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(dpa) - Wegen eines Vulkanausbruchs auf der italienischen Insel Sizilien ist der Betrieb am Flughafen der Stadt Catania zeitweise gestoppt worden. In der Nacht zum Sonntag hatte der Ätna wieder Lava und Asche gespuckt, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Sonntagmorgen mitteilte. Der Flughafen südlich des mehr als 3.300 Meter hohen Berges schränkte am Samstag wegen der Vulkanaktivität den Flugverkehr zunächst ein und stoppte den Betrieb am frühen Sonntagmorgen schließlich, wie der Airport auf Twitter schrieb. Am Vormittag konnten demnach wieder Flugzeuge starten und landen.

Laut INGV schossen die Lavaströme aus dem Krater auf der Südost-Seite des Ätna. Der Vulkan war in den vergangenen Wochen immer wieder ausgebrochen und hatte für ein spektakuläres Naturschauspiel gesorgt. Von größeren Schäden oder Verletzten wurde zunächst nicht berichtet.

Gestern

Kurzmeldungen Panorama 05.08.2021

(dpa) - In Großbritannien sind Hunderte Katzen mutmaßlich an einer seltenen Krankheit gestorben. Das berichtete der Sender Sky News am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Tierarztvereinigung Royal Veterinary College. Mindestens 330 Katzen sollen demnach gestorben und mehr als 500 in Tierkrankenhäusern behandelt worden sein. Allerdings gehen die Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Ärzte ihre Zahlen an die Vereinigung melden.

Die sogenannte Panzytopenie könnte Experten zufolge in Zusammenhang mit kontaminiertem Katzenfutter stehen. Die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sollen bei erkrankten Tieren schnell abnehmen, was tödliche Folgen haben kann. Bestimmte Trockenfutter einiger Hersteller wurden aus Vorsicht dem Bericht zufolge zurückgerufen.

Die britische Lebensmittelbehörde teilte mit, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Ausbruch auch für Menschen eine gesundheitliche Gefahr darstellen könne.    

Ein entsprechendes Gesetz bestätigte das Gericht in großen Teilen, wie es am Donnerstag mitteilte. Damit steht den strengeren Hygienevorschriften im Großen und Ganzen nichts mehr im Weg. Die Regierung will, dass sie schon ab nächster Woche gelten.

Kritik gab es vom Verfassungsrat aber an einigen Details, etwa einer geplanten Quarantänepflicht von zehn Tagen für positiv Getestete. Dies sei weder notwendig noch verhältnismäßig, urteilte die Instanz. Auch bestimmte berufliche Konsequenzen für Menschen, die etwa in Restaurants oder Museen arbeiten, ließ das Gericht durchfallen. Konkret geht es um Menschen, die an einem Ort arbeiten, an dem künftig ein Nachweis notwendig ist. Auch sie müssen diesen dann erbringen. Tun sie das nicht, kann das Konsequenzen haben. Dem Verfassungsrat zufolge dürfen befristete Verträge bei fehlendem Nachweis aber nicht vorzeitig beendet werden.

Frankreich steckt derzeit in einer vierten Corona-Welle. Innerhalb einer Woche infizierten sich zuletzt landesweit etwa 225 Menschen auf 100.000. bereits Mitte Juli hatte Staatschef Emmanuel Macron im Kampf gegen das Virus Sars-CoV-2 die strengeren Regeln angekündigt. Wegen teils heftiger Kritik rief Premierminister Jean Castex den Verfassungsrat an. Auch einige Abgeordnete wandten sich an die Instanz.    

Bei der Bundestagswahl wird es im Saarland keine Zweitstimmen für die Grünen geben: Sie dürfen dort nicht mit einer Landesliste antreten. Dies hat der Bundeswahlausschuss am Donnerstag in Berlin entschieden. Er wies eine Beschwerde der Grünen gegen die Nichtzulassung der Landesliste durch den Landeswahlausschuss des Saarlandes als unbegründet zurück.

Kurz darauf teilte der Landeswahlausschuss in Saarbrücken mit, in den vier Bundestagswahlkreisen des Landes seien „endgültig“ nur Erststimmen für Direktkandidaten der Grünen möglich.

Der Beschluss bedeutet, dass das bundesweite Zweitstimmenergebnis der Grünen geschmälert wird - und dass die Saar-Grünen ihr einziges Bundestagsmandat verlieren. „Es ist insbesondere für die Menschen bitter, die im Saarland mit der Zweitstimme gern eine grüne Landesliste gewählt hätten“, bedauerte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner. Bei der Bundestagswahl 2017 hatten die Grünen an der Saar 35.117 Zweitstimmen bekommen.

Die saarländischen Grünen bedauerten die Entscheidung. „Ich bin enttäuscht über das Ergebnis. Auf jeden Fall“, sagte Grünen-Politikerin Lisa Becker, die als Vertrauensperson der Partei fungiert, nach der Sitzung des Bundeswahlausschusses. „Im Moment können wir nichts mehr ausrichten. Da ist es jetzt einfach so wie es ist.“ Juristisch könne sie den Beschluss aber „nicht ganz nachvollziehen“.

Hintergrund ist ein schwerer Streit in der Landespartei um die Listenaufstellung. Beim ersten Versuch war am 20. Juni der aus Saarlouis stammende Ex-Landesparteichef Hubert Ulrich auf Platz 1 und damit zum Spitzenkandidaten gewählt worden. Ein Schiedsgericht erklärte die Wahl dieser Liste aber für ungültig, weil auch nicht stimmberechtigte Parteimitglieder mitgewählt hatten. Zudem sah es einen Verstoß gegen das Frauenstatut der Partei.    

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2021

(dat) - Ein Elektrorollerfahrer hat am Mittwochnachmittag in der Rue des Chariots in Ettelbrück einen Autofahrer tätlich angegriffen. Der Betroffene trug keine Verletzungen davon, seine Brille wurde beschädigt. Seine Begleitung wurde ebenfalls vom Elektrorollerfahrer bedroht. Dieser konnte nach dem Vorfall nicht mehr vor Ort angetroffen werden.

Es wurde eine Klage entgegengenommen und die Polizei leitet Ermittlungen ein.

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Kurzmeldungen Lokales 05.08.2021

(SC) - Zwischen Mittwoch und Donnerstag griff die Polizei mehrere Autofahrer auf, die zu viel getrunken hatten - einer war sogar in einem unangemeldeten Fahrzeug unterwegs.

Gegen 1.30 Uhr in der Nacht auf Donnerstag erwischte die Polizei auf dem Boulevard Prince Henri in Luxemburg-Stadt einen Autofahrer, der an der Côte d’Eich eine rote Ampel ignoriert hatte. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest schlug an - dem Fahrer wurde der Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt. 

Auf der Route de Burange in Düdelingen wurde in der Nacht ein Fahrer kontrolliert, dessen Auto nicht ordnungsgemäß angemeldet war und der keinen gültigen Versicherungsschutz vorzeigen konnte. Der Fahrer war zudem deutlich betrunken. Die Polizei leitete die Prozedur des Führerscheinentzugs ein und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Wagen beschlagnahmt.

In der Rue du Grünewald in Senningerberg wurde bereits am Mittwochmittag eine betrunkene Autofahrerin hinter dem Steuer erwischt. Wegen der Überschreitung des maximal zulässigen Alkoholwerts musste sie ihren Führerschein abgeben und es wurde noch vor Ort ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen. Zuvor hatte ein Zeuge gemeldet, dass ein Fahrzeug in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten konnten die Fahrerin später am Straßenrand geparkt auffinden.

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2021

(SC) - Am Dienstag kam es gegen 18.30 Uhr auf der N19 zwischen Bettendorf und Moestroff zu einem Verkehrsunfall, in den ein blauer BMW 323 CI Coupé mit niederländischen Kennzeichen verwickelt war. Das Auto war gegen die Leitplanken und eine Mauer gestoßen - die drei Insassen machen sich aber noch vor dem Eintreffen der Beamten davon.

In diesem Zusammenhang werden alle zweckdienlichen Hinweise zum Unfallhergang, dem Fahrzeug oder den flüchtigen Personen von der Dienststelle Diekirch/Vianden per Tel.: (+352) 244-801000 oder per E-Mail: police.diekirchvianden@police.etat.lu entgegengenommen.  

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2021

(SC) - Am Mittwochabend wurden auf Luxemburgs Straßen insgesamt vier Menschen leicht verletzt. Der erste Unfall ereignete sich gegen 17.10 Uhr auf dem CR110 zwischen Clemency und Grass. Zwei Personen wurden bei dem Zusammenprall zweier Autos leicht verletzt. Krankenwagen aus Mamer, Sassenheim und Differdingen waren vor Ort, ebenso wie Einsatzkräfte aus Käerjeng.

In Differdingen kam es gegen 23.30 Uhr auf dem Boulevard Emile Krieps zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Bus. Auch hier gab es zwei Leichtverletzte. Einsatzkräfte und Rettungswagen aus Petingen, Sassenheim, Differdingen und Käerjeng waren im Einsatz.

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(dpa) - Bei einem schweren Verkehrsunfall im südlichen US-Bundesstaat Texas sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen ums Leben kommen. Der Fahrer eines Kleinbusses sei laut Augenzeugen bei zu hoher Geschwindigkeit plötzlich nach rechts abgebogen, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Strommast und ein Stoppschild geprallt, teilte die texanische Staatspolizei mit. Der Fahrer und neun Passagiere seien getötet und 20 Insassen verletzt in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden.

Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ) nahe dem Ort Encino im Bezirk Brooks rund 80 Kilometer nördlich der Grenzstadt McAllen. US-Medien hatten zuvor von elf Toten gesprochen. Bei den Passagieren soll es sich der Polizei zufolge vor allem um Migranten gehandelt haben, berichtete der Sender WFAA.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 04.08.2021

(dpa) - WhatsApp lässt künftig Fotos verschicken, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können. Das könne zum Beispiel sinnvoll sein, wenn man mit jemandem vertrauliche Informationen wie ein WLAN-Passwort teilen wolle, erläuterte der zu Facebook gehörende Chatdienst in der Nacht zum Mittwoch. Die Funktion war bereits vor Wochen nach der Kontroverse um die neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp angekündigt worden.

Der Absender muss die Option jedes Mal neu auswählen. Die Fotos zur einmaligen Ansicht können dann vom Empfänger weder ein zweites Mal angesehen, noch weitergeleitet oder gespeichert werden. Allerdings kann er einen Screenshot erstellen - oder einfach den Bildschirm mit einem anderen Gerät abfotografieren, wie WhatsApp in einem Blogeintrag einschränkte. Melde ein Nutzer eine zur Einmalansicht verschickte Datei - zum Beispiel als unangemessen - an WhatsApp, könne der Dienst auf sie zugreifen. Werde ein Foto nicht binnen 14 Tagen geöffnet, verschwinde es aus dem Chat.

WhatsApp war in den vergangenen Monaten in eine Kontroverse verwickelt, nachdem Datenschützer gewarnt hatten, dass die neuen Nutzungsbedingungen den Boden für einen stärkeren Datenaustausch mit Facebook bereiteten. WhatsApp weist das zurück.

Kiew (dpa) - In der Ukraine ist ein Mann mit einer Handgranate in das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew eingedrungen. Er wurde wenig später am Mittwoch von Spezialkräften der Polizei festgenommen. Unklar war zunächst, warum er den Regierungssitz betrat. „Das ist eine scharfe Granate, bringt die Leute hier raus“, sagte der Unbekannte in einer kursierenden Videoaufzeichnung. Dabei zeigte er den gezogenen Stift. Der Wachdienst rief die Polizei.

Ukrainischen Medienberichten zufolge soll der Mann ein mehrfach verwunderter Veteran des Dauerkonflikts in der Ostukraine sein. Verletzte gab es bei dem Vorfall am Mittwoch keine. Laut Polizei handelte es sich bei dem Gegenstand um eine scharfe Handgranate. Dem Mann drohen nun bis zu 15 Jahren Gefängnis.

Seit dem Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Separatisten in der Ostukraine 2014 sind in dem Land unzählige Kriegswaffen im Umlauf. Bei dem Konflikt sind UN-Schätzungen zufolge mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Ein von Deutschland und Frankreich vermittelter Friedensplan liegt auf Eis.

(dpa) - In Tschechien sind am Mittwochmorgen zwei Personenzüge zusammengestoßen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei bei Domazlice (Taus) im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Bayern. Zwei Menschen starben, 38 Menschen wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt, sieben von ihnen seien in einem kritischen Zustand, wie es bei der Agentur CTK weiter hieß. Dutzende Rettungskräfte und vier Hubschrauber waren vor Ort im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen. Auch aus Bayern kam Hilfe.

Ein Zug des privaten deutschen Anbieters Länderbahn (alex) ist involviert. Wie das Unternehmen mitteilte, sei dieser am Mittwochmorgen auf der Strecke zwischen München und Prag unterwegs gewesen. Die Länderbahn habe mehrere deutsche und tschechische Notfallmanager zur Unfallstelle entsandt. Weitere Infos zu dem Unglück teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. Nach Angaben der tschechischen Agentur CTK war der Zug in München gestartet. Auf tschechischen Eisenbahnstrecken kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Sicherheitstechnik gilt vielerorts als veraltet.

(dpa) - Die Staatsanwaltschaften in Deutschland wollen die letzten noch lebenden NS-Verbrecher vor Gericht bringen. Im Herbst sollen Prozesse gegen zwei Verdächtige beginnen. Vor dem Landgericht Itzehoe (Schleswig-Holstein) muss sich eine 96 Jahre alte Frau verantworten, ein knapp 101-jähriger Mann ist vor dem Landgericht Neuruppin (Brandenburg) angeklagt.

Neun Verdachtsfälle werden von den Staatsanwaltschaften Erfurt, Weiden, Hamburg und Neuruppin sowie von der Generalstaatsanwaltschaft Celle bearbeitet, wie der Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, Thomas Will, in Ludwigsburg sagt. Die Behörde führe außerdem Vorermittlungen in sechs weiteren Fällen.

Die Verdächtigen waren in der Endphase des Zweiten Weltkrieges überwiegend zur Bewachung in Konzentrationslagern eingesetzt. Sie sind 95 Jahre alt und älter. Es geht um den Tatvorwurf der Beihilfe zum Mord. Diese verjährt nie, wie Will erklärt.

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Kurzmeldungen Lokales 04.08.2021

(SC) - Am Dienstagabend kam es in Luxemburg zu zwei Unfällen, bei denen insgesamt drei Menschen verletzt wurden. 

Gegen 20.20 Uhr prallten auf dem CR186 zwischen Kockelscheuer und Roeser zwei Autos gegeneinander. Eine Person wurde hierbei verletzt. Ein Rettungswagen und weitere Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt waren vor Ort.

Auf dem CR132 zwischen Schlammesté und Crauthem kam gegen 23.10 Uhr ein Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich in einem Feld. Ein Rettungswagen aus Bettemburg war zur Stelle, um die beiden Verletzten zu versorgen, während Einsatzkräfte aus Weiler-la-Tour die Unfallstelle sicherten.