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(dpa) - Israels Luftwaffe hat als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet attackiert. Kampfjets und Hubschrauber hätten unter anderem eine von der islamistischen Hamas betriebene Produktionsstätte für Waffen und einen Tunnel zum Schmuggeln von Waffen angegriffen, teilte das Militär in der Nacht zu Freitag über Twitter mit. „Wir werden keinerlei Bedrohung für israelische Bürger dulden“, hieß es in dem Eintrag.

Militante Palästinenser im Gazastreifen hatten zuvor eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. In der Grenzstadt Sderot heulten am Donnerstagabend - mit Ende des israelischen Unabhängigkeitstags - nach Angaben der israelischen Armee Warnsirenen. Ein Sprecher der Stadt teilte mit, das Geschoss sei auf offenem Gelände außerhalb von Sderot niedergegangen. Es gebe keine Berichte zu Verletzten oder Sachschäden. Israels Luftwaffe reagiert auf solche Attacken regelmäßig mit Angriffen in dem Palästinensergebiet, das von der Hamas beherrscht wird. Zuletzt hatte die Armee im März nach einem Raketenangriff Hamas-Ziele in dem Küstenstreifen beschossen.

Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. In dem von Israel streng abgeschotteten Küstengebiet leben etwa zwei Millionen Menschen unter sehr schlechten Bedingungen. Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

Am Samstag fanden sich entlang eines Waldweges zwischen der Industriezone Solupla und dem CR 304 zwischen Redingen und Beckerich eine blaue Tüte mit Tierinnereien. Dabei soll es sich um die Überreste eines männlichen jungen Kalbs handeln. Die Polizei sucht nun in diesem Zusammenhang nach Hinweisen. Informationen nimmt die Polizei aus Redange entgegen (24492-1000).

Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

(dpa/lrs) - Bei einem Treppeneinsturz in einem Haus in Wittlich (Landkreis Bernkastel-Wittlich) sind zwei Arbeiter schwer verletzt worden. Einer der beiden Männer sei am Montagmorgen eingeklemmt worden, teilte die Polizei in Wittlich mit. Die Treppe sei bei Sanierungsarbeiten nach einem Hochwasserschaden zusammengebrochen. Ein Betonbauteil sei auf die Beine eines Arbeiters gestürzt. Um ihn zu befreien, sei hydraulisches Hebegerät eingesetzt worden. Während der Bergungsarbeiten sei der Schwerverletzte ansprechbar gewesen und medizinisch versorgt worden, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.

Beide Männer wurden mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Einsturzes. Wegen des Einsatzes wurde eine anliegende Straße für zwei Stunden gesperrt.

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Kurzmeldungen Lokales 20.09.2021

(dpa) - Ein Mann hat am Montagmorgen in der spanischen Stadt Sabadell bei Barcelona fünf Menschen niedergeschossen, die an einer Party unter freiem Himmel teilnahmen. Eines der Opfer, eine im siebten Monat Schwangere, habe wegen ihrer Verletzungen ihr Kind verloren, berichtete die Zeitung „La Vanguardia“ unter Berufung auf die Polizei.

Ein anderes Opfer sei von vier Kugeln lebensgefährlich verletzt worden. Dessen Freundin habe der Polizei gesagt, sie vermute, dass es sich bei dem Täter um ihren Ex-Freund handelte, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden sei. Die anderen drei Opfer wurden der Polizei zufolge nur leicht verletzt. Nach dem Täter werde gefahndet, hieß es. Es wurde auch nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Abrechnung im Bandenmilieu gehandelt haben könnte. 

Vorgestern

In Großbritannien sorgen die innerhalb kürzester Zeit massiv gestiegenen Gaspreise für erhebliche Probleme. Der britische Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng hielt am Wochenende mehrere Krisentreffen mit Vertretern der Branche ab, während der für die Klimakonferenz COP26 zuständige Staatssekretär Alok Sharma im BBC-Interview am Sonntag zu beschwichtigen versuchte. Es gebe „im Moment kein Risiko bei der Versorgung“, sagte Sharma. Die erneuerbaren Energien müssten dringend schnell weiter ausgebaut werden.

Die BBC berichtete unter Berufung auf den Branchenverband Oil & Gas UK, die Großhandelspreise für Gas seien seit Januar dieses Jahres in Großbritannien um 250 Prozent gestiegen, um 70 Prozent allein seit August. Dafür werden unter anderem eine weltweit hohe Nachfrage, Probleme bei einigen Unternehmen sowie eine geringere Energiegewinnung durch Wind und Sonne verantwortlich gemacht. Dem „Guardian“ zufolge stehen mehrere kleine Energiefirmen kurz vor dem finanziellen Kollaps. 

Kurzmeldungen Sport 19.09.2021

(dpa) - Der dänische Ex-Radprofi und TV-Experte Chris Anker Sørensen ist bei einem Unfall in Belgien ums Leben gekommen. Der 37-Jährige sei am Samstagnachmittag bei einer Fahrradtour in Seebrügge von einem Auto erfasst worden und später an seinen Verletzungen gestorben, berichtete der dänische Sender TV 2 Sports, für den Sørensen gearbeitet hatte. Der Radsport-Experte war in Belgien, um für den Sender über die dort stattfindende Weltmeisterschaft zu berichten.

Bis 2018 war er selbst als Radprofi aktiv und absolvierte auch mehrfach die Tour de France. Der dänische Sender stellte sein Team in Belgien zunächst vom Dienst frei und bot Seelsorge an. Der Sportdirektor von TV 2 Sports sprach der Familie von Sørensen sein Mitgefühl aus.

Kurzmeldungen Lokales 19.09.2021

(LW) - Die Polizei hat Samstagnacht fünf betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 

An der Place Stalingrad in Esch/Alzette kam es gegen 19.15 Uhr zu einem Unfall. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter zu hohem Alkoholeinfluss. Er wurde angezeigt und musste seinen Führerschein abgeben.

Kurz vor Mitternacht war auf der N1 zwischen Grevenmacher und Mertert ein Autofahrer aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen. Auch hier verlief der Alkoholtest positiv. Seinen Führerschein durfte der Fahrer behalten, allerdings kommt eine Strafanzeige auf ihn zu. Ebenfalls angezeigt wurde ein betrunkener Autofahrer, der gegen 1.30 Uhr in Schlangenlinien beim Salzhof in Luxemburg-Hollerich unterwegs war. Der Mann musste zudem seinen Führerschein abgeben.

Gegen 3 Uhr morgens fiel der Polizei eine Autofahrerin auf, die mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn A1 von Mertert in Richtung Deutschland unterwegs war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Wagen kurz vor der Grenze stoppen. Die Frau stand unter erhöhtem Alkoholeinfluss. Die Folge war ein Führerscheinentzug sowie eine Strafanzeige.

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(dpa) - Bei der Parlamentswahl in Russland ist an diesem Sonntag der Tag der Entscheidung. Mehr als 110 Millionen Menschen sind aufgerufen, eine neue Staatsduma zu bestimmen. 14 Parteien sind zugelassen. 

Im Kampf um die 450 Sitze in der Staatsduma hofft die Kremlpartei Geeintes Russland erneut auf eine absolute Mehrheit. Doch erhoben unabhängige Wahlbeobachter und die von der Wahl ausgeschlossene Opposition um den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny Zweifel an der Fairness des Urnengangs. Es gab Tausende Vorwürfe der Manipulation an den ersten beiden Tagen.

Die unabhängige Wahlbeobachterorganisation Golos listete mehr als 3.000 Verstöße am Samstag auf. Die Kommunistische Partei, die einen Stimmenzuwachs wegen der verbreiteten Unzufriedenheit mit der Kreml-Politik erwartet, beklagte ebenfalls Manipulationsversuche. Sie kündigte Proteste an. Unabhängige Beobachter und Oppositionelle befürchten, dass sich die Kremlpartei mit massenhaftem Betrug einen neuen Wahlsieg sichert.