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Nach Razzia bei Trump: Dokument soll unter Verschluss bleiben
International 16.08.2022
Geheimunterlagen in Mar-A-Lago

Nach Razzia bei Trump: Dokument soll unter Verschluss bleiben

22. November 2019: Trump nimmt in seinem Resort in Mar-A-Lago an einer Telefonkonferenz mit Mitgliedern des Militärs teil.
Geheimunterlagen in Mar-A-Lago

Nach Razzia bei Trump: Dokument soll unter Verschluss bleiben

22. November 2019: Trump nimmt in seinem Resort in Mar-A-Lago an einer Telefonkonferenz mit Mitgliedern des Militärs teil.
Foto: AFP
International 16.08.2022
Geheimunterlagen in Mar-A-Lago

Nach Razzia bei Trump: Dokument soll unter Verschluss bleiben

Das US-Justizministerium will das Dokument, auf dessen Grundlage das Anwesen von Donald Trump durchsucht wurde, nicht herausgeben.

(dpa) - Das US-Justizministerium will das Dokument, auf dessen Grundlage das Anwesen von Ex-Präsident Donald Trump in Florida durchsucht wurde, nicht herausgeben. Eine Veröffentlichung würde künftige Ermittlungsschritte und wahrscheinlich die Kooperation von Zeugen beeinträchtigen, berichteten mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf ein Schreiben der Strafverfolger, das bei einem Gericht in Südflorida eingereicht worden war.

Demnach hat das Ministerium das Gericht aufgefordert, das Dokument weiter unter Verschluss zu halten. Zuvor hatten die „New York Times“ und andere Medien eine Veröffentlichung offiziell angefordert.

Richter muss entscheiden, ob das Dokument veröffentlicht wird

Die Unterlagen sind die Basis für den Durchsuchungsbefehl, mit dem die Bundespolizei FBI Anfang der vergangenen Woche eine Razzia in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach vorgenommen hatte. Den Berichten nach muss der Richter, der den Durchsuchungsbefehl unterzeichnete, noch endgültig entscheiden, ob das Dokument doch veröffentlicht wird.


(FILES) In this file photo taken on November 22, 2018 US President Donald Trump speaks to members of the military via teleconference from his Mar-a-Lago resort in Palm Beach, Florida, on Thanksgiving Day. - Former US president Donald Trump said August 8, 2022 that his Mar-A-Lago residence in Florida was being "raided" by FBI agents in what he called an act of "prosecutorial misconduct." (Photo by Mandel NGAN / AFP)
Trumps Anwälte sollen Ermittler belogen haben
Ein Anwalt versicherte, es gebe keine Geheimunterlagen mehr in Mar-A-Lago. Tatsächlich hielt der Ex-Präsident höchste Staatsgeheimnisse zurück.

Grundlage der Durchsuchung war der Verdacht, dass Trump unter anderem gegen das Spionagegesetz verstoßen haben könnte. In Mar-a-Lago hatte das FBI Berichten zufolge auch als streng geheim eingestufte Dokumenten-Sätze gefunden und beschlagnahmt.

In einer ersten Wortmeldung nach der Razzia hatte Trump dem FBI am Montag vorgeworfen, ihm Reisepässe „gestohlen“ zu haben. Der „New York Times“ zufolge hat das Justizministerium nun Fehler eingeräumt und Kontakt zu Trumps Anwälten aufgenommen, um die teils abgelaufenen Dokumente zurückzugeben.

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