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Nach "Harvey" kommt "Irma": Karibik rüstet sich für nächsten Hurrikan
Auf der französischen Überseeinsel Saint-Martin laufen die Vorbereitungen - zu sehen hier an den abgeklebten Schaufenstern eines Autohauses.

Nach "Harvey" kommt "Irma": Karibik rüstet sich für nächsten Hurrikan

Foto: AFP
Auf der französischen Überseeinsel Saint-Martin laufen die Vorbereitungen - zu sehen hier an den abgeklebten Schaufenstern eines Autohauses.
International 05.09.2017

Nach "Harvey" kommt "Irma": Karibik rüstet sich für nächsten Hurrikan

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
„Irma“ steuerte am Montag auf die Karibik zu. Der Sturm könnte nach Vorhersagen am Dienstagabend oder Mittwoch (Ortszeit) über Teile der kleinen Antillen hinwegfegen. Der Gouverneur von Florida verhängte präventiv den Ausnahmezsutand.

(dpa) - Der Hurrikan „Irma“ gewinnt über dem Atlantik an Kraft. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in den USA stufte den Sturm am späten Montagabend (Ortszeit) eigenen Angaben zufolge auf die vierte und damit zweithöchste Kategorie der Hurrikan-Skala hoch. Die Winde erreichten Geschwindigkeiten bis zu 220 Stundenkilometern. Es werde erwartet, dass sie sich in den kommenden 48 Stunden noch verstärken und starke Regenfälle bringen könnten. „Irma“ steuerte am Montag auf die Karibik zu. Der Sturm könnte nach Vorhersagen am Dienstagabend oder Mittwoch (Ortszeit) über Teile der kleinen Antillen hinwegfegen.

Genauer Verlauf noch unklar

Die Antilleninseln Saint-Martin und Saint-Barthélémy, zwei französische Überseegebiete, bereiteten sich auf den Sturm vor. Auf seinem Zug bedroht „Irma“ Puerto Rico, die Dominikanische Republik, Haiti und die Bahamas. Die Behörden riefen die Menschen zu Vorsorgemaßnahmen auf. Am Montag war noch unklar, ob der Sturm die US-Küste ansteuern wird. Die Modelle des Hurrikan-Zentrums in Miami sehen „Irma“ ebenso wieder nordöstlich aufs Meer hinausziehen wie sie auch einen Zug auf das US-Festland hin für möglich halten. Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, erklärte trotzdem in Erwartung des Hurrikans für alle Landkreise des Staats den Ausnahmezustand.

Erst am 25. August war der Sturm „Harvey“ auf die osttexanische Küste getroffen und hatte weite Gebiete unter Wasser gesetzt. Mittlerweile weichen die Fluten. In den Monaten August bis Oktober werden stets die meisten Hurrikans registriert.


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HOUSTON, TX - SEPTEMBER 01: Nikki Hudson and Shandra Garner (L-R) pull wet sheetrock of the wall as they helps begin the process of cleaning up the damage to Nikki's sister property after torrential rains caused widespread flooding during Hurricane and Tropical Storm Harvey on September 1, 2017 in Houston, Texas. Harvey, which made landfall north of Corpus Christi on August 25, dumped around 50 inches of rain in and around areas of Houston and Southeast Texas.   Joe Raedle/Getty Images/AFP
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