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(dpa) - In einer Erklärung des Militärs hieß es am Freitag, die Organisation habe „ihre vorrangige Aufgabe“ aufgegeben, sich etwa um das Wohlergehen von Kindern zu kümmern. Stattdessen sei sie nun damit beschäftigt, „ausgewählte Personen für heimliche Aktivitäten auszubilden“.

Unicef engagiert sich vor allem in Nigerias umkämpftem Nordosten - dort wird die islamistische Terrororganisation Boko Haram für etliche Angriffe auch auf Zivilisten verantwortlich gemacht.

Ein nigerianischer Militärsprecher sagte, Unicef habe am 12. und 13. Dezember in der im Norden des Landes gelegenen Stadt Maiduguri ein Trainingsprogramm für Einheimische organisiert und damit den Anti-Terror-Kampf und die Bekämpfung von Aufständischen „sabotiert“.

Ein Unicef-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, man prüfe die Erklärung des nigerianischen Militärs.

Gestern

(dpa/SC) - Am Wochenende wurden im Fluss Waal in den Niederlanden, einem Mündungsarm des Rheins, zwei Leichen entdeckt. Wie der deutsche Sender RTL am Montag berichtet, soll es sich bei den Toten um zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen handeln, die vergangene Woche nach dem Baden im Rhein bei Duisburg verschwanden. Die Leichen wurden an unterschiedlichen Stellen bei Rossum und bei Gendt angeschwemmt, wie mehrere Medien berichteten. Die Eltern sollen die Mädchen anhand ihrer Kleidung und ihrem Schmuck auf Fotos identifiziert haben. Nun sollen DNA-Analysen ihre Identität bestätigen. 

Am vergangenen Mittwoch hatten die beiden Mädchen gemeinsam mit einer 17 Jahre alten Freundin bei Duisburg im Rhein gebadet. Plötzlich wurden sie unter Wasser gezogen. Die 17-Jährige konnte zwar geborgen werden, sie starb aber nach Wiederbelebungsversuchen. Von den beiden anderen Mädchen fehlte jede Spur, eine großangelegte Suche nach ihnen mit Tauchern und Hubschraubern wurde ohne Ergebnis eingestellt.

Kurzmeldungen Panorama 21.06.2021

(dpa) - Der US-Schauspieler James Michael Tyler (59), der in der Erfolgsserie „Friends“ den Kellner Gunther spielte, hat Krebs. Im September 2018 sei bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert worden, der auch auf seine Knochen übergegangen sei, sagte Tyler am Montag dem US-Sender NBC. „Seit fast drei Jahren muss ich mit dieser Diagnose umgehen. Es ist jetzt im Endstadium. Wahrscheinlich wird es mich irgendwann kriegen.“ Bei einer „Friends“-Spezialsendung im vergangenen Monat hatte Tyler nur kurz per Videoschalte mitmachen können. Er habe die Stimmung nicht vermiesen, aber trotzdem dabei sein wollen, sagte Tyler.

 (dpa) - Der neugewählte iranische Präsident Ebrahim Raeissi hat ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden strikt abgelehnt. Auf die Frage, ob er sich ein Treffen mit Biden vorstellen könne, antwortete Raeissi am Montag bei der ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg in Teheran: „Nein.“ Biden ignoriere das Wiener Atomabkommen von 2015 und unterstütze „unmenschliche Sanktionen“ gegen das iranische Volk. „Biden muss als erstes alle Sanktionen aufheben, um die USA im Iran wieder glaubwürdig erscheinen zu lassen.“

Der 60-Jährige hatte die Präsidentenwahl am Freitag mit mehr als 60 Prozent deutlich gewonnen. Raeissi war Spitzenkandidat der Hardliner und nach einer strengen Auslese der Kandidaten durch den sogenannten Wächterrat quasi konkurrenzlos. Die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent - ein Negativrekord bei Präsidentenwahlen im Iran.    

 (dpa) - Der Volkswagen-Konzern will über die Zukunft der Luxusmarke Bugatti bis Ende Juni entscheiden. Das kündigte VW-Konzernvorstand und Porsche-Chef Oliver Blume am Montag in Weissach bei Stuttgart an. Im ersten Halbjahr solle eine Entscheidung fallen. Dabei liege man voll im Zeitplan.

In der vergangenen Woche hatte das „Manager Magazin“ berichtet, dass Porsche gemeinsam mit Rimac in Kürze auch Bugatti übernehmen solle. Porsche wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Volkswagen-Konzern will die vom früheren Patriarchen Ferdinand Piëch aufgebaute Luxusmarke schon länger abgeben.

Porsche hält eine Beteiligung an dem kroatischen Autobauer Rimac. Porsche-Chef Blume ist im Volkswagenkonzern für die Markengruppe „Sport & Luxury“ zuständig. Über die Zukunft von Luxusmarken wie Lamborghini, Bugatti und Bentley oder dem Motorradhersteller Ducati im VW-Konzern gibt es immer wieder Spekulationen. Zum Konzern gehören Skoda und Seat ebenso wie Porsche und die Lastwagenbauer MAN und Scania. Diese hat VW inzwischen in der Nutzfahrzeugholding Traton zusammengefasst.    

Kurzmeldungen Lokales 21.06.2021

Zweimal mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Sonntagabend nach Verkehrsunfällen ausrücken.

Der erste Zwischenfall geht auf 17.30 Uhr zurück, als in der Hauptstraße von Wilwerdingen ein Auto und ein Motorrad kollidierten. Dabei wurde eine Person verwundet, sodass Sanitäter und die Feuerwehr aus Ulflingen abbestellt wurden. 

Der zweite Unfall trug sich ebenfalls im Norden des Landes - genauer gesagt zwischen Mertzig und Niederfeulen zu. In diesem Fall war ein einzelnes Auto von der Piste abgekommen. Eine Person trug Verletzungen davon, die Feuerwehr aus Feulen und eine Ambulanz aus Ettelbrück wurden in den Einsatz geschickt. 

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Kurzmeldungen Lokales 21.06.2021

 (dpa/lrs) - Ein Radfahrer hat sich bei einem Sturz in Trier schwere Kopfverletzungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, war der 53-Jährige am Sonntagnachmittag auf einem abschüssigen Rad- und Gehweg auf dem Petrisberg unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache stürzte. 

Ein Jogger fand den Schwerverletzten, alarmierte den Notruf und leistete selbst Erste Hilfe. Der Radfahrer, der sich zudem auch mehrere Schürfwunden zuzog, hatte keinen Helm getragen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.  

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 20.06.2021

(jwi) - Insgesamt 178 Fahrer wurden am Samstagabend bei drei größeren Alkoholkontrollen gestoppt. In der Route de Longwy in der Hauptstadt waren es 70 Fahrer, in Howald 63 und an der Route d'Arlon 45 Fahrer. Bei der Alkoholkontrolle wurden alle Fahrer unabhängig von möglichen Auffälligkeiten kontrolliert. Bei zwei Personen war der Alkoholtest positiv.

Kurzmeldungen Lokales 20.06.2021

In der Nacht auf Sonntag wurde eine Polizeistreife in Esch/Alzette gegen 1 Uhr auf ein Fahrzeug aufmerksam, welches durch seine verlangsamte Fahrtgeschwindigkeit auffiel. Wie sich bei der Kontrolle des Fahrers herausstellte, stand dieser unter starkem Alkoholeinfluss. Das Fahrzeug wurde immobilisiert, der Führerschein wurden eingezogen und es wurde Protokoll erstellt.

In derselben Nacht kam es in Esch/Alzette und Monnerich zu zwei weiteren Führerscheinentzügen aufgrund von Alkohol am Steuer.

Viele weitere spannenden Themen gibt es in der Rubrik „Lokales“.

(dpa) - Eine Explosion in einer Munitionsfabrik hat die Bürger der südserbischen Kleinstadt Cacak in Angst und Schrecken versetzt. Drei Arbeiter wurden leicht verletzt, als es am Samstagabend aus zunächst ungeklärten Gründen auf dem Gelände der Fabrik „Sloboda“ zu einer großen Detonation und einem Brand kam. Eine pilzförmige Rauchsäule stieg auf, in benachbarten Wohnhäusern gingen Fensterscheiben zu Bruch, berichtete der staatliche serbische Fernsehsender RTS. In der Anlage hatte es bereits zwei Wochen zuvor eine Explosion gegeben.

Bis Sonntagmorgen war das Feuer gelöscht worden. „Im Moment gibt es keine Anzeichen dafür, dass etwas Neues passieren wird, aber wir haben alle notwendigen Maßnahmen ergriffen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Cacak, Miroslav Petkovic, den Medien. Vorsichtshalber wurden am Samstagabend gefährdete Wohnungen nahe der Fabrik evakuiert. Etwa 350 Bürger kamen über Nacht bei Verwandten oder in Hotels unter. 

Die Behörden überwachten das Fabrikgelände zunächst nur mit Drohnen. Untersuchungsteams sollen den Explosionsort erst 24 Stunden nach der letzten Detonation betreten dürfen. Bei der Explosion am 4. Juni war niemand verletzt worden. 

Kurzmeldungen Lokales 20.06.2021

(jwi) - Am Samstag gab es insgesamt drei Unfälle. Das meldet der CGDIS. Der erste ereignete sich um 17.04 Uhr in der Avenue de la Liberation in Schifflingen. Zwei Autos sollten dort nicht aneinander vorbei kommen.

Die beiden weiteren Unfälle passierten in der Hauptstadt. Einmal um 19.31 Uhr in der Rue de Bouillon und einmal gegen 20.20 Uhr in der Montée de Clausen

Bei den drei Unfällen wurde jeweils nur eine Person leicht verletzt.

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(dpa) - Im Norden von Mexiko sind bei Schießereien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Männer in Geländewagen hätten 14 Menschen in verschiedenen Vierteln der Stadt Reynosa an der Grenze zu den USA erschossen, berichtete die Zeitung „Milenio“ am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Eine weitere Person sei bei einem Angriff auf die Polizei getötet worden. Im Norden von Mexiko ringen verschiedene Verbrechersyndikate um die Kontrolle über die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen, Waffen und Menschen.

Der mexikanischen Regierung ist es bislang nicht gelungen, das massive Gewaltproblem des lateinamerikanischen Landes in den Griff zu bekommen. Während die Vorgängerregierungen vor allem auf Repression setzten, will der amtierende Präsident Andrés Manuel López Obrador die Kriminalität mit „Umarmungen statt Kugeln“ bekämpfen.

Bislang verfängt die Strategie allerdings nicht, die Gewalt hat sogar noch weiter zugenommen. Mexiko registriert derzeit fast 100 Tötungsdelikte pro Tag. Hinzu kommen mehr als 88.000 Menschen, die als verschwunden gelten. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt.

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