vor der Küste Japans gestrandet. Nach eigenen Angaben kommen sie aus Nordkorea. Um eine Fluchtaktion soll es sich aber nicht handeln.

(dpa) - Ein Holzboot mit nach eigenen Aussagen aus Nordkorea stammenden Männern an Bord, ist an der Nordostküste Japans gestrandet. Wie japanische Medien am Freitag meldeten, hatte ein Bewohner der Küstenstadt Yurihonjo am Vorabend der Polizei von verdächtigen Männern am Meer berichtet. Später wurden die Acht unversehrt in einem Hafen auf ihrem Boot gefunden. Sie gaben demnach an, aus Nordkorea zu stammen. 

Beim Fischen habe es Probleme mit ihrem 20 Meter langen Boot gegeben, das schließlich gestrandet sei. Erst vor wenigen Tagen hatte die japanische Küstenwache drei in Seenot geratene Nordkoreaner gerettet. Sie wurden einem anderen nordkoreanischen Schiff übergeben.

Vor zwei Jahren hatten mysteriöse Leichen auf Schiffen vor der Küste Japans für Rätselraten gesorgt. Örtliche Medien spekulierten damals, dass es sich bei den verwesenden Leichen auf den Geisterschiffen um Nordkoreaner handelte, die beim Fischen waren und abgetrieben wurden. Aus dem isolierten kommunistischen Land gibt es immer wieder Berichte über Hungersnöte.


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