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Nach Insolvenz von Air Berlin: Ryanair reicht Kartellbeschwerde ein
International 16.08.2017

Nach Insolvenz von Air Berlin: Ryanair reicht Kartellbeschwerde ein

 Vor 38 Jahren hob der erste Air-Berlin-Flieger ab.

Nach Insolvenz von Air Berlin: Ryanair reicht Kartellbeschwerde ein

Vor 38 Jahren hob der erste Air-Berlin-Flieger ab.
Foto: AFP
International 16.08.2017

Nach Insolvenz von Air Berlin: Ryanair reicht Kartellbeschwerde ein

Bérengère BEFFORT
Bérengère BEFFORT
Geht bei der Insolvenz von Air Berlin alles mit rechten Dingen zu? Konkurrent Ryanair sieht Mauschelei zwischen der Bundesregierung und deutschen Airlines. Das Wirtschaftsministerium wehrt sich.

(dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair wittert bei der Insolvenz von Air Berlin ein „Komplott“ zwischen der Bundesregierung und deutschen Fluggesellschaften. Nach eigenen Angaben reichten die Iren deshalb beim Bundeskartellamt und bei der EU-Wettbewerbskommission Beschwerden gegen eine mögliche Übernahme Air Berlins durch die Lufthansa ein.

„Diese künstlich erzeugte Insolvenz ist offensichtlich aufgesetzt worden, damit Lufthansa eine schuldenfreie Air Berlin übernehmen kann und dies widerspricht sämtlichen Wettbewerbsregeln von Deutschland und der EU“, erklärte der Billigflieger auf seiner Internetseite. Es gebe ein „offensichtliches Komplott“ zwischen der deutschen Regierung, Lufthansa und Air Berlin.

Air Berlin hatte am Dienstag Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, der Flugbetrieb ist durch einen Kredit des Bundes über 150 Millionen Euro noch für etwa drei Monate gesichert. Jetzt gehen die Sanierungsbemühungen für die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft weiter. Vorstandschef Thomas Winkelmann verhandelt mit Lufthansa und weiteren Interessenten über einen Verkauf von Teilen der Airline.


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