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Nationaler Sicherheitsberater: Obama und Yates warnten Trump vor Flynn
International 09.05.2017

Nationaler Sicherheitsberater: Obama und Yates warnten Trump vor Flynn

Yates wurde am Montag vor einem Ausschuss des US-Senats in Washington vereidigt und gehört.

Nationaler Sicherheitsberater: Obama und Yates warnten Trump vor Flynn

Yates wurde am Montag vor einem Ausschuss des US-Senats in Washington vereidigt und gehört.
REUTERS
International 09.05.2017

Nationaler Sicherheitsberater: Obama und Yates warnten Trump vor Flynn

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Barack Obama hat nach Angaben mehrerer US-Medien seinen Nachfolger Donald Trump persönlich vor der Bestallung von Ex-General Michael Flynn zum nationalen Sicherheitsberater gewarnt. Ex-Justizministerin Yates betätigte die Warnungen.

(dpa) - Barack Obama hat nach Angaben mehrerer US-Medien seinen Nachfolger Donald Trump persönlich vor der Bestallung von Ex-General Michael Flynn zum nationalen Sicherheitsberater gewarnt. Das berichteten die Sender NBC und CNN am Montag unter Berufung auf Mitarbeiter des damaligen US-Präsidenten. Obama habe Trump im ersten Gespräch der beiden am 10. November von Flynn abgeraten, das war zwei Tage nach der Präsidentenwahl.

Trumps Sprecher Sean Spicer sagte, in der Tat habe Obama klargemacht, dass er kein Fan Flynns sei. Flynn war im Februar nach nur 24 Tagen von seinem Posten zurückgetreten. Er hatte vor seinem Amtsantritt mit dem russischen Botschafter über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und darüber später falsche Angaben gemacht.

Obama soll Trump zwei Tage nach der Wahl von Flynn abgeraten haben.
Obama soll Trump zwei Tage nach der Wahl von Flynn abgeraten haben.
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Nicht nur Obama ...

Auch die frühere US-Justizministerin Sally Yates hat das Weiße Haus nach eigenen Angaben davor gewarnt, dass der nationale Sicherheitsberater Michael Flynn wegen seiner Kontakte zum russischen Botschafter erpressbar sein könnte. Sie habe das Weiße Haus über die Kontakte mit dem Botschafter informiert.

In Washington gibt es seither eine intensive Diskussion darüber, welche Seite zu welchem Zeitpunkt über möglicherweise vertrauliche Informationen verfügte oder diese durchgestochen hat. Das Weiße Haus versucht seit längerem, eine Art Brandmauer zu Flynn zu errichten und ihn vor dem Hintergrund möglicher Verbindungen nach Moskau als allein Schuldigen hinzustellen. Einzig Trump selbst hält an Flynn fest und verteidigt ihn beharrlich.


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