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Moskau bestätigt Einsatzbereitschaft von Nord Stream 2
International 05.10.2022
Nach Sabotage

Moskau bestätigt Einsatzbereitschaft von Nord Stream 2

Das Nord Stream 1-Gasleck in der Ostsee, fotografiert aus einem Flugzeug der schwedischen Küstenwache. An den Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee gibt es insgesamt vier statt, wie bisher bekannt, drei Lecks.
Nach Sabotage

Moskau bestätigt Einsatzbereitschaft von Nord Stream 2

Das Nord Stream 1-Gasleck in der Ostsee, fotografiert aus einem Flugzeug der schwedischen Küstenwache. An den Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee gibt es insgesamt vier statt, wie bisher bekannt, drei Lecks.
Foto: DPA
International 05.10.2022
Nach Sabotage

Moskau bestätigt Einsatzbereitschaft von Nord Stream 2

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Russlands Energieminister Alexander Nowak bietet an, durch diese Leitung Gas nach Europa zu liefern.

(dpa) – Der mutmaßliche Sabotageakt gegen die Nord Stream Pipelines hat nach Angaben aus Moskau offenbar die von Russland präferierte Leitung Nord Stream 2 verschont. „Was Nord Stream 2 betrifft, so ist diese Pipeline bisher nach vorläufiger Einschätzung tatsächlich in technisch geeignetem Zustand“, sagte Russlands Energieminister Alexander Nowak am Mittwoch im Staatsfernsehen. Er bot an, durch diese Leitung Gas nach Europa zu liefern. Zugleich forderte er eine Beteiligung Russlands an den Ermittlungen zur Sabotage.

Ende September kam es zu Explosionen unter Wasser an der Ostseepipeline. Dabei wurden beide Stränge der Pipeline Nord Stream 1 und ein Strang von Nord Stream 2 leck geschlagen. Experten gehen von einem staatlichen Sabotageakt aus. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt Briten und US-Amerikaner des Anschlags auf die Gasleitung beschuldigt. Diese seien die Profiteure des Sabotageakts, behauptete er. Nord Stream 1 wurde dabei seit Anfang September von Russland nicht mehr mit Gas bepumpt – angeblich aus technischen Gründen, die wegen der Sanktionen nicht zu beheben seien.


06.09.2022 Energie Energiekrise : Illustration CREOS Luxemburg : Gas , Gasposten , Gasleitung , Hochdruck , Posten Bridel , Erdgas ,  Luxemburg , Foto: Marc Wilwert / Luxemburger Wort
Nord-Stream-Stopp: Noch guckt Luxemburg nicht in die Röhre
Bislang sind die heimischen Gasversorger kaum betroffen. Teurer wird es für die Kunden aber trotzdem. Auch beim Biogas.

Stattdessen hat Moskau Nord Stream 2 als Ausweichvariante angeboten, deren Zertifizierung allerdings von Deutschland im Februar endgültig gestoppt wurde. Nach der Liquidierung von Nord Stream 1 hat Nowak nun erneut Nord Stream 2 ins Spiel gebracht. Gaslieferungen seien möglich, wenn erforderlich, betonte der Minister.    

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