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Neun Verletzte bei Axt-Angriff
International 10.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Täter offenbar psychisch labil

Neun Verletzte bei Axt-Angriff

Über die Motive des oder der Täter war am Donnerstagabend noch nichts bekannt.
Täter offenbar psychisch labil

Neun Verletzte bei Axt-Angriff

Über die Motive des oder der Täter war am Donnerstagabend noch nichts bekannt.
Screenshot: Google Street View
International 10.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Täter offenbar psychisch labil

Neun Verletzte bei Axt-Angriff

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Nach der Axt-Attacke am Düsseldorfer Hauptbahnhof spricht die Polizei nun von neun Opfern. Einige von ihnen seien schwer verletzt, teilte die Polizei mit.

(dpa) - Nach der Axt-Attacke am Düsseldorfer Hauptbahnhof spricht die Polizei nun von neun Opfern. Einige von ihnen seien schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Nach Angaben der Düsseldorfer Universitätsklinik ist von vier schwer verletzten Opfern keiner in Lebensgefahr. Zunächst war von sieben Opfern die Rede gewesen. Der mutmaßliche Täter sei ein 36 Jahre alter Mann aus dem Kosovo, der in Wuppertal wohne, erklärte die Polizei. Der Mann hatte versucht zu fliehen und wurde dabei schwer verletzt.

Der Angreifer begann seine Attacke nach Polizeiangaben in einer S-Bahn. In einem Wagen der Linie 28 habe er auf Reisende eingeschlagen, im Bahnhofsgebäude habe er weitere Menschen angegriffen, berichtete der Polizeisprecher. Gegen 20.50 Uhr erhielt die Leitstelle der Düsseldorfer Polizei nach eigenen Angaben Hinweise auf ein Gewaltdelikt im Hauptbahnhof.

Kein terroristischer Hintergrund

Der mutmaßliche Täter war nach der Attacke auf dem Bahnhof über die Gleise gelaufen und dann von einer Brücke mehrere Meter hinab auf eine Straße gesprungen. Mit mehreren Knochenbrüchen sei er in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete der Sprecher. „Er wird da von uns bewacht.“ Die Polizei stellte eine Axt sicher.

Die Polizei hatte bekanntgegeben, dass die Tat keinen terroristischen Hintergrund hatte. Die Beamten seien von Anfang an davon ausgegangen, dass es sich um einen Amoklauf handle, hieß es am Morgen. Es habe „zu keiner Zeit“ Hinweise auf ein extremistisches oder islamistisches Motiv gegeben. Demnach sei nun auch sicher bestätigt, dass der Täter allein gehandelt habe.


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