Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nach Streit im TV: Trump und Fox-Moderatorin Megyn Kelly begraben Kriegsbeil
International 18.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach Streit im TV: Trump und Fox-Moderatorin Megyn Kelly begraben Kriegsbeil

Während einer TV-Debatte hatte Donald Trump Megyn Kelly beleidigt. Jetzt scheinen beide den Streit vergessen zu haben.

Nach Streit im TV: Trump und Fox-Moderatorin Megyn Kelly begraben Kriegsbeil

Während einer TV-Debatte hatte Donald Trump Megyn Kelly beleidigt. Jetzt scheinen beide den Streit vergessen zu haben.
Foto: REUTERS
International 18.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach Streit im TV: Trump und Fox-Moderatorin Megyn Kelly begraben Kriegsbeil

Donald Trump und die amerikanische Moderatorin Megyn Kelly lieferten sich eine erbitterte Fehde im Wahlkampf. Jetzt führten beide ein Gespräch miteinander - vor laufender Kamera.

(dpa) - Der voraussichtliche republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump und die Moderatorin Megyn Kelly haben sich öffentlich versöhnt. Trump hatte die Journalistin über Monate beleidigt. In einem Interview, das am Dienstagabend (Ortszeit) ausgestrahlt wurde, schlugen beide einen sehr respektvollen und weichen Ton an.

„Ich mag unsere Beziehung jetzt“, sagte Trump am Ende. Kelly erwiderte: „Jetzt hast Du meine Handynummer.“

Die Fehde ging auf die erste TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber im August zurück. Damals sprach Kelly Trump auf frühere sehr herablassende Bemerkungen über Frauen an. Trump reagierte empört und attackierte sie in den Monaten danach immer wieder. So bezeichnete er sie etwa als Tussi. Kellys Sender Fox News sprach von einer krankhaften Obsession.

Das Interview der Moderatorin mit dem 69-Jährigen war bereits vor einigen Tagen aufgezeichnet worden. Trump gibt darin auch sehr persönliche Einblicke - etwa bei der Frage, ob jemand ihm schon einmal weh getan habe. „Wenn ich verletzt werde, greife ich Menschen hart an und ich versuche, mich zu heilen“, erklärte er.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

US-Wahlkampf: Trump befürwortet atomare Aufrüstung
Während die Staats- und Regierungsschefs von 50 Ländern sich auf dem Nukleargipfel in Washington Gedanken machen, wie man die nukleare Bedrohung eingrenzen könnte, schlägt Donald Trump eine völlig andere Richtung ein.
Erneut schockiert Donald Trump die USA mit seinen Äußerungen.