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Nach schwerem Erdbeben auf Lombok nun 387 Tote
Touristen aus Europa und Australien warten an dem internationalen Flughafen Lombok auf die nächste Möglichkeit für einen Rückflug.

Nach schwerem Erdbeben auf Lombok nun 387 Tote

Kasan Kurdi/Sijori Images via ZU
Touristen aus Europa und Australien warten an dem internationalen Flughafen Lombok auf die nächste Möglichkeit für einen Rückflug.
International 11.08.2018

Nach schwerem Erdbeben auf Lombok nun 387 Tote

Das Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok hat mehr Menschenleben gefordert als bisher vermutet. 13.700 Menschen sind verletzt worden. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Jakarta (dpa) - Das schwere Erdbeben und die Nachbeben vor knapp einer Woche auf der indonesischen Ferieninsel Lombok hat weit mehr Menschen das Leben gekostet als bisher vermutet. Die offizielle Zahl habe nun 387 Todesopfer erreicht, sagte ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde am Samstag. Fast 13 700 Menschen seien verletzt worden und knapp 400 000 Einwohner hätten ihre Häuser verlassen müssen, teilte Sutopo Nugroho weiter mit.


Erneut schweres Nachbeben auf Lombok
Schon wieder wird die indonesische Insel Lombok von einem Erdbeben erschüttert. Ob es erneut Todesopfer oder Verletzte gab, ist noch unklar.

Die Zahl der Toten werde wahrscheinlich weiter steigen, denn es gebe immer noch Menschen, die unter Erdmassen oder Häusertrümmern verschüttet seien, sagte der Sprecher weiter. Zugleich räumte er ein, dass es an Zelten, Essen, Decken und anderem für die Überlebenden fehle. Das Erbeben der Stärke 6,9 hatte die kleinere Nachbarinsel von Bali am Sonntag erschüttert. Wenige Tage zuvor waren bei einem Beben bereits 20 Menschen getötet worden. Auch ein schwereres Nachbeben am Donnerstag kostete mindestens drei Menschen das Leben.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder bebt dort die Erde oder es brechen Vulkane aus. Lombok galt lange Zeit als Geheimtipp für Leute, denen Bali zu touristisch geworden war. Inzwischen sind aber auch dort viele Urlauber unterwegs.


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