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Neonazis in Frankreich festgenommen

(dpa) - Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Gotteshäuser und andere religiöse Stätten ermittelt die französische Justiz gegen fünf Verdächtige. Sie wurden zwischen September und Mai festgenommen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen erfuhr. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt. Nach Informationen des Senders BFMTV handelt es bei den Verdächtigen um eine Gruppe von Neonazis. Die Staatsanwaltschaft machte dazu zunächst keine Angaben.

Es bestehe unter anderem der Verdacht, dass die Verdächtigen Sprengkörper zu terroristischen Zwecken hergestellt hätten. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, hieß es weiter aus Justizkreisen.

Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Grenoble wegen unerlaubten Waffenbesitzes ermittelt, schließlich übernahm die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft im Januar. Die Verdächtigen sollen Angriffe auf Juden und Muslime geplant haben, wie BFMTV berichtete. Unter den Festgenommenen sollen auch ein Gendarme und ein Jugendlicher sein. Die Gruppe soll sich „L'Oiseau Noir“ (dt.: „Schwarzer Vogel“) genannt haben.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Zehn Kilometer Stau nach Unfall auf A6

Auf der Autobahn A6 in Richtung Arlon gab es einen Unfall zwischen dem Viaduc Mamer und der Ausfahrt Mamer/Capellen. Die Überholspur ist blockiert, es staut sich auf zehn Kilometer. 

Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Französische Winzer befürchten nach Frost Milliarden-Schaden

(dpa) - Nach Frostnächten zu Monatsbeginn drohen französischen Winzern einer Verbandseinschätzung zufolge milliardenschwere Einbußen. Erste Informationen aus den Weinregionen des Landes ergaben, dass rund ein Drittel der Weinproduktion verloren ist, teilte der französische Bauernverband Fédération nationale des syndicats d'exploitants agricoles (FNSEA) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit. Generalsekretär Jérôme Despey schätze, dass dies für die Branche „mindestens zwei Milliarden Euro weniger Umsatz“ bedeute.

Nach milden und frühlingshaften Temperaturen Ende März gab es Anfang April in vielen französischen Regionen wieder Minusgrade. Winzer entfachten auf ihren Feldern Feuer und entzündeten Kerzen, um ihre Stöcke vor dem Frost zu bewahren. Betroffen von dem Temperatureinbruch waren unter anderen auch Obstbauern.

Die Regierung von Premierminister Jean Castex hatte der Agrarbranche bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, unter anderem aus einem landwirtschaftlichen Katastrophentopf.

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Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Einbrecherin auf frischer Tat erwischt

(SH) - Ein Zeuge hatte am späten Mittwochnachmittag in Fels in Zusammenhang mit einem möglichen Einbruch zwei verdächtige Personen bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Gegen 17.20 Uhr konnte die Polizei demnach in der Leedebach eine mutmaßliche Einbrecherin stellen. Die Frau war im Besitz von Diebesgut. Sie wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Die sichergestellten Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der Mann konnte noch nicht ermittelt werden. 

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Zeugenaufruf nach Einbruch in Gemeinde Préizerdaul

Teil-Lockdown in der Schrassiger Haftanstalt

Kurzmeldungen Lokales 15.04.2021

Zeugenaufruf nach Einbruch in Gemeinde Préizerdaul

(SH) - In der Nacht zum Mittwoch war in das Gemeindehaus der Kommune Préizerdaul in der Rue de la Mairie in Bettborn eingebrochen worden. 

Die Polizei bittet Personen, die zweckdienliche Hinweise haben oder verdächtige Personen und Fahrzeuge bemerkt haben, sich mit der Dienststelle Atert in Verbindung zu setzen, dies unter der Nummer 244-92-1000 oder per E-Mail an: police.atert@police.etat.lu.  

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Diebe stehlen Handys in Gastwirtschaften

Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Royals bei Trauerfeier ohne Militäruniform - wegen Harry

(dpa) - Die britischen Royals werden bei der Trauerfeier für Prinz Philip einem Medienbericht zufolge aus Rücksicht auf Prinz Harry wohl keine Militäruniformen tragen. Die Queen wolle, dass die Männer der Familie zivile Kleidung tragen, schrieb die Zeitung „The Sun“ unter Berufung auf Insider-Quellen in einem Bericht, den am Donnerstag auch der „Guardian“ zitierte. Eine Stellungnahme des Buckingham-Palasts zur Kleiderordnung stand zunächst noch aus. Neben dem engsten Familienkreis werden am Samstag auf Schloss Windsor mehrere Hundert Militärvertreter Teil der Zeremonie sein.

Da Prinz Harry sich mit seiner Frau Meghan aus dem Königshaus zurückgezogen hat, musste er auch seine militärischen Titel abgeben. Laut Protokoll darf er daher auch nicht mehr in militärischer Uniform auftreten, sondern höchstens seine Medaillen auf einem Anzug tragen. Damit Harry nicht als einziges hochrangiges Familienmitglied ohne Uniform kommen muss, soll nun dem Bericht zufolge die gesamte Familie auf diese verzichten.

Der Kompromiss könnte ein erster Schritt für eine Annäherung zwischen Prinz Harry und seiner Familie sein. Die Gräben hatten sich seit seinem Abschied vertieft - vor allem nach dem Fernsehinterview von Harry und Meghan, in dem diese den Royals Rassismus und mangelnde Unterstützung vorwarfen.

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Kurzmeldungen Sport 15.04.2021

Japanischer Spitzenpolitiker: Olympia-Absage möglich

(dpa) - Hochrangige japanische Politiker haben die Diskussion um die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio erneut angeheizt. Der Generalsekretär der Regierungspartei LDP, Toshihiro Nikai, nannte eine Absage der Sommerspiele wegen der Corona-Pandemie sogar als mögliche Option. „Wenn es unmöglich wird, die Spiele auszutragen, dann müssen sie definitiv abgesagt werden“, sagte Nikai Medienberichten vom Donnerstag zufolge bei der Aufzeichnung einer Sendung von TBS TV. „Wenn es einen starken Anstieg der Infektionen wegen Olympia geben sollte, dann macht es keinen Sinn, Olympia zu haben“, fügte der Spitzenpolitiker hinzu. Nikai betonte aber auch, dass erfolgreiche Sommerspiele für Japan wichtig und eine „große Chance“ seien. Er wolle Olympia zu einem Erfolg machen. Die Organisatoren hatten zuletzt immer wieder eine Absage der bereits um ein Jahr verlegten Tokio-Spiele ausgeschlossen.

Wegen der wieder steigenden Corona-Neuinfektionen in Japan wächst jedoch die Angst vor einer Ausbreitung des Virus durch Olympia. In Umfragen sprach sich eine klare Mehrheit der Japaner für eine Absage oder erneute Verschiebung der Spiele aus. Ausländischen Fans und Athletenfamilien bleibt die Einreise nach Japan im Sommer verwehrt. Der für die Impfstoff-Verteilung zuständige Minister Taro Kono sagte nun, dass auch japanische Zuschauer ausgesperrt werden könnten. Die aktuelle Lage könne bedeuten, „dass es wahrscheinlich keine Zuschauer“ in den Arenen geben werde. Die Spiele würden „deutlich anders“ als frühere Auflagen sein.

Die Organisatoren hatten eine Entscheidung über die Zulassung einheimischer Fans und die Stadionkapazitäten für diesen Monat angekündigt. Am Mittwoch hatten die Olympia-Macher den 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnungsfeier am 23. Juli gestartet. 

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Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Ansturm auf die Pubs: Umsätze in England verdoppelt

(dpa) - Der erste Öffnungstag nach Monaten im Lockdown hat englischen Pubs und Gaststätten Rekordeinnahmen beschert. Getränke waren dabei am Montag besonders begehrt, wie der Branchenanalyst CGA ermittelte. Der Verkauf von Bier, Wein und Sekt in den Pubs sei 113 Prozent höher gewesen als am selben Tag 2019. Bemerkenswert ist dabei nach Ansicht der Experten, dass nur die Außengastronomie geöffnet hat und vor allem am Vormittag in London und weiten Teilen Englands winterliche Temperaturen herrschten. Die Bestellungen nahmen um 150 Prozent zu, zahlreiche Betriebe sind auf Wochen ausgebucht.

Schätzungsweise verfügen knapp 40 Prozent der Gaststätten im größten britischen Landesteil - insgesamt etwa 41.100 Kneipen und Restaurants - über ausreichend Plätze im Freien, um unter den geltenden Regeln zu öffnen. Alle anderen dürfen erst im nächsten Schritt öffnen, der für den 17. Mai geplant ist. Insgesamt lag das Plus im Jahresvergleich bei 58,6 Prozent, denn beim Essen lagen die Umsätze sogar um 11,7 Prozent niedriger als 2019.

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Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Bezos testet erneut Rakete

(dpa) - Die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat erneut eine Rakete mit Astronauten-Kapsel getestet. Der 15. Test der „New Shepard“ im Westen von Texas sei erfolgreich verlaufen, teilte die Firma Blue Origin am Mittwoch mit. Die Rakete habe eine Höhe von rund 105 Kilometern erreicht, bevor sie zur Erde zurückgekehrt sei. Erstmals hätten auch Mitarbeiter der Firma vor dem Start und nach der Landung einige Aufgaben von Astronauten geprobt, hieß es. Der eigentliche Testflug blieb aber unbemannt.

Bezos hatte Blue Origin vor rund 20 Jahren gegründet. Die Firma plant, mit der „New Shepard“ künftig Privatpersonen für einen kurzen Zeitraum ins Weltall zu bringen. Ein genauer Zeitplan dafür wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

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Vorgestern

Proteste in Moskau gegen Festnahme von jungen Journalisten

(dpa) - Nach der Festnahme mehrerer junger Journalisten eines studentischen Online-Magazins in Russland hat es in Moskau Proteste gegeben. Vor einem Gericht in der Hauptstadt Moskau versammelten sich am Mittwochabend mehr als 100 Unterstützer, wie mehrere russische Medien berichteten. Sie bildeten eine Menschenkette und forderten die Freilassung der vier Mitarbeiter des Magazins „Doxa“, das sich für die Rechte von Studenten einsetzt. Die Polizei war mit Gefangenentransportern und mehreren Mannschaftswagen vor Ort. Menschenrechtler berichteten von zunächst mindestens einer Festnahme.

Zuvor hatte die Polizei „Doxa“ zufolge die Reaktion und mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen stünden im Zusammenhang mit einem Video, das vor vier Monaten im Zuge der Proteste gegen die Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny entstanden sei. Darin seien Drohungen von Universitäten, Studenten bei einer Teilnahme an den Demonstrationen auszuschließen, als illegal bezeichnet worden. „Doxa“ löschte das Video auf Druck der Behörden, klagte aber dagegen.

Dem Magazin zufolge wird vier Journalisten vorgeworfen, Minderjährige zur Teilnahme an Protesten aufgerufen zu haben. Ihnen drohen nach russischem Recht Haftstrafen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisierte das Verfahren als nicht gerechtfertigt. Die Behörden hatten zuletzt schon soziale Netzwerke wie Twitter mit Geldstrafen belegt, weil sie angeblich solche Aufrufe nicht gelöscht hätten.

„Doxa“ wurde 2017 gegründet und befasst sich nach eigenen Angaben mit Themen wie der Verfolgung von Studenten aus politischen Gründen. Breiter bekannt wurde das Portal im Sommer 2019 bei den Protesten gegen den Ausschluss mehrerer prominenter Oppositioneller von der Stadtratswahl in Moskau. Damals hatte das Portal Aktionen zur Unterstützung festgenommener Studenten organisiert.

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Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Stau nach Unfall auf der A1

(TJ) - Auf der A1 kam es gegen 17.30 Uhr in Richtung Gasperich zu einem Unfall mit mindestens drei Fahrzeugen. Die Unfallfahrzeuge blockieren die Überholspur. Der Zwischenfall passierte kurz hinter dem Irrgarten. Der Verkehr staut sich ab Kirchberg.

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Diebe stehlen Handys in Gastwirtschaften

(SH) - Unehrliche haben sich in den vergangenen Tagen in Gastwirtschaften als Kunden ausgegeben und Mobiltelefone entwendet. In einem Lokal in Bettemburg hatten am Montag gegen Mittag zwei Personen ein Getränk zum Mitnehmen bestellt. Während die Bestellung zubereitet wurde, haben sie ein hinter dem Tresen abgelegtes Mobiltelefon entwendet und sind damit geflüchtet.

In Düdelingen waren am Dienstag gleich zwei Handys gestohlen worden, in Niederfeulen eines. In allen Fällen wurde Klage eingereicht.

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Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

Polizei warnt vor Trickbetrügern an Tankstellen

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

(SH) - Die Polizei meldet gleich drei Diebstähle, zu denen es am Dienstag in der Hauptstadt kam. 

In der Grand-Rue war am Dienstag gegen 17.20 Uhr ein Passant seiner Armbanduhr beraubt worden. Zuvor hatten zwei junge Männer ihn gebeten, ein Foto von ihnen zu machen. Zudem hatten sie weitere Ablenkungsmanöver vorgenommen, bei denen es auch zu Körperkontakt gekommen war.

Zehn Minuten zuvor hatte eine unbekannte Person einem jungen Mann im hauptstädtischen Park bei der Kinnekswiss die Kette vom Hals gerissen. Der Mann konnte das Schmuckstück jedoch beschädigt zurückerhalten. Er und der Täter wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Gegen 18.30 Uhr war dann eine Passantin in der Rue du Puits in Bonneweg abgelenkt und zu Boden gestoßen worden. Später bemerkte sie, dass ihr Handy gestohlen worden war.

In allen Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

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Fußgänger angefahren, Motorradfahrer gestürzt


Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Fußgänger angefahren, Motorradfahrer gestürzt

(SH) - Die Rettungskräfte mussten am Mittwoch gleich zwei Mal wegen Unfällen ausrücken.

Kurz vor 14 Uhr war auf Cloche d'Or an der Kreuzung nahe dem Einkaufszentrum ein Fußgänger, der den Zebrastreifen überquerte, von einem Baustellenfahrzeug angefahren worden. Der Passant, der ersten Informationen zufolge keine schweren Verletzungen davontrug, wurde von Sanitätern aus der Hauptstadt behandelt.  

Gegen 15.40 Uhr war dann in der Rue de Hussigny in Differdingen ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Ihm eilten die Rettungskräfte des Sadiff zur Hilfe.

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Prozess um Lausdorn-Unfall in Sichtweite

Fußgänger in Niederanven von Auto erfasst

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Fußgänger in Niederanven von Auto erfasst

(SC) - In Niederanven wurde am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr ein Fußgänger von einem Auto angefahren, als der Fahrer ihn beim Einbiegen aus der Rue de Mensdorf in die Rue de Munsbach übersah. 

Bei dem Fußgänger handelte es sich um einen Arbeiter, der an der abgesperrten Fahrspur stand. Der wurde leicht erfasst und fiel zu Boden. Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Es wurde ein Unfallprotokoll erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 14.04.2021

Feuer in Bettemburg, Esch/Alzette, Sassenheim und Vichten

(jwi) - Am Mittwoch meldet der CGDIS mehrere Brände im Großherzogtum. So brach am Dienstagabend um 20.24 Uhr ein Feuer in einer Küche in Bettemburg in der Rue Michel Hack aus. In Esch/Alzette in der Avenue des Terres-Rouges und in Vichten in der Rue Nolstein brannte jeweils ein Auto. Hier war eine Polizeistreife auf den Brand aufmerksam geworden. Durch das schnelle Handeln der Polizisten konnten die Rettungskräfte Schlimmeres verhindern - die Flammen hatten bereits auf ein Wohnhaus übergregriffen. Die Bewohner wurden evakuiert, die Feuerwehr hatte die Flammen schnell im Griff. 

Um 1 Uhr in der Nacht auf Mittwoch fing im Industriegebiet Gadderscheier in Sassenheim ein Fließband Feuer. Insgesamt sechs Löschzüge aus den umliegenden Ortschaften waren im Einsatz. Bei allen Bränden kam niemand zu Schaden.

Kurzmeldungen Panorama 14.04.2021

Queen nimmt erstmals seit Tod Philips an Termin teil

(dpa) - Wenige Tage nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip hat die britische Königin Elizabeth II. (94) überraschend ihre royalen Pflichten wiederaufgenommen. Die Queen verabschiedete den leitenden Beamten des Hofes, den sogenannten Lord Chamberlain, in den Ruhestand, wie britische Medien am Mittwoch berichteten. Philip war am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben, er wird am Samstag beigesetzt. Am Wochenende hatte der Palast mitgeteilt, dass die Queen und die königliche Familie eine zweiwöchige Trauerzeit einhalten würden. Allerdings hieß es, Mitglieder der Royal Family würden „weiterhin den Umständen entsprechende Verpflichtungen eingehen“.

Der Lord Chamberlain ist der wichtigste Beamte am königlichen Hof. Er übersieht die Ernennung von Führungskräften und sorgt für die Kommunikationskanäle zwischen Königin und dem Oberhaus House of Lords sowie zwischen Buckingham-Palast und Clarence House, der Residenz von Thronfolger Prinz Charles. Zuletzt hatte William Peel das Amt inne - und ging am 1. April nach 14 Jahren im Amt in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Ex-Spion Andrew Parker, Baron von Minsmere, zuvor Chef des Geheimdiensts MI5. Die Queen habe bei einer Zeremonie auf Schloss Windsor die Amtsabzeichen von Lord Peel entgegengenommen, heißt es in einem Bericht des Palasts.

Die Beisetzung am kommenden Samstag ist wegen der Corona-Bestimmungen nur im kleinen Kreis geplant. Es dürfen nur 30 Personen teilnehmen. Sie müssen Abstand halten und Mund-Nasen-Masken tragen. Erwartet wird, dass fast ausschließlich Familienmitglieder anwesend sein werden. Britische Medien berichteten, dass als einziger Nicht-Royal Philips langjähriger Privatsekretär Archie Miller Bakewell teilnehmen könnte. Weil er während der Pandemie auf Schloss Windsor weilte, könnte er als einziger infrage kommen, um neben der Queen zu sitzen, berichteten Medien.

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Kurzmeldungen Panorama 14.04.2021

Cézanne-Werk könnte bei Auktion in New York Millionen bringen

(dpa) - Werke der französischen Künstler Paul Cézanne (1839-1906) und Edgar Degas (1843-1917) könnten bei einer Auktion in New York hohe Millionenbeträge einbringen. 

Das Stillleben „Nature morte: pommes et poires“, auf dem Äpfel und Birnen zu sehen sind, werde auf 25 bis 35 Millionen Dollar (etwa 20 bis 30 Millionen Euro) geschätzt, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Dienstag (Ortszeit) mit. Es handele sich dabei um eines der letzten Cézanne-Stillleben dieser Art, das noch in Privatbesitz sei. Das aus dem Besitz des Museum of Fine Arts in Boston stammende Werk „Danseuse“ von Degas, das eine Balletttänzerin zeigt, könne bei der Auktion am 12. Mai bis zu 15 Millionen Dollar bringen.

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