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(dpa) - Israels rechtskonservativer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach der vierten Parlamentswahl binnen zwei Jahren mit der Bildung einer Regierung gescheitert. Eine entsprechende Frist lief um Mitternacht (Ortszeit) in der Nacht auf Mittwoch ab.

Damit steht das Lager der Gegner Netanjahus vor einer Chance, die Ära des 71-Jährigen zu beenden. Ob ihnen dies gelingt, ist aber noch völlig offen. Israel verharrt zugleich in seiner politischen Krise. Netanjahu verbleibt zunächst an der Spitze einer Übergangsregierung.

Netanjahu ist seit zwölf Jahren durchgängig im Amt und der am längsten amtierende Ministerpräsident in der Geschichte des Landes. Gegen ihn läuft ein Korruptionsprozess. Er weist die darin erhobenen Vorwürfe zurück.

Es wurde erwartet, dass Staatspräsident Reuven Rivlin am Mittwoch Oppositionsführer Jair Lapid mit der Regierungsbildung beauftragen könnte. Seine Zukunftspartei gehört der politischen Mitte an. Beobachtern zufolge dürfte jedoch auch für ihn die Bildung einer Koalition nicht einfach sein. Eine fünfte Neuwahl ist nicht ausgeschlossen. Sollte es dazu kommen, hätte auch Netanjahu möglicherweise wieder die Chance, Ministerpräsident zu werden.  

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:59

In der Duerfstrooss in Schandel sind am Dienstag gegen 16.45 Uhr zwei Fahrzeuge kollidiert. Eine Person musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. 

Gegen 12.50 Uhr kam es indes in der Rue de Reichlingen in Redingen in einem Bus zu einer Rauchentwicklung. Niemand wurde bei dem Zwischenfall verletzt.

Kurzmeldungen International Heute um 16:16

(dpa) - Deutschland erhält zwei neue Welterbestätten. Zum ersten Mal zeichnete die Unesco jüdisches Kulturgut in Deutschland aus, indem die begehrte Auszeichnung an die sogenannten Schum-Stätten Mainz, Worms und Speyer als eine Wiege des europäischen Judentums ging. 

Auch der Niedergermanische Limes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches wurde als neues Welterbe eingestuft. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) traf die Entscheidungen überraschend noch am Dienstag auf seiner Sitzung im chinesischen Fuzhou. Nachdem die Diskussion über den Donaulimes als Teil der Grenze des Römischen Reiches am Vortag aus Verfahrensgründen einer Arbeitsgruppe übertragen werden musste, lief die Auszeichnung des Niedergermanischen Limes hingegen reibungslos. Im Rahmen des seriellen Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches“ sind beide Abschnitte einzeln nominiert. Der rund 400 Kilometer lange Niedergermanische Limes mit seinen Kastellen und Legionslagern läuft entlang des Rheines. Man spricht dort auch vom „nassen Limes“.

Auf der Welterbeliste stehen mehr als 1.100 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. 51 davon gelten als bedroht. Deutschland hat jetzt 50 Welterbestätten.

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Kurzmeldungen International Heute um 14:26

(dpa) - In der tschechischen Großstadt Ostrava wird fieberhaft nach einem verschwundenen Krokodil gefahndet. Die Suche nach dem Reptil dauere weiter an, sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag auf Nachfrage. Das fünf Jahre alte Tier sei flink und in der Lage, Katzen und kleinere Hunde zu erjagen. Das Stumpfkrokodil war seinem Halter bereits am Samstag entlaufen, dieser meldete den Vorfall aber erst Tage später der Polizei.

Das Stumpfkrokodil gehört zu den kleineren Krokodilarten und hat seinen Namen aufgrund seiner platten Schnauze erhalten. Es ist ursprünglich im Westen Afrikas beheimatet. Der Halter des vermissten Tieres muss sich nun auf Ärger mit den Behörden einstellen. Er hatte das Reptil zwar ordnungsgemäß registriert, aber in einer anderen Stadt, dem knapp 100 Kilometer entfernten Olomouc (Olmütz).

Ostrava (Mährisch-Ostrau) hat mehr als 280.000 Einwohner und liegt im äußersten Osten Tschechiens. Die Großstadt ist ein Zentrum der Industrie und früher auch des Steinkohlebergbaus. Erst im Mai waren Feuerwehrleute beim Löschen eines Hausbrandes in dem tschechischen Dorf Klopina auf ein drei Meter langes Nilkrokodil gestoßen.

Tweet der tschechischen Polizei

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:24

(SC) - Am Montagnachmittag ereignete sich auf der Route de Remich in Mondorf ein Unfall zwischen zwei Autos, bei dem eine Fahrerin schwer verletzt wurde. Die Frau saß alleine im Auto und war aus der Richtung Ellingen-Gare nach Mondorf unterwegs, als sie mit einem Auto, das von der Autobahnausfahrt A13 in Richtung Altwies weiterfahren wollte, zusammenprallte.

Das Auto der Frau wurde bei dem heftigen Zusammenprall mehrere Meter weit geschleudert und kam erst im Seitengraben der Gegenspur zum Stillstand. Nach einer notärztlichen Behandlung wurde die Frau mit schweren Verletzungen auf schnellstem Weg ins Krankenhaus gebracht. Die andere Fahrerin - nur leicht verletzt - wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt.

Die Strecke war während der Räumung des Unfallortes nur einspurig befahrbar. Es wurde ein Unfallprotokoll erstellt.

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Kurzmeldungen International Heute um 10:03

(dpa) - Nach Schüssen bei einer Feier in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas haben Partygäste den mutmaßlichen Täter verfolgt und mit Steinen erschlagen. Wie die Polizei am Montag (Ortszeit) mitteilte, kamen bei dem Zwischenfall zwei Menschen ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

Der Mann war demnach in der Nacht zum Montag auf einer Gartenparty mit anderen Anwesenden in Streit geraten und hatte mindestens einen von ihnen mit Schüssen verletzt. Andere Gäste hätten den Schützen daraufhin verfolgt und mit Pflastersteinen auf ihn geworfen. Der Mann habe auf seine Verfolger geschossen und in einem Gerangel einen von ihnen tödlich getroffen und einen anderen verletzt.

Der mutmaßliche Täter selbst sei mehrfach mit einem Stein geschlagen und später noch am Tatort für tot erklärt worden, hieß es weiter. Ein Polizeisprecher warnte davor, Bewaffnete auf eigene Faust stellen zu wollen - dies solle der Polizei überlassen werden.

In den USA ereignen sich immer wieder tödliche Zwischenfälle mit Waffen, die dort leicht zu kaufen sind. Jeden Tag kommen dabei im Schnitt Dutzende Menschen ums Leben.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 09:04

(dpa) - Der neue Anwalt von US-Popsängerin Britney Spears, Mathew Rosengart, hat am Montag (Ortszeit) vor Gericht die Ablösung ihres Vaters als Vormund der berühmten Tochter beantragt. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf die beim Los Angeles Superior Court eingereichten Gerichtsdokumente.

In der Petition wurde das Gericht demnach aufgefordert, Jamie Spears durch einen anderen, vorläufigen Vormund - den zertifizierten Rechnungsprüfer Jason Rubin - zu ersetzen. Das Verhältnis zwischen der Sängerin und ihrem Vater sei „giftig“, zitierte die „Los Angeles Times“ aus den Gerichtsdokumenten. „Es beeinträchtigt die psychische Gesundheit von Frau Spears, ihr Wohlbefinden und ihre Fähigkeit, ihre außergewöhnliche Karriere zu verfolgen und fortzusetzen.“

Nach einer erneuten richterlichen Anhörung war der 39-Jährigen vor zwei Wochen erlaubt worden, ihren eigenen Anwalt zu bestimmen. Der von ihr ausgewählte Rosengart arbeitete zuvor bereits mit Klienten wie Sean Penn, Keanu Reeves und Steven Spielberg. Nach der Anhörung hatte Rosengart vor der Presse gesagt, er werde sich nach Spears' Wünschen nun „schnell und aggressiv“ dafür einsetzen, den Vater als Vormund abzusetzen.

Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 Jamie Spears die Vormundschaft übertragen. Zunächst verwaltete er das Vermögen und private Anliegen seiner Tochter. 2019 trat er kürzer, blieb aber für die Finanzen zuständig. Spears' Vermögen wird auf 60 Millionen Dollar geschätzt.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

(jwi) - Aufgrund der starken Regenfälle am vergangenen Wochenende ist der Verkehr auf der Bahnlinie 90 (Luxemburg - Bettemburg - Thionville) nach der Überflutung einer Relaisstation in beide Richtungen weiterhin unterbrochen. Das meldet die nationale Eisenbahngesellschaft CFL am Montagabend.

Die Eisenbahngesellschaft stellte aus diesem Grund Ersatzbusse zwischen Luxemburg und Thionville bereit. Am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt fahren die Ersatzbusse von den Bahnsteigen 101/102 ab. 

Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs wird erst ab Dienstagnachmittag möglich sein, heißt es am Montag. Anfangs sollte der Zugverkehr bereits ab Montagmittag wieder rollen.

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Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

Die Polizei sucht nach einem Unfall mit Fahrerflucht nach Zeugen. Gegen 11.40 Uhr wurde am Montag im Kreisverkehr Raemerich in Esch/Alzette ein Wagen von einem anderen Fahrzeug gestreift und beschädigt. Der Unfallverursacher  führte anschließend seine Fahrt auf die A4 in Richtung Luxemburg-Stadt fort.  Personen, die Angaben zum Verkehrsunfall oder zum flüchtigen Wagen machen können, sollen sich bei der Polizeidienststelle Beles (Tel. 244 52 1000 oder per E-Mail police.belvaux@police.etat.lu) melden.  

Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

In der Nacht zum Montag mussten Polizisten mehreren Verkehrsteilnehmern ihren Führerschein entziehen. Sie hatten nämlich zu tief ins Glas geschaut und sich betrunken hinter das Steuer gesetzt. 

  • Überhaupt nicht im Besitz eines Führerscheins war indes dieser Unfallfahrer. Kurz nach Mitternacht hatte auf dem CR 136 zwischen Brouch und Biwer ein Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Fahrzeug überschlug sich, keiner der beiden Insassen wurde verletzt. Beide Insassen gaben an den Wagen gesteuert zu haben. Allerdings hatte keiner von ihnen einen Führerschein, dafür wiederum beide einen deutlich erhöhten Alkoholpegel. 
  • In der Avenue de Luxembourg in Niederkerschen kam es indes gegen 1.30 Uhr zu einem kleineren Unfall. Ein Fahrer war mit seinem Wagen gegen einen geparktes Auto gestoßen. Bei der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch beim Verunfallten, welcher unverletzt blieb, festgestellt. Infolge des Resultates des Alkoholtests wurde der Führerschein eingezogen und ein provisorisches Fahrverbot zugestellt.
  • Gegen 3.10 Uhr trafen Polizisten auf der N 6 zwischen Mamer und Capellen auf einen Fahrer, der neben seinem geparkten Wagen auf der Fahrbahn lief. Laut Polizeibericht schien er sichtlich betrunken zu sein. Infolge des positiven Alkoholtests wurde der Führerschein eingezogen und ein provisorisches Fahrverbot zugestellt. Das nicht mehr fahrtüchtige Fahrzeug wurde abgeschleppt.

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Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

(SC) - In einem Hotel in der Nähe des Flughafens kam es am Sonntagmorgen gegen 9.50 Uhr zu einem gewalttätigen Diebstahl. Das Opfer hatte die beiden Täter am Abend zuvor flüchtig kennengelernt - am Morgen überfielen die unbekannten Männer ihr Opfer dann. Sie schlugen den Betroffenen und machten sich mit seinem Mobiltelefon davon. Das Opfer lief ihnen hinterher und holte sie vor dem Flughafen ein. Dort kam es erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Bestohlene sich weitere Verletzungen zuzog. Er begab sich später zur Kontrolle ins Krankenhaus. Es wurde Klage eingereicht und die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Zu einem weiteren Überfall kam es am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr in der Rue André Duchscher in Echternach. Ein Dieb machte sich mit einer Umhängetasche aus dem Staub, konnte aber wenig später von der Polizei am  Echternacher Busbahnhof ausfindig gemacht werden. Als die Polizei ihn aufgriff, hatte er die Tasche nicht dabei. Sie konnte jedoch in unmittelbarer Nähe in einer Hecke aufgefunden werden, nachdem eine andere Polizeistreife den Verdächtigen dabei beobachtet hatte, wie er diese kurz zuvor weggeworfen hatte. Bei einer Körperdurchsuchung fanden die Beamten einen Drogen-Grinder und stellten diesen sicher. Die Umhängetasche konnte an den rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden und es wurde Strafanzeige erstattet.


Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

(SC) - Auf der A1 in Richtung Luxemburg-Stadt sind am Montagmorgen in der Nähe des Kreisverkehrs Irgäertchen ein Lastwagen und ein Auto miteinander kollidiert. Die Pannenspur und die rechte Fahrbahn waren blockiert. Es hatte sich ein Rückstau bis zur Höhe Gréngewald und auf die A7 in Richtung Hauptstadt auf der Höhe Stafelter gebildet. Gegen 8.30 Uhr galt die Strecke als geräumt - der Stau löst sich langsam auf.

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Kurzmeldungen Lokales 26.07.2021

(SC) - Bei Unfällen wurden auf Luxemburgs Straßen am Sonntagabend zwischen 18 Uhr und Mitternacht fünf Menschen verletzt. Um kurz nach 18 Uhr prallten auf dem Quai de la Moselle in Bech-Kleinmacher ein Motorrad und ein Auto gegeneinander. Einsatzkräfte aus Schengen und Remich waren vor Ort, um sich um die verletzte Person zu kümmern.

Gegen 19.40 Uhr kam es in der Rue du Clopp in Rodange zu einem Autounfall, bei dem eine weitere Person verletzt wurde. Einsatzkräfte aus Petingen und Esch/Alzette waren im Einsatz.

Auf dem CR179 zwischen Leudelingen und Cessingen kollidierten gegen 21 Uhr zwei Autos miteinander. Auch hier gab es einen Verletzten. Um Mitternacht überschlug sich zudem in Biwerbach ein Auto - auch hier wurden zwei Menschen verletzt. Einsatzkräfte aus Biwer, Manternach und Echternach waren zur Stelle.

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(dpa) - Die französische Marine hat 80 Flüchtlinge aus Seenot im Ärmelkanal gerettet - unter ihnen waren 20 Kinder. Das berichtete die zuständige Seepräfektur am Sonntag. Die Schiffbrüchigen, die in kleinen Booten unterwegs waren, seien unversehrt. Sie wurden in den Hafen von Calais gebracht.

Insbesondere bei gutem Wetter machen sich immer wieder Migranten von Frankreich aus auf die gefährliche Überfahrt in Richtung Großbritannien. Viele nehmen die Dienste von Schleppern in Anspruch.

Erst in der zurückliegenden Woche hatten sich Paris und London auf einen verstärkten Kampf gegen die illegale Migration verständigt. Die britische Regierung will Frankreich dazu bis nächstes Jahr mit 62,7 Millionen Euro unterstützen. So sollen mehr Sicherheitskräfte an der französischen Küste Flüchtlinge zurückhalten.

Vorgestern

Nach Angaben des Anwalts Raoul Felder, ein langjähriger Freund des Comedian, starb Mason am Samstag in einem New Yorker Krankenhaus, wie die „New York Times“ und andere US-Medien am Sonntag übereinstimmend berichteten. Er wurde 93 Jahre alt.

Der in einer Einwandererfamilie aus Belarus in Manhattan aufgewachsene Mason folgte zunächst der Familientradition und wurde Rabbiner, bevor er eine Karriere als Komiker einschlug.

Der Tony- und Emmy-Preisträger wurde durch Broadway-Shows, Filmrollen und als Synchronsprecher bekannt. Er spielte in Filmen wie „The Stoolie“, „Reichtum ist keine Schande“, „Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt“ und „Caddyshack II“ mit. In der Hit-Serie „Die Simpsons“ vertonte er von 1991 bis 2014 die Figur von Rabbi Hyman Krustofski, den Vater von Krusty der Clown.

Etliche Augenzeugen meldeten sich bei der Polizei, weil sie extrem helles Licht gesehen oder laute Geräusche gehört hatten, wie der norwegische Sender NRK und die Zeitung VG am Sonntag berichteten. Ein VG-Reporter beschrieb das Spektakel wie einen Feuerball in der Luft, der den ganzen Himmel erleuchtet habe. Der Schein des Himmelskörpers war um kurz nach 1 Uhr (Ortszeit) den Berichten zufolge in großen Teilen des Südens von Norwegen und sogar auch in Schweden zu sehen.

Experten gehen davon aus, dass Teile des Meteoriten in der Region westlich von Oslo gelandet sein müssten. Man arbeite nun hart daran, die mutmaßlich mehrere Kilo schweren Steine zu finden, sagte Vegard Lundby vom norwegischen Meteoriten-Netzwerk dem Sender NRK. Diese sind für Forscher wertvolle Untersuchungsobjekte.

Die Größe des Meteoriten war zunächst unbekannt, allerdings deuten die Augenzeugenberichte wohl auf ein erhebliches Ausmaß hin. Manche vermuten ein Gewicht von mehreren Dutzend Kilo. Experten gehen dem Bericht von VG zufolge davon aus, dass der Meteorit aus dem Asteroiden-Gürtel zwischen Mars und Jupiter stammt.

Kurzmeldungen International von DPA 25.07.2021

Ein großer Flächenbrand im Westen der italienischen Insel Sardinien hat Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag mehrere Hundert Einwohner in die Flucht gezwungen. Rund 400 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, berichteten italienische Medien. Betroffen waren unter anderem Einwohner des Ortes Cuglieri. Einige Anwohner hätten am Morgen zurückkehren können, als sich die Lage leicht besserte, hieß es. Das „enorme Feuer“ zerstöre seit Samstag die Felder in der Region, schrieb die Zeitung „Nuova Sardegna“.

Einsatzkräfte setzen den Kampf gegen die Flammen demnach am Sonntag fort. Mehrere Löschflugzeuge und Helikopter waren über der Insel im Einsatz, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Behörden meldete. Die Brandgefahr blieb demnach weiter hoch. Medienberichten zufolge waren auch in anderen Teilen des Landes Feuer entbrannt. Behörden warnten für Montag vor weiterhin hohen Temperaturen.

Die Flammen im Westen der Insel zwischen Santu Lussurgiu und Cuglieri hatten nach ersten Schätzungen der Behörden mehrere Tausend Hektar erfasst. Auch Häuser wurden beschädigt, wie Medien berichteten. Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer „Katastrophe“ und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hieß es.

(dpa) - Bei einem Busunglück im kroatischen Slavonski Brod sind am Sonntag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, 45 weitere wurden verletzt. Das berichteten kroatische Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Bus war im Auftrag eines Reisebüros unterwegs, das regelmäßig Fahrten aus Deutschland in das Kosovo und nach Albanien organisiert, wie das Portal „24.sata.hr“ berichtete. Woher der Bus genau kam, war zunächst unklar, ebenso wie die Unfallursache in dem Ort an der Grenze von Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Der Bus hat ein kosovarisches Kennzeichen und war offensichtlich aus Westeuropa Richtung Kosovo unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich 67 Fahrgäste und zwei Fahrer. Einer der Fahrer gehört zu den Toten.

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Kurzmeldungen Lokales 25.07.2021

(jwi) - In den vergangenen Stunden wurde insgesamt neun Mal eingebrochen. Das meldet die Polizei am Sonntag. Aus dem Bericht:

  • Luxemburg-Clausen: Auto aufgebrochen
  • Rodingen: Baustelleneinbruch
  • Petingen: Lieferwagen aufgebrochen
  • Luxemburg-Stadt, Rue Letelier: Fahrrad entwendet
  • Luxemburg-Clausen: Einbruch in Restaurant
  • Rodingen, Rue Moscardo: Auto aufgebrochen
  • Luxemburg-Cessange, Rue Joseph Weber: Einbruch in Garage
  • Luxemburg-Grund: Einbruch in Auto
  • Biwer-Grousswiss: Einbruch in Baucontainer  

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(dpa) - Für die Olympioniken in Japan könnte es zu Wochenbeginn ungemütlich werden. Der Taifun „Nepartak“ bewegte sich am Sonntag über dem Pazifik mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von gut 100 Kilometern in der Stunde weiter Richtung der japanischen Hauptinsel Honshu. Wie die nationale Wetterbehörde bekanntgab, dürfte sich der Wirbelsturm - der achte der Saison - gegen Dienstag dem Osten und Nordosten des Inselreiches nähern und droht, im Gebiet um die Olympia-Stadt Tokio auf Land zu treffen. Die Behörde warnte vor heftigen Regenfällen, stürmischen Winden und hohem Wellengang.

Das Organisationskomitee der Spiele stellt sich nach eigenen Angaben auf den Taifun ein. So sind bereits die ursprünglich für Montag geplanten Ruderrennen verlegt worden. Es sei nichts Ungewöhnliches, dass es aufgrund von Wetterbedingungen zu Änderungen im Ablaufplan komme, das habe es auch bei früheren Olympischen Spielen gegeben, sagte ein Sprecher. Der Vorteil bei Taifunen sei, dass, anders als bei Erdbeben, der Verlauf eines Wirbelsturms eingeschätzt werden könne.

Ausläufer des Taifuns könnten die Kanto-Koshin-Region, wo auch Tokio liegt, schon zu Wochenbeginn mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Kilometern in der Stunde überziehen. Dies könnte auch zu Behinderungen des Verkehrs führen.

Kurzmeldungen Lokales 25.07.2021

(jwi) - Bei mehreren Unfällen am Samstagabend wurden insgesamt acht Personen verletzt. Das meldet der CGDIS am Sonntag. Vier Menschen wurden gegen 17.20 Uhr bei einer Kollision in Künzig verletzt, als zwei Autos zusammenstießen. Eine Person um 17.16 Uhr bei einem Unfall auf dem CR315 zwischen dem Hareler Potto und Boewen und eine weitere um 19.48 Uhr in Esch/Alzette, als auch hier zwei Fahrzeuge kollidierten. Zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen, als ihr Fahrzeug um 20.14 Uhr auf dem RN15 zwischen Niederfeulen und Ettelbrück von der Straße abkam und sie gegen einen Pfosten fuhren.

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(dpa) - Bei einem Amoklauf in der Dominikanischen Republik sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann habe am Samstag in der Ortschaft Higüey in der Provinz La Altagracia zunächst das Feuer auf seine Frau eröffnet und sie dabei schwer verletzt, berichtete die Zeitung „Diario Libre“ unter Berufung auf die Polizei. Danach habe der 39-Jährige in der Gemeinde im Osten der Karibikinsel wahllos um sich geschossen. Dabei habe er sechs Menschen getötet und acht weitere Menschen verletzt. Der Mann sei schließlich bei einer Schießerei von der Polizei getötet worden.

In der Dominikanischen Republik kommt es immer wieder zu schweren Gewaltverbrechen. Allerdings ging die Mordrate in den vergangenen Jahren deutlich zurück. Vor der Corona-Pandemie galt die Dominikanische Republik als eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Auch Tausende deutscher Touristen reisten jedes Jahr in das Land auf der Insel Hispaniola.

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