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Nordkorea-Krise: G7 verurteilen Atomtest aufs Schärfste
International 04.09.2017

Nordkorea-Krise: G7 verurteilen Atomtest aufs Schärfste

Kim Jong-un (2.v.r.) scheint nicht daran zu denken, sein Atomprogramm „umgehend“ und „unumkehrbar“ aufzugeben, wie es die G7 jetzt gefordert haben.

Nordkorea-Krise: G7 verurteilen Atomtest aufs Schärfste

Kim Jong-un (2.v.r.) scheint nicht daran zu denken, sein Atomprogramm „umgehend“ und „unumkehrbar“ aufzugeben, wie es die G7 jetzt gefordert haben.
Foto: AFP
International 04.09.2017

Nordkorea-Krise: G7 verurteilen Atomtest aufs Schärfste

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Nordkorea müsse „umgehend“ und „unumkehrbar“ sein Nuklearprogramm aufgeben, heißt es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs der großen Industrienationen. Unterschrieben haben auch Donald Tusk und Jean-Claude Juncker.

(dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der großen Industrienationen (G7) haben den jüngsten nordkoreanischen Atomtest aufs Schärfste verurteilt. Nordkorea müsse „umgehend“ und „unumkehrbar“ sein Nuklearprogramm aufgeben, heißt es in einer Erklärung, die die italienische Regierung am Montag veröffentlichte. Italien hat derzeit die Präsidentschaft in der Gruppe der Sieben (G7) inne.

Unterschrieben haben die Erklärung neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien und Kanada sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk. In der Erklärung riefen sie den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen dazu auf, eine „neue und wirksame Resolution“ zu erarbeiten, die schärfste Maßnahmen gegen das Land vorsehe.

"Untragbare Provokation"

„Nordkorea, das als einziges Land im 21. Jahrhundert Nukleartests vorgenommen hat, fordert die internationale Gemeinschaft weiterhin mit ernsthaften, wiederholten und anhaltenden Verletzungen des internationalen Rechts heraus“, erklärte die Gruppe der Sieben. „Diese Nukleartests sind eine untragbare Provokation.“

Der UN-Sicherheitsrat in New York wollte sich noch am Montag bei einer Sondersitzung mit Nordkorea befassen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatte hat nach Angaben aus Pjöngjang am Sonntag eine Wasserstoffbombe getestet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden sollen. Wasserstoffbomben sind ein Vielfaches stärker als herkömmliche atomare Sprengsätze.


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