Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Drei Spieler der Eagles wollen nicht ins Weiße Haus
International 1 06.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Nach Super-Bowl-Sieg

Drei Spieler der Eagles wollen nicht ins Weiße Haus

"Ich habe dem Präsidenten nichts zu sagen." Malcolm Jenkins geht nicht mit ins Weiße Haus.
Nach Super-Bowl-Sieg

Drei Spieler der Eagles wollen nicht ins Weiße Haus

"Ich habe dem Präsidenten nichts zu sagen." Malcolm Jenkins geht nicht mit ins Weiße Haus.
Foto: AFP
International 1 06.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Nach Super-Bowl-Sieg

Drei Spieler der Eagles wollen nicht ins Weiße Haus

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Der Streit zwischen dem US-Präsidenten und Spielern aus der Football-Profiliga NFL reißt nicht ab: Nach ihren Super-Bowl-Sieg haben jetzt drei Spieler der Philadelphia Eagles angekündigt, nicht zum traditionellen Besuch im Weißen Haus anzutreten.

 (SID) - Der Gegenwind aus der Football-Profiliga NFL für den US-Präsidenten Donald Trump hört nicht auf. Nach dem 41:33 im Superbowl gegen Titelverteidiger New England Patriots kündigten Malcolm Jenkins, Chris Long und Torrey Smith von den Philadelphia Eagles an, auf den traditionellen Besuch des Siegerteams im Weißen Haus zu verzichten. "Nein, ich rechne nicht damit, daran teilzunehmen", sagte Jenkins dem TV-Sender CNN. Schon in der Vergangenheit hatte er Trump kritisiert.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

"Meine Botschaft ist schon das ganze Jahr über klar: Ich will Veränderungen in unserem Strafjustizsystem sehen. Ich möchte sehen, dass wir auf Wirtschafts- und Bildungsfortschritte in Gemeinden mit dunkelhäutigen Menschen und Menschen mit geringem Einkommen pochen", sagte der 30 Jahre alte Safety weiter: "Und ich möchte, dass sich die Beziehung zwischen unserer Gemeinschaft und der Strafverfolgung verbessert. Das ist das, worauf meine Kollegen und ich seit zwei Jahren drängen. Und das werden wir auch fortsetzen."

Kaepernicks Knie

2016 war der mittlerweile vertragslose Quarterback Colin Kaepernick in Diensten der San Francisco 49ers als erster NFL-Spieler beim Abspielen der US-Nationalhymne auf die Knie gegangen, um gegen Polizeigewalt und Rassendiskriminierung im Land zu protestieren. Viele andere Spieler waren Kaepernicks Beispiel gefolgt, US-Präsident Trump hatte die Proteste scharf verurteilt. Während der Nationalhymne vor dem Super Bowls hatten am Sonntag sämtliche Spieler gestanden.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Tom Brady hat es nicht geschafft. Der Quarterback-Superstar verliert mit seinen New England Patriots den Super Bowl gegen Philadelphia und verpasst damit eine historische Marke.
Strahlender Sieger: Nick Foles von den Philadelphia Eagles mit Töchterchen Lili.
Kampf um den 52. Super Bowl
Titelverteidigung oder Premiere? Im 52. Super Bowl wollen Tom Brady und die New England Patriots einen historischen sechsten Sieg holen, die Philadelphia Eagles zum ersten Mal den Titel. Ein enges Spiel steht bevor.
Bekanntes Bild: Wird Tom Brady erneut die begehrte Vince-Lombardi-Trophäe in die Luft stremmen?
US-Vizepräsident Mike Pence hat ein NFL-Spiel vorzeitig verlassen, weil über zwanzig Spieler während der Nationalhymne aus Protest gekniet hatten. Später kam heraus, dass Pences früher Aufbruch abgesprochen war.
Mike Pence und seine Frau Karen sahen sich das NFL-Spiel der Indianapolis Colts gegen die San Francisco 49ers nicht bis zum Ende an.
Nach Attacke gegen Football-Stars
Spieler und Funktionäre aus den amerikanischen Profiligen NFL, NBA und MLB haben US-Präsident Donald Trump für dessen Aussagen in Bezug auf Protest von Top-Athleten heftig kritisiert.
US-Präsident Trump hat sich nun den Zorn der Profiligen