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Neuseeland leitet nach Vulkanausbruch Ermittlungen ein
International 10.12.2019

Neuseeland leitet nach Vulkanausbruch Ermittlungen ein

Der Krater von White Island auf einem Archivfoto - er ist Neuseelands aktivster Vulkan.

Neuseeland leitet nach Vulkanausbruch Ermittlungen ein

Der Krater von White Island auf einem Archivfoto - er ist Neuseelands aktivster Vulkan.
Foto: AFP
International 10.12.2019

Neuseeland leitet nach Vulkanausbruch Ermittlungen ein

Die Polizei will klären, ob man Todesfälle und Verletzungen hätte vermeiden können.

(dpa) - Nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland mit mindestens fünf Todesopfern hat die Polizei am Dienstag Ermittlungen zum Hergang der Katastrophe eingeleitet. Dabei geht es auch um die Frage, ob Todesfälle und Verletzungen hätten vermieden werden können. Mindestens acht Menschen werden auf der Vulkaninsel White Island noch vermisst. Der Polizei zufolge gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass sie noch am Leben sind. 31 Menschen liegen mit teils schweren Verbrennungen in Krankenhäusern. Mehrere schweben in Lebensgefahr.


(FILES) This file photo taken on November 29, 1999 shows New Zealand's most active volcano on White Island in the Bay of Plenty giving off dense plumes of steam and gas. - New Zealand's White Island volcano erupted suddenly on December 9, 2019, prompting fears for a group of visitors seen walking on the crater floor moments before. (Photo by TORSTEN BLACKWOOD / AFP)
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Unter den Todesopfern sind nach Medienberichten auch zwei ausgebildete Führer, die die Gruppe am Montag auf die Insel begleiteten. Der Vulkan von White Island - etwa 50 Kilometer von der Küste entfernt im Pazifik - ist Neuseelands aktivster Vulkan. Trotz verstärkter Aktivität war er auch in den vergangenen Wochen immer wieder Ziel von Ausflugsbooten. Pro Jahr wird die Insel von etwa 10 000 Menschen besucht.

Zu Kritik an den Rettungsarbeiten sagte ein Polizeisprecher: „Wir glauben absolut, dass jeder, der am Montag von der Insel gebracht werden konnte, auch gerettet wurde.“ Mehrere der Verletzten werden in Kliniken behandelt, die speziell für Brandopfer eingerichtet sind. Ein Sprecher des neuseeländischen Gesundheitsministeriums sagte, möglicherweise würden nicht alle überleben. Mehr als 20 Verletzte seien in kritischem Zustand.


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