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Nato modernisiert Awacs-Aufklärungsflugzeuge
International 20.11.2019

Nato modernisiert Awacs-Aufklärungsflugzeuge

 Die 707-Maschinen der Nato sind in die Jahre gekommen, sollen aber bis 2035 in Dienst bleiben.

Nato modernisiert Awacs-Aufklärungsflugzeuge

Die 707-Maschinen der Nato sind in die Jahre gekommen, sollen aber bis 2035 in Dienst bleiben.
Archivfoto: Guy Jallay
International 20.11.2019

Nato modernisiert Awacs-Aufklärungsflugzeuge

Die Nato will eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung ihrer Awacs-Aufklärungsflugzeuge stecken.

(dpa) - „Ich kann bestätigen, dass wir einen Vertrag unterschreiben werden, um die Awacs-Flotte aufzurüsten und zu modernisieren“, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch zum Auftakt eines Nato-Außenministertreffens in Brüssel.

Hauptstützpunkt der Awacs (Airborne Warning and Control System) ist der Nato-Flugplatz Geilenkirchen bei Aachen. Die Flugzeuge sind in Luxemburg zugelassen. Aus diesem Grund üben sie in regelmäßigen Abständen Start- und Landemanöver in Findel. 

Sie werden unter anderem zur Überwachung des Luftraumes im östlichen Europa eingesetzt. Basis für die Flugzeuge sind jahrzehntealte Boeings vom Typ 707. Die Luftaufklärer sollen nach der Modernisierung noch bis zum Jahr 2035 durchhalten. Für die Zeit danach wird an einem Nachfolgesystem gearbeitet.


Am Donnerstagnachmittag: Awacs übten in Luxemburg
Aufmerksamen Beobachtern ist es nicht entgangen: Am Donnerstagnachmittag übte ein AWACS-Flieger der Nato auf Flughafen Lande- und Startmanöver.

Die aktuellen Awacs sind mit ihrem pilzförmigen Radaraufbau in der Lage, andere Luftfahrzeuge in mehr als 400 Kilometern Entfernung zu orten und zu identifizieren. Die Informationen können die Flieger an alle anderen im Luftraum weitergeben, die technisch entsprechend gerüstet sind. Damit können sie auch als fliegende Gefechtsleitstände eingesetzt werden.

Stoltenberg bestätigte zudem, dass die Nato in Kürze die ersten Drohnen vom Typ „Global Hawk“ geliefert bekommen soll. Die unbemannten Luftfahrzeuge werden auf einem Militärflugplatz in Sizilien stationiert. Zunächst hatte die „Funke“-Mediengruppe darüber berichtet.    


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