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Nach Trump-Rhetorik: Tillerson beruhigt in Nordkorea-Krise: Ruhig schlafen!
International 09.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Nach Trump-Rhetorik: Tillerson beruhigt in Nordkorea-Krise: Ruhig schlafen!

US-Außenminister Rex Tillerson: „Der Präsident sendet eine starke Botschaft in Richtung Nordkorea, in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen kann."

Nach Trump-Rhetorik: Tillerson beruhigt in Nordkorea-Krise: Ruhig schlafen!

US-Außenminister Rex Tillerson: „Der Präsident sendet eine starke Botschaft in Richtung Nordkorea, in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen kann."
AFP
International 09.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Nach Trump-Rhetorik: Tillerson beruhigt in Nordkorea-Krise: Ruhig schlafen!

US-Außenminister Tillerson ging auf die verbale Drohung von US-Präsident Trump ein. Er habe eine Botschaft in Richtung Nordkorea gesendet, in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen könne.

(dpa) - Nach der überschäumenden Rhetorik im Konflikt mit Nordkorea hat US-Außenminister Rex Tillerson versucht, die Gemüter zu beruhigen. „Die Amerikaner sollten nachts ruhig schlafen“, sagte Tillerson am Mittwoch. Er glaube nicht, dass es eine unmittelbare Bedrohung gebe.

Tillerson ging auch auf die verbale Drohung von US-Präsident Donald Trump am Vortag ein. 

Trump hatte gesagt: „Nordkorea sollte besser keine weiteren Drohungen gegen die USA machen. Ihnen wird mit Feuer und Wut begegnet werden, wie es die Welt niemals zuvor gesehen hat. Er (Kim Jong Un) war über das normale Maß hinaus sehr drohend. Wie ich bereits gesagt habe, ihnen wird mit Feuer, Wut, und offen gesagt, Macht begegnet werden, wie es die Welt so noch niemals zuvor gesehen hat.“

„Der Präsident sendet eine starke Botschaft in Richtung Nordkorea, in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen kann, weil er diplomatische Sprache nicht zu verstehen scheint“, sagte Tillerson. „Ich denke, der Präsident wollte nur klar sein gegenüber dem Regime in Nordkorea über die unbestreitbaren Fähigkeiten der USA, sich selbst zu verteidigen, dass sie sich selbst und ihre Verbündeten verteidigen werden.“


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